Schmöllner will armen Kindern Träume erfüllen

Schmölln.  Der 32-jährige Sebastian Kubla hat eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Manche Familien können sich einen Tagesausflug mit Zoobesuch nicht leisten. Der Schmöllner Sebastian Kubla möchte sie deshalb unterstützen.

Manche Familien können sich einen Tagesausflug mit Zoobesuch nicht leisten. Der Schmöllner Sebastian Kubla möchte sie deshalb unterstützen.

Foto: Peter Michaelis

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Es begann schon bei seiner Ausbildung und später bei seiner Arbeit bei einem Sozialleistungsträger: „Ich bin da mit zahlreichen Leuten ins Gespräch gekommen, die mir auch Privates erzählt haben. Da habe ich viel Elend mitbekommen“, erzählt Sebastian Kubla. Der Schmöllner weiß, dass unter der finanziellen Situation so manches Familienleben leidet.

Kubla, selbst Vater eines Kindes, seine Partnerin hat zudem ein Kind in die Beziehung mitgebracht, will helfen. „Ich habe eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um Kindern aus armen Familien Geschenke zu kaufen und ihnen Träume zu erfüllen“, erzählt Sebastian Kubla, der als Sachbearbeiter in der Musikschule in Schmölln arbeitet.

Der gesamte Betrag soll den Familien zugute kommen

Die Homepage, auf der sich potenzielle Spender über die Aktion informieren können, hat er aus der eigenen Tasche bezahlt. „Ich mach das als Privatperson, alles Geld, das gespendet wird, geht an die Familien“, betont der 32-Jährige, der weiß: „Die Sache ist ein bisschen schwierig, weil ich den Spendern ja keinen Gegenwert bieten kann.“ Bis auf den, eine gute Tat vollbracht und für strahlende Kinderaugen gesorgt zu haben.

Erste Spenden seien schon eingegangen und einige Leute hätten auch schon signalisiert, dass sie die Aktion gut finden und sich ebenfalls beteiligen wollen. „Ich bin froh, dass der Anfang schon gemacht ist“, sagt Sebastian Kubla, dessen Ziel es ist, bis zum 29. Februar 5000 Euro zusammen zu bekommen. Schafft er das nicht, dann war die Aktion nicht erfolgreich und die Spender bekommen ihr Geld zurück.

Solle aber alles klappen, wie es sich der Schmöllner vorstellt, dann können sich interessierte Familien via Internet bei ihm melden. „Sie schildern mir dann ihren Fall“, so Kubla, der anschließend entscheiden will, ob es Geld gibt, mit dem die Wünsche erfüllt werden. „Das alles soll transparent sein“, verspricht er.

Der Link zur Spendenseite: https://www.leetchi.com/c/kinderwuensche-erfuellen.

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