Video als kleiner Trostpreis für geschlossene Ausstellung im Altenburger Mauritianum

Altenburg.  Für die Wanderausstellung „Durstige Güter“ ist ein Youtube-Video im Altenburger Mauritianum gedreht worden

Stefanie Markwardt und Mike Jessat während des Videodrehs im Altenburger Mauritianum.

Stefanie Markwardt und Mike Jessat während des Videodrehs im Altenburger Mauritianum.

Foto: Philipp Brendel / Funkemediengruppe Thüringen

„Es ist eine Ausstellung, die so keiner sehen wird“, meint Mike Jessat, Leiter des Mauritianums Altenburg. In gewisser Weise hat er Recht, denn die Ausstellung „Durstige Güter“ ist nicht live besuchbar. Doch nach den Dreharbeiten soll zumindest ein Youtube-Video einen Einblick in die Ausstellung rund um den Wasserverbrauch ermöglichen.

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Scheinwerfer strahlen hell, die Kamera steht bereit. Vor dem Dreh besprechen Mike Jessat und Stefanie Markwardt, Referentin des Thüringer Umweltministeriums, den genauen Ablauf für das Video. „Wir werden einzelne Aspekte der Ausstellung aufgreifen und vor der Kamera erklären“, erklärt Markwardt. An der Kamera gibt Mike Langer von Altenburg TV Tipps. Jetzt in der Coronazeit habe er schon öfter Dreharbeiten für Veranstaltungen übernommen, die nicht wie geplant stattfinden konnten: „Es ist zu unserem Hauptgeschäft geworden. Faktisch hat sich alles ins Virtuelle verlagert.“ So habe das Goethe-Quartett oder die Abschlussveranstaltung von Jung und Naiv auch virtuell stattgefunden.

Eine Herausforderung während der Dreharbeiten ist es natürlich, den Abstand einzuhalten. Langer empfiehlt deswegen, mit dem Richtmikrofon zu arbeiten. Dann ist es endlich so weit. Klappe die Erste: Mike Jessat empfängt Stefanie Markwardt vor der Kamera. Nach den Grußworten erklären Jessat und Markwardt einzelne Aspekte der Wanderausstellung „Durstige Güter“, die den weltweiten Wasserverbrauch thematisiert und hilfreiche Tipps gegen Wasserverschwendung für den Alltag gibt. Und dann ist das Video auch schon im Kasten.

„Es ist ein kleiner Trostpreis, dass die Ausstellung per Video in den anderen Stationen der Wanderausstellung zu sehen sein wird“, sagt Mike Jessat.

Über www.mauritianum.de soll das Video ab kommender Woche, 48. Kalenderwoche, gesehen werden können.