Überwältigende Vielfalt

Tina Puff über ein Obstgut mit mehr als nur Äpfeln

Tina Puff

Tina Puff

Foto: Peter Michaelis

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Auf meinen ersten Fahrten durchs Altenburger Land fielen mir die riesigen Plantagen mit Obstgehölzen rund um Lumpzig auf. Sie wirkten auf mich total beruhigend, und ich kann nicht sagen warum. Vielleicht war es die Aufgeräumtheit, das penibel abgesteckte Arrangement der Bäume und Sträucher. Ich weiß es nicht, ich war und bin einfach nur fasziniert.

Ob es die Einheimischen, die es tagein, tagaus sehen, auch so empfinden? Ich kann es nicht sagen.

Und wenn man dann noch erfährt, was so alles auf den 50 Hektar wächst… Außer Birne und Heidelbeere gibt es so viel. Es scheint das Obstparadies zu sein. Ich komme aus Gera, gleich um die Ecke, aber die Vielfalt war mir neu. Es sind nicht nur Äpfel, Pflaumen, Kirschen. Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Pfirsiche, Nektarinen, Brombeeren, Tafeltrauben und mehr stehen auf der Produktpalette. Und über neue Sorten wird auch schon nachgedacht. So soll es in naher Zukunft einen weiteren „Allergie“-Apfel geben und einen Apfel mit rotem Fleisch.

Das Unternehmen muss Neuem offen gegenüber stehen – ob wetterbedingt oder der Nachfrage wegen. In Lumpzig sieht man im Klima nicht nur das Negative, man muss für alles gewappnet sein. Derzeit ist man dabei, eine weitere Bewässerungsanlage in Betrieb zu nehmen, denn Wasser ist vonnöten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren