Theaterzelt Altenburg: Zwischen Spamalot und Bunbury

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Szene aus dem Musical „Monty Python's Spamalot“.

Szene aus dem Musical „Monty Python's Spamalot“.

Foto: Ronny Ristok

Altenburg/Gera.  Das haben die Theaterbühnen in Altenburg und Gera in den nächsten Tagen zu bieten.

Das ist an dem für viele Menschen verlängerten Wochenende auf den Bühnen in Altenburg und Gera los.

Altenburg

„Always look on the bright side of life“ heißt es, wenn sich König Artus und seine Ritter auf die Suche nach dem heiligen Gral am Samstag, 28. Mai, um 19.30 Uhr im Theaterzelt begeben. Für das Publikum wird es im Musical „Monty Python’s Spamalot“, das auf Grundlage des Films „Die Ritter der Kokusnuss“ entstand, wahnsinnig viel zu lachen geben.

„’Mein Freund Bunbury’ ist mein bestes Alibi, und ich weiß, er lässt mich nie im Stich.“ Der Ohrwurm gehört zu einem der bisher erfolgreichsten deutschen Musicals. Big-Band-Sound, Tanzorchesterklänge und Modetänze der „Goldenen Twenties“ sorgen am Sonntag, 29. Mai, um 18 Uhr im Theaterzelt Altenburg dafür, dass keine Langeweile aufkommt.

Gera

Michael Ende, einer der bekanntesten deutschen Kinderbuchautoren, hat mit „Das Traumfresserchen“ eine fantastische Geschichte über die Angst vor dem Einschlafen und die Kraft der Träume geschrieben. Das Stück ist am Freitag, 27. Mai, um 16 Uhr im Puppentheater zu sehen. Eine weitere Vorstellung folgt am Samstag, 28. Mai, um 16 Uhr in der gleichen Spielstätte.

Auf der Geflügelfarm, im Nest von Erwin Erpel und Entenmutter Ida, liegt in diesem Jahr ein außergewöhnlich großes Ei. Heraus schlüpft ein Entlein, das mit seinen Geschwistern wenig gemeinsam und außerdem statt eines artigen „Quak“ ein seltsames „Honk!“ von sich gibt. Basierend auf Hans Christian Andersens Märchen vom hässlichen Entlein feiert das Musical „Honk – Anders als der Rest“ von George Stiles weltweit Erfolge. Am Freitag, 27. Mai, um 18 Uhr ist die Musical-Komödie erstmals mit dem Kinder- und Jugendchor des Theaters in der Bühne am Park zu erleben. Eine weitere Vorstellung folgt am Sonntag, 29. Mai, um 11 Uhr in derselben Spielstätte.

„Da ist kein Ding zu hoch noch fest, das sich mit Geld nicht kaufen lässt“, lautet die Lebenseinstellung von „Jedermann“. Der Mensch ist steinreich, unempfindlich gegenüber dem Leid seiner Mitmenschen und in erster Linie am Vergnügen interessiert. Im Puppentheater ist das Stück, dargeboten von Puppenspielerin Marcell von Jahn, die 15 Figuren mit individuellen Dialekten und schrägen Charakteren Leben einhaucht, am Freitag, 27. Mai, um 19.30 Uhr zu erleben. Eine weitere Vorstellung folgt am Samstag, 28. Mai, um 19.30 Uhr in der gleichen Spielstätte.

„Das Lied von der Erde“ besteht aus sechs Teilen, in denen der Komponist Gustav Mahler sieben Gedichte vertont hat, die vom Rhythmus der Jahreszeiten, von der Freundschaft, von der Schönheit junger Mädchen und von der Schönheit der Natur erzählen. Das persönlichste Werk des Komponisten ist an diesem Freitag, 27. Mai, um 19.30 Uhr im großen Haus zu erleben.

Einen tänzerischen Blumenstrauß präsentieren die Profitänzer des Thüringer Staatsballetts mit der Theatergala „Tanz aus der Reihe“ am Samstag, 28. Mai, um 19.30 Uhr im großen Haus.

„Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie.“ (Ludwig van Beethoven) ist das Motto des 296. Foyerkonzertes, das am Sonntag, 29. Mai, um 11 Uhr im Konzertsaal stattfindet.

Karten gibt es an den Theaterkassen in Gera (Bühne am Park, Theaterplatz 1) und in Altenburg (in der Tourismusinformation Altenburger Land, Markt 10) sowie unter www.theater-altenburg-gera.de.