Sanierung des Landestheaters Altenburg läuft weiter

Altenburg.  Musiker, Tänzer, Sänger, Puppen- und Schauspieler üben und trainieren zu Hause.

Das Landestheater Altenburg ist weiter eine Baustelle.

Das Landestheater Altenburg ist weiter eine Baustelle.

Foto: Tina Puff

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Alle Veranstaltungen des Theaters Altenburg Gera sind nun bis einschließlich 19. April abgesagt, der Probenbetrieb ruht derzeit und die Theaterkassen haben vorläufig bis 13. April geschlossen. Trotzdem herrscht kein Stillstand hinter verschlossenen Türen.

Die vielen Künstler, Musiker, Tänzer, Sänger, Puppen- und Schauspieler üben, lernen und trainieren alleine zu Hause – schließlich müssen alle fit bleiben. Auch Verwaltungsmitarbeiter versuchen, ihrer Arbeit teils im Homeoffice nachzugehen.

Spielzeit 2020/21 wird vorbereitet

Für die nächsten Premieren werden individuelle künstlerische, planerische und technische Vorbereitungen getroffen – soweit sie eben ohne persönlichen Kontakt zu Kollegen vollzogen werden können.

Der Besucherservice arbeite intensiv daran, Karten für entfallende Vorstellungen zu stornieren und Rückerstattungen zu buchen. In den letzten Tagen haben sich schon viele Kunden gemeldet und ihre Karten zur Rückgabe oder zum Tausch eingereicht.

Reparaturen in Gebäuden

Spartenleiter und Dramaturgen bereiten die Spielzeit 2020/21 vor. Das Spielzeitbuch ist zwar fast fertig entworfen, wurde aber erst einmal auf Eis gelegt, bis absehbar ist, ob die Pläne gegebenenfalls noch geändert werden müssen.

Die Gebäude des Theaters werden haustechnisch betreut, Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen werden vorgezogen, zum Beispiel an elektrotechnischen Anlagen, Brandmeldeanlagen. Es werden allgemeine Reparaturarbeiten durchgeführt, die eigentlich für die Spielzeitpause im Sommer geplant waren.

Ausweichspielstätten für Puppenbühne gesucht

Die Sanierung im Theater Altenburg läuft momentan weiter. Einmal wöchentlich gibt es einen Bauberatung. Auch Ausschreibungen laufen weiter.

Die Puppenbühne Gera bekam kürzlich den Zuschlag des Bundesprogramms „Sanierung Kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Damit werden 2,4 Millionen Euro Fördermittel bereitgestellt. Die Vorbereitung der Gebäudesanierung am Gustav-Hennig-Platz haben begonnen. Für die Zeit der Sanierung werden nun Ausweichspielstätten gesucht und auf Eignung geprüft.

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