Schmölln: Ostthüringer Nachwuchsforscher räumen ab

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Die Greizer Konrad Thiel und Emmily Grunert haben es ins Bundesfinale von Jugend forscht geschafft.

Die Greizer Konrad Thiel und Emmily Grunert haben es ins Bundesfinale von Jugend forscht geschafft.

Foto: Mathias Thiel

Schmölln.  Platz zwei für Hannes Schmidt vom Roman-Herzog-Gymnasium Schmölln im Fachgebiet Mathematik/Informatik.

Ende März der fand der 30. Landeswettbewerb Jugend forscht mit 68 Teilnehmern und der neunte Landeswettbewerb Schüler experimentieren mit 54 Teilnehmern coronabedingt online statt. Insgesamt 122 Nachwuchsforscher präsentierten 60 Arbeiten aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik.

Die in beiden Kategorien gestarteten 26 Sieger des Ostthüringer Regionalwettbewerbs in Rositz drückten mit ihren 13 Projekten der Veranstaltung ihren Stempel auf. Mit fünf ersten, drei zweiten und zwei dritten Plätzen wurde beim Landesfinale das beste Ergebnis aller Zeiten erzielt.

Drei Projekte im Bundesfinale

Der Wettbewerbsleiter Ostthüringen, Dirk Heyer, war überwältigt. Immerhin schafften drei Jugend- forscht-Siegerprojekte den Sprung zum 55. Bundesfinale vom 27. bis 30. Mai in Heilbronn. Dazu gehören Konrad Thiel und Emmily Grunert vom Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften mit dem Projekt „Die Parallaxe ist die Königsklasse“, Malte Reinstein, Johanna Rackete und Lilly Schuster vom Friedrichgymnasium Altenburg im Fachgebiet Physik mit „Faser-Bragg-Gitter und deren Potenzial zur Anwendung im Bereich der Neuroprothesen“ sowie Felix Reissmann, Niklas Geißler und Moritz Schaub vom Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz im Fachgebiet Technik mit „Entwicklung eines Fahrzeugmodells auf der Grundlage des autonomen Fahrens“.

Ebenfalls Landessieger wurden in der Sparte Schüler experimentieren Lian Richter und Lilly Josefin Bero von der Grundschule Gefell im Fachgebiet Biologie mit dem Projekt „Das geheime Leben der Schneeflöhe: auf der Spur der eiskalten Hüpfer“ sowie Oliver Legl und Neele Drechsler von der Regelschule Greiz-Pohlitz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften mit „3000 km/s dann klappt es mit den Polarlichtern.“. Allerdings gibt es hier keinen Bundeswettbewerb.

Einen zweiten Platz in der Sparte Jugend forscht belegten Hanna Jalowski, Natalie Franke und Anninia Zill vom Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften mit dem Projekt „Von Donnerstag bis Montag sind es 740.000 Tage.“. Ebenfalls zweite Plätze in der Sparte Schüler experimentieren erreichten Elleonor Petzold, Ernestine Schulz und Finja Klopfstein vom Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz im Fachgebiet Geo-und Raumwissenschaften mit „Welcher Stern ist meine?“ sowie Hannes Schmidt vom Roman-Herzog-Gymnasium Schmölln im Fachgebiet Mathematik/Informatik mit „Stellenberechnung von Pi mit Hilfe einer JavaScript-Programmierung- schnell wie nie!“.

Dritte Plätze im Fachgebiet Schüler experimentieren belegten Aaron Reichhardt und Milly Wunderlich von der Astrid-Lindgren-Grundschule Gera im Fachgebiet Arbeitswelt mit dem Projekt „Unverpackt, verpackt, was noch?“ sowie Bea Böttger von der Freien Integrativen Grundschule Känguru Altenburg im Fachgebiet Technik mit „3D-Druck mit Effekt“. Damit standen erstmalig alle Siegerprojekte des Ostthüringer Regionalwettbewerbs Schüler experimentieren beim Landesfinale auf dem Siegerpodest.

Erwähnenswert sind noch die zwei Sonderpreise für das Jugend forscht-Projekt „Tee-Timer“ von Emil Pfeuffer vom Friedrichgymnasium Altenburg im Fachgebiet Technik, darunter ein Studienseminar im Kerschensteiner Kolleg des Deutschen Museums in München.

Zudem erhielten die Astrid-Lindgren-Grundschule Gera in der Sparte Schüler experimentieren und das Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz als bestes Gymnasium die Stift-Schulpreise in Höhe von jeweils 1000 Euro.

Diese Ergebnisse wären ohne die aktive Arbeit der Betreuungslehrer und Juroren nicht möglich. Für ihr jahrelanges Engagement als Betreuungslehrer wurden Gerd Jaeche vom Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium Gera und Mathias Thiel von der Astronomischen Gesellschaft Greiz mit Sonderpreisen geehrt.

Dank gilt auch den 87 Ostthüringer Sponsoren, mit deren Unterstützung die Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land, Metropolregion Mitteldeutschland (WAMM) als Patenträger den Wettbewerb erst möglich machen konnte.