Schlagende Argumente

Andreas Bayer über die Wichtigkeit einer Kirchenglocke.

Andreas Baye

Andreas Baye

Foto: Andreas Wetzel

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Man solle die Kirche im Dorf lassen, heißt es, wenn allzu hochtrabende Pläne kritisiert werden. Die Pläne der Kirchgemeinde Weißbach, die auch Sommeritz, Selka und Brandrübel umfasst, sind dagegen eher bodenständig. In Zeiten geringer und weiter sinkender Mitgliederzahlen ist es schon ein Kraftakt, den erforderlichen Eigenanteil aufzubringen. Sehr erfreulich ist darüber hinaus, dass die Stadt mit im Boot sitzt und ihren Teil dazu gibt. Denn die Uhr im Kirchturm ist auch ein Teil der lokalen Lebensqualität. Sicher, in unserer schnelllebigen Zeit blickt kaum noch jemand auf das Zifferblatt, wenn man wissen will, was die Stunde geschlagen hat. Der Klang der Glocke aber ist weithin hörbar und hat etwas heimeliges. Denn die Allermeisten dürften mit diesem vertrauten Klang aufgewachsen sein. Daher ist es der Kirchgemeinde zu wünschen, die erforderlichen Mittel dafür aufzubringen. Selbst wenn die Fördermittel nicht wie geplant fließen sollten. Aber für diesen Fall haben die Gläubigen auch schon einen Plan B in der Hinterhand. Die Anwohner, die zum größten Teil nicht Mitglieder der Kirche sind, dürften angesichts der (Glocke-) schlagenden Argumente auch dazu zu bewegen sein, ihren Beitrag zu leisten. Denn die Kirche ist wie fast überall auf dem Land ein wichtiger Bauteil öffentlichen Lebens.

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