Schmölln: Wünsche und Hoffnungen in Zeitkapseln aufbewahrt

Katja Grieser
Die Fünftklässler der Regelschule Schmölln haben ihre Wünsche und Hoffnungen in Zeitkapseln verpackt, die sie dann vergraben haben.

Die Fünftklässler der Regelschule Schmölln haben ihre Wünsche und Hoffnungen in Zeitkapseln verpackt, die sie dann vergraben haben.

Foto: Steffi Kersten

Schmölln.  Die Fünftklässler der Schmöllner Regelschule sind in diesem Jahr anders begrüßt worden als sonst.

Viele Jahre lang wurden die Fünftklässler an der Regelschule Am Eichberg in Schmölln ganz besonders begrüßt: Sie durften Luftballons, an die sie Zettel mit ihren Wünschen gehängt hatten, steigen lassen. Vor allem mit Blick auf den Umweltschutz ist dieses Ritual in diesem Jahr abgewandelt worden, wie Schulleiterin Steffi Kersten sagt.

Holzkästchen selbst gebaut

„Ihre Wünsche und Hoffnungen haben unsere Neuen in Zeitkapseln gesteckt, die sie dann vergraben haben“, erzählt die Direktorin. Die Holzkästchen haben die Schüler in der ersten Woche selbst gebaut.

Damit die Kinder nicht vergessen, wo sich die Zeitkapseln befinden, haben sie an der gewissen Stelle des oberen Schulhofes einen Ginkgo-Baum gepflanzt. Denn es ist wichtig, dass sie in ein paar Jahren noch wissen, wo sich die Kästchen befinden. „Am Ende ihrer Schulzeit sollen sie diese ausgraben und sehen, was aus ihren Wünschen geworden ist“, so Kersten.

Die drei fünften Klassen mit insgesamt 55 Mädchen und Jungen sind in den nächsten Jahren auch für die gärtnerische Pflege ihres Baumes verantwortlich – damit er wachsen und gedeihen kann, genauso wie hoffentlich ihre Zukunftswünsche. „Das Kennenlernprojekt hat allen Spaß gemacht, die Schüler waren voll begeistert“, freut sich die Schulleiterin. Auch die Klassenlehrer Andrea Schemmerling, Heike Strempel und René Fenk hätten bei dem Projekt ihre Freude gehabt.

Immenser Organisationsaufwand

Der Schulstart unter Corona-Auflagen sei gelungen, schätzt Steffi Kersten ein. Auch wenn der Organisationsaufwand enorm gewesen sei. Alle Schüler müssten nun das zurückliegende Jahr, das alles andere als normal gewesen ist, hinter sich lassen und sich wieder zurechtfinden. Dankbar ist Kersten, dass die Schüler sich an die Regeln gehalten haben und alles in Ruhe abgelaufen ist.

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