Meine Meinung

Vertrauen erwecken geht anders

Jana Borath über rote Linien und schlechte Zeitpunkte

Jana Borath

Jana Borath

Foto: Peter Michaelis

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Fast nebenbei fiel im jüngsten Kreistag die Information, dass das Konzept für den Inklusiven Grundschulverbund Schmöllner Land nochmals verhandelt wird mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport. Eine Gesprächsrunde gab es bereits, eine weitere folgt am 18. Dezember. Worum es dabei geht, darüber schweigen sich die Verhandlungspartner indes aus. Lediglich von roten Linien ist die Rede, die der Landkreis Altenburger Land als Schulträger und Einreicher des Konzeptes gewahrt wissen will. Dass der Landrat die Abgeordneten in der vergangenen Woche schon mal auf eine Extra-Schicht des dafür zuständigen Ausschusses oder gar des gesamten Kreistages einstimmte, lässt indes erahnen, dass es nicht nur um bloße Formalitäten gehen dürfte bei den Treffen mit Schulamt Ostthüringen und Ministerium. Unterdessen ist die neu entflammte Debatte ums Konzept, das sieben Grundschulen und ein Förderzentrum umfasst und mit dem ganz Neues versucht werden soll, noch nicht abgeklungen. Warum die Kritiker des Modellvorhabens nach dem Ja des Kreistages im Oktober und in der Anmeldefrist für Abc-Schützen ab Schuljahr 2020/2021 mit ihrer Meinung an die Öffentlichkeit treten mussten, bleibt wohl ihr Geheimnis. Sicher dürfte sein, dass all das weder Sicherheit noch Vertrauen stiftet.

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