Wasserentnahme im Altenburger Land weiterhin untersagt

Altenburg.  Grundwasserspiegel nach den sehr trockenen Jahren 2018 und 2019 noch immer sehr niedrig. Landratsamt ahndet Wasserentnahme aus öffentlichen Gewässern als Ordnungswidrigkeit.

Der Weiher in Schloßig.

Der Weiher in Schloßig.

Foto: Martin Gerlach

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Die Trockenheit der vergangenen zwei Jahre setzt sich bisher auch 2020 fort. Die Situation in den Gewässern des Landkreises ist nach wie vor angespannt und der Grundwasserspiegel sehr niedrig. Das Defizit durch die sehr trockenen Jahre 2018 und 2019 sei noch nicht ausgeglichen. Für das Altenburger Land gilt bereits seit Juli 2019 eine Allgemeinverfügung, die die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern untersagt. „Diese ist nach wie vor voll in Kraft“, informiert das Landratsamt zu Beginn der Gießsaison.

Untersagt sind zum einen die Wasserentnahmen aus oberirdischen Gewässern wie Bächen, Flüssen und Seen mittels Pumpen für den eigenen Bedarf. Zum anderen sind erteilte wasserrechtliche Erlaubnisse bis zum Außerkrafttreten der Allgemeinverfügung widerrufen. Das Landratsamt kontrolliert die Einhaltung. Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld bis 50 000 Euro geahndet werden können.

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