Vermischtes

Videoüberwachung für Aussichtsturm Schmölln lässt auf sich warten

Schmölln.  Überwachungstechnik soll Ernst-Agnes-Turm künftig vor Zerstörungen schützen.

Der Ernst-Agnes-Turm in Schmölln gilt als Industriedenkmal und wurde 2016 saniert. Jetzt soll er per Videotechnik überwacht werden.

Der Ernst-Agnes-Turm in Schmölln gilt als Industriedenkmal und wurde 2016 saniert. Jetzt soll er per Videotechnik überwacht werden.

Foto: Jana Borath

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Die Technik für die Videoüberwachung am Ernst-Agnes-Turm in Schmölln lässt weiter auf sich warten. Die Stadt Schmölln hat laut Bürgermeister Sven Schrade (SPD) ihre Hausaufgaben gemacht und notwendige Zuarbeiten beim Thüringer Landesdatenschutzbeauftragten eingereicht. Auch das für Kauf und Installation nötige Geld sei im Haushalt der Kommune eingeplant. Dabei handelt es sich um rund 2000 Euro. Doch grünes Licht von den Datenschützern aus Erfurt gab es immer noch nicht für die Maßnahme. „Wir müssen noch eine weitere Stellungnahme einreichen“, erläutert Schrade. Er hofft, dass diese dann zusammen mit den anderen Unterlagen genügt, um die Überwachungstechnik am Aussichtsturm auf dem Pfefferberg anbringen zu können. Denn: „Das geht nun schon seit Anfang des Jahres so“, sagt der Bürgermeister und spielt auf die Bearbeitungsfristen in Erfurt an. Manchmal dauere es bis zu vier Wochen, ehe man eine Rückantwort erhält.

Die Videoüberwachung ist bereits im November 2018 beschlossen worden. Mit ihr soll Vandalismus auf dem Pfefferberg eingrenzen werden. Zu diesem Schritt sah sich die Stadtverwaltung ­gezwungen, weil der Ernst-Agnes-Turm, Wahrzeichen der Knopfstadt, seit der umfangreichen Sanierung 2016 – die Kosten dafür beliefen sich auf rund 221.000 Euro – schon mehrfach beschädigt wurde. Der dabei entstandene Sachschaden war enorm, allein für den Zeitraum von Oktober 2017 bis Juni 2018 wurden Schäden in Höhe von mehr als 15.000 Euro erfasst.

„Aktuell sind uns keine weiteren Vorkommnisse bekannt“, so Schrade dazu.

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