Schlaglochpiste nach Pahna ist teilweise beseitigt

Altenburg.  Damit sind zwei von fünf Bauabschnitten abgeschlossen. Kommendes Jahr pausieren die Arbeiten

Die offizielle Freigabe der Kreisstraße zwischen Fockendorf und Pahna übernahmen (von links): Bürgermeister Karsten Jähnig, Bernd Wenzlau (Fachdienstleiter), René Brand (Firma Reif), Wolf Aubrecht (Fachdienstleiter), Landrat Uwe Melzer, Tilo Jentzsch (Firma Reif), Ronny Zirpel (Planung und Bauüberwachung), Laura Branick und Hendrik Bürger (Firma Reif).

Die offizielle Freigabe der Kreisstraße zwischen Fockendorf und Pahna übernahmen (von links): Bürgermeister Karsten Jähnig, Bernd Wenzlau (Fachdienstleiter), René Brand (Firma Reif), Wolf Aubrecht (Fachdienstleiter), Landrat Uwe Melzer, Tilo Jentzsch (Firma Reif), Ronny Zirpel (Planung und Bauüberwachung), Laura Branick und Hendrik Bürger (Firma Reif).

Foto: Jana Fuchs / Landratsamt Altenburger Land

Die Sperrung der Verbindungsstraße zwischen Fockendorf und Pahna ist Geschichte. Einen Tag nach der Freigabe der Brücke in Nöbdenitz konnte Landrat Uwe Melzer (CDU) schon wieder eine Kreisstraßen-Baustelle abhaken. Erneut wurden die Arbeiten früher als geplant abgeschlossen, diesmal lag man drei Wochen über den Erwartungen.

Gebaut wurde an dem dritten Bauabschnitt der Kreisstraße 227 seit dem 13. Juli. Er erstreckt sich über eine Länge von knapp 750 Meter von der Straße „Neue Welt“ in Fockendorf bis zum Ortseingang Pahna. Der vorhandene Straßenkörper wurde grundhaft in Asphaltbauweise erneuert. Dabei konnte gleichzeitig die Fahrbahn auf sechs Meter verbreitert werden, was die Verkehrssicherheit wesentlich verbessert. Es handelte sich zudem um eine Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Zweckverband Altenburger Land (ZAL), der 234.000 Euro investierte, um die Trinkwasserleitung in diesem Bereich auszutauschen.

Keine Bautätigkeit im kommenden Jahr

Da die bestehenden Leitungen sich nicht an den Grundstücksgrenzen orientierte, mussten rund 150 Meter Leitungen zusätzlich verlegt werden, so ZAL-Werkleiter Lars Merten. „Zu DDR-Zeiten war es üblich, querfeldein zu bauen“, sagte er. Zusätzlich habe der Zweckverband 13 Hausanschlüsse erneuert und Unterflurhydranten installiert. Die für den Straßenbau aufgewendete Summe beträgt 516.000 Euro, das Landratsamt als Bauträger erhielt hierfür eine Förderung von rund 75 Prozent aus Landesmitteln. Damit wird die Bautätigkeit auf dieser Strecke allerdings vorerst ruhen. Wie Wolf Aubrecht, Fachdienstleiter Straßenbau am Landratsamt, sagte, habe man keine Förderzusage für den im kommenden Jahr geplanten fünften Bauabschnitt erhalten. Daher werde man die Strecke zwischen Pahna und dem Naherholungsgebiet frühestens 2022 sanieren.

Auch der vierte Bauabschnitt, die Ortsdurchfahrt von Fockendorf, dürfte sich dadurch verschieben. Jeder Bauabschnitt habe seine Besonderheiten und Herausforderungen, so Aubrecht. So konnte man auch den ersten Bauabschnitt zwischen Treben und der Einmündung der Fabrikstraße in Fockendorf bislang noch nicht angehen. Ursache hierfür ist, dass ein Anlieger an einer Engstelle nicht bereit sei, einen Teil seines Grundstückes zu veräußern.

Anteilige Grundstücksverkäufe waren nötig

Die Verbreiterung der Fahrbahn auf dem jetzt fertig gestellten Abschnitt bedurfte ebenfalls der Bereitschaft von Anliegern und Grundstückseigentümern zur Bauerlaubnis sowie anteiligen Grundstücksverkäufen. Die Vorbereitung als auch die Durchführung dieser Maßnahmen sei durch die Gemeinde Fockendorf und die Verwaltungsgemeinschaft Pleißenaue tatkräftig unterstützt worden, so das Landratsamt in seiner Pressemitteilung. Als Auftragnehmer erhielt die Reif Baugesellschaft aus Frohburg den Zuschlag der öffentlichen Ausschreibung.