Seelische Fitness der Dobitscher Regelschüler gestärkt

Dobitschen.  Jugendliche bekommen bei einem Projekttag Tipps zum Umgang mit psychischen Krisen.

Die Regelschule in Dobitschen.

Die Regelschule in Dobitschen.

Foto: Andreas Bayer

Vor Kurzem erlebten die Schüler der Klassenstufe 9 der Regelschule Dobitschen einen etwas anderen Unterrichtstag. Die 24 Jugendlichen führten das Projekt „Verrückt? Na und! – Psychisch fit lernen“ durch.

Ziel des Projektes ist es, Schüler ab der Klassenstufe 8 sowohl an Haupt- und Regelschulen, Gymnasien als auch Berufsschulen für das Thema seelische Gesundheit zu sensibilisieren sowie ihre seelische Fitness aktiv und nachhaltig zu stärken, heißt es.

Klima in der Klasse verbessern

Neben der individuellen seelischen Stabilisierung der Jugendlichen könne sich als Ergebnis des Projektes auch das Klassen- beziehungsweise Schulklima verbessern; einer der wichtigsten Gesundheitsfaktoren für Jugendliche in diesem Alter.

Durchgeführt wurde das Projekt im Tandem von der Regionalgruppe Altenburg. Geleitet wird es immer von einer Person, die beruflich im psychosozialen Bereich tätig ist und von Experten in eigener Sache, die im Laufe ihres Lebens seelische Krisen erlebt und gemeistert haben und somit als Lebenslehrer wichtige Erfahrungen an die Teilnehmer weitergeben können.

Von eigenen Erfahrungen berichtet

Auch an diesem Projekttag kamen die Schüler schnell ins Erzählen und berichteten von eigenen Erfahrungen oder Erfahrungen der Freunde mit seelischen Belastungen. Trotz der manchmal schwierigen Themen entstand ein lebendiger Austausch zwischen den Schülern, Lehrer, Schulsozialarbeit und Projektleiteitern.

Zum Abschluss wurden die Jugendlichen mit Informationsbroschüren zum Thema versorgt und auf Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten hingewiesen.

Die Trägerschaft für das bundesweit durchgeführte Schulprojekt „Verrückt? Na und! – Seelisch fit in der Schule“ hat im Altenburger Land die Evangelische Lukas-Stiftung Altenburg übernommen.

Vier erfahrene Mitarbeiter der Stiftung und der Horizonte gGmbH arbeiten als Koordinationsteam ehrenamtlich gemeinsam mit zahlreichen weiteren Unterstützenden aus der Region, heißt es dazu in einer Mitteilung.