Schnelles Internet bald auch im Westen des Altenburger Lands

Schmölln.  Die Förderzusage des Bundes für den Breitband-Ausbau ist da. Weitere Millionen vom Freistaat sind in Aussicht.

Leerrohre für das spätere Verlegen von Glasfaserkabeln für den Breitband-Internetausbau liegen vor einer Horizontalbohrmaschine neben einer Kreisstraße.

Leerrohre für das spätere Verlegen von Glasfaserkabeln für den Breitband-Internetausbau liegen vor einer Horizontalbohrmaschine neben einer Kreisstraße.

Foto: Jens Büttner / dpa

Der Breitbandausbau ist in der Westhälfte des Landkreises einen wichtigen Schritt vorangekommen: Das Landratsamt erhielt am Montag einen Förderbescheid über 22,5 Millionen Euro vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Damit soll die Kofinanzierung des Freistaats in Höhe von weiteren 14,9 Millionen Euro beantragt werden, heißt es in einer Stellungnahme des Landratsamtes.

Der Förderbescheid für die Osthälfte des Altenburger Landes war bereits Ende November eingegangen. Damals hatte der Kreistag auch den Auftrag zur Errichtung einer hochleistungsfähigen Telekommunikationsinfrastruktur an die Thüringer Netkom GmbH vergeben, unter Vorbehalt der Gesamtfinanzierung. Sobald der Bescheid des Freistaates vorliegt, kann die Feinplanung beginnen.

Eigenanteil der Kommunen ist gering

Von dem Ausbau profitieren neben den Städten Schmölln, Meuselwitz und Lucka auch die Ortsteile und Gemeinden Dobitschen, Göhren, Göllnitz, Heukewalde, Heyersdorf, Jonaswalde, Kriebitzsch, Löbichau, Lödla, Mehna, Monstab, Posterstein, Rositz, Starkenberg, Thonhausen und Vollmershain. Die Kommunen beteiligen sich am Projekt mit insgesamt 63.000 Euro.

„Ganz besonders freue ich mich, dass damit auch 15 Schulen einen Breitband-Anschluss bekommen werden“, sagte die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser (SPD).