Meine Meinung

Wenn der Wirtschaftsmotor stottert

Jana Borath über Haushaltslöcher, Ehrgeiz und Spagat

Jana Borath

Jana Borath

Foto: Peter Michaelis

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Die Haushaltsdebatte in Schmölln wird diesmal kein Spaziergang. Nicht umsonst wurde der Beschluss darüber erst auf Anfang Februar gelegt. Zwar gilt die Kommune, die guten Gewissens als Wirtschaftsmotor im Altenburger Land bezeichnet werden kann, nach wie vor als gut betucht. Und sie ist es wohl sogar – im Vergleich mit anderen Städten und Gemeinden im Landkreis. Doch die Mindereinnahmen bei den Gewerbesteuern sowie die erhöhten Kreis- und Schulumlagen für 2020 an den Landkreis schmerzen. Vor allem, weil Schmölln ehrgeizige Projekte verfolgt. Erschließung eines weiteren Teils im Industriegebiet Crimmitschauer Straße, zwei neu zu bauende Kindergärten, neue Wohnstandorte, die Zuschüsse von mehr als einer halben Million Euro im Jahr an das Sport- und Freizeitbad Tatami sowie die Modernisierung des Abwassernetzes im Gewerbegebiet Nitzschka sind nur einige davon. Hinzu kommen all jene Projekte in den fünf neuen Ortsteilen, deren Umsetzung die Stadt mit den jeweiligen Eingliederungsverträgen zusicherte. Man darf also gespannt sein, wie die kommenden Etatdebatten verlaufen im Stadtrat, in denen es auch um die Erfüllung jener Wünsche geht, die die Fraktionen einreichten. Die Quadratur des Kreises ist sicher nicht nötig dafür. Aber einen Spagat möchte man schon hinlegen können.

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