Sport

Sportsfreunde des Kreissportbundes Altenburger Land feiern vor großer Leinwand

Altenburg.  Vor 25 Jahren schlossen sich die Kreissportbunde Schmölln und Altenburg zu einem Zusammen. Grund genug für Ehrungen und eine große Feier.

Der ehemalige KSB-Vorsitzende Harald Moritz freute sich gemeinsam mit der aktuellen KSB-Führung mit Anja-Maria Leibold, Hendrik Baum und Ulf Schnerrer (von links) über die rege Teilnahme an der Jubiläumsfeier.

Der ehemalige KSB-Vorsitzende Harald Moritz freute sich gemeinsam mit der aktuellen KSB-Führung mit Anja-Maria Leibold, Hendrik Baum und Ulf Schnerrer (von links) über die rege Teilnahme an der Jubiläumsfeier.

Foto: Wolfgang Riedel

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Der Kreissportbund (KSB) Altenburger Land feierte am Donnerstag mit drei Filmvorführungen sein 25 jähriges Bestehen im Kino Capitol. Damals schlossen sich, kurz nach der Fusion der beiden Landkreise, auch die beiden KSB Altenburg und Schmölln zusammen. 170 Gäste aus 19 Sportvereinen fieberten nun im Vorfeld auf das Highlight des Festabends, die Direktübertragung des EM Auftaktspiels der Deutschen Handballnationalmannschaft der Männer gegen die Niederlande.

Zuvor ging der Vorsitzende des KSB Hendrik Baum, auf das Werden und Wachsen des Sportbundes ein. „Zählte der KSB Altenburger Land im Gründungsjahr 1994 noch 104 Sportvereine, sind es jetzt 140 Vereine. Unsere Mitgliederzahl stieg so auch von 14.400 auf 15.500 Sportfreunde“, so Baum. Er erwähnte zudem, dass unter anderem mit der Digitalisierung die Herausforderungen gewachsen sind und die Antragstellung auf Fördermittel schwieriger geworden ist. Zugleich lobte er die gute Arbeit in den Vereinen, die somit dafür sorgen, dass der KSB seine feste gesellschaftliche und soziale Stellung behält.

Vor allem die Altenburger mussten sich umstellen

Anschließend wurden der ehemalige KSB-Geschäftsführer Horst Gerth sowie der ehemalige KSB-Vorstandsvorsitzende Harald Moritz geehrt. Der bis zur Neuwahl 2015 als Vorstandsvorsitzender ehrenamtlich tätige Moritz erwähnte die Probleme im Rahmen der Fusion: „Der Kreis Altenburg gehörte zum Bezirk Leipzig und dort auch waren unsere Sportspielstätten. Während die Schmöllner längst schon im Sportgeschehen des Thüringer Landes eingebunden waren, galt es nun für uns nach der Verschmelzung beider Sportbünde, sich bei Sportveranstaltungen in den für uns neuen Wettbewerbsgefilden unter anderem auf die neuen Fahrtrouten bis hin zum Raum Erfurt einzustellen.“

Die stets positiv verlaufende Entwicklung setzte sich nach 2015 ungebrochen fort, als eine neue, aber nicht unerfahrene, neunköpfige Mannschaft die KSB-Führung übernahm. Zu den traditionellen Veranstaltungen wie Kindergartensportfeste, Sportabzeichentage, Frühjahrsläufe und Seniorensportevents gehört auch die KSB-Sportparty, dessen 29. Auflage am 21. März im Kulturhof Kosma stattfinden wird.

Grundlagen- und Fortbildungslehrgänge für lizenzierte Übungsleiter gehören ebenso zum breitgefächerten Spektrum des Kreissportbundes. Auch die Ehrung der besten Sportler hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich, was allein schon die Austragungsstätten betrifft. In der Sporthalle Nord begonnen, über die Thüsac-Bushalle in Windischleuba, der Schmöllner Ostthüringenhalle, der Ziegelheimer Mehrzweckhalle und dem Goldenen Pflug scheint man nun mit dem Kulturhof Kosma eine passende Lokalität gefunden zu haben, in der die Tradition weiterlebt. Mit dem Landessportbund, der Thüringer Sportjugend und dem Landkreis Altenburger Land habe der hiesige KSB bewährte Partner und Förderer an seiner Seite.

Anschließend erfolgte der Gong zum Public Viewing. Die Deutsche Handball-Nationalmannschaft zog straff über das Spielfeld und ging schnell in Führung. Unter den Zuschauern jubelten vor allem Handballer des SV Aufbau Altenburg und des SV Ziegelheim. „Ich tippe auf ein 34:29“, sagte Handballtrainer Nils Böhme vom SV Aufbau mit Blick auf seine Trainerkollegin Sina Bauch, die nach einem weiteren Treffer der Bundesdeutschen euphorisch die Hände in die Höhe schwang.

Bewährte Partner und Förderer

DHB-Torwart Andreas Wolff agierte wie ein wahrer Abwehrlöwe. „Auch von ihm können unsere Abwehrspieler einiges lernen“, schätzte Trainer Böhme ein. Ob Nadalie Schade und Sissy Maaß vom Spielmannszug Gößnitz, die Handballerin Maria Speer oder der ehemalige Fußballer Lutz Helbig aus Nobitz, alle 170 Zuschauer jubelten schließlich über den 34:23-Sieg der deutschen Handballer.

Mit dem Kinderfilm „Die Eiskönigin 2“ für die jüngsten Sportfreunde im Nachbarsaal und dem Sportfilm „Nowitzki. Der perfekte Wurf“ gelang der KSB-Führung um Geschäftsführer Ulf Schnerrer und Hendrik Baum eine hervorragende Jubiläumsveranstaltung. Die Einnahmen über den Getränkeverkauf werden dem Kegelverein Rositz zugute kommen.

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