ZFC Meuselwitz dreht mitreißendes Spiel gegen Babelsberg

Meuselwitz.  Trotz zweimaligen Rückstands gewinnt Fußball-Regionalligist ZFC Meuselwitz gegen Babelsberg mit 3:2.

Rene Weiner (ZFC/rot) gegen Dimitrios Komnos von Babelsberg

Rene Weiner (ZFC/rot) gegen Dimitrios Komnos von Babelsberg

Foto: Foto / Mario Jahn

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Eitel Sonnenschein herrschte am Sonnabend-Nachmittag nicht nur meteorologisch in der Meuselwitzer Arena, sondern auch bei Spielern, Verantwortlichen und Fans von Fußball-Regionalligist ZFC. In einer spannenden Begegnung hatten die Mannen um Kapitän Bastian Strietzel den SV Babelsberg mit 3:2 geschlagen.

Vor 371 Zuschauern sah es nach einem Erfolg der Hausherren über weite Strecken aber nicht aus. Denn keine drei Minuten nach Anpfiff lag der ZFC hinten. Bogdan Rangelow hatte einfach aus der zweiten Reihe abgezogen. Und der Flatterball trudelte über gut 30 Meter gen ZFC-Kasten, wurde lang und länger und schlug hinter dem weit draußen stehenden und überhaupt nicht gut aussehenden Keeper Ruben Aulig zum 1:0 für die Filmstädter ein.

Die einwöchige Spielpause schien dem Team von Heiko Weber überhaupt nicht gutgetan zu haben. Vieles war im ZFC-Spiel nur Stückwerk. Umso überraschender fiel deshalb der Ausgleich in der 21. Minute. Nachdem SVB-Keeper Marvin Gladrow noch einen Schuss des ZFC abwehren konnte, stand Routinier René Weinert goldrichtig und schob zum 1:1 ein. Allerdings hielt dieser Ausgleich nur sieben Minuten. Ugurtan Cepni überwand mit dem zweiten Distanzschuss des Tages den wieder schlecht aussehenden Aulig. In der zweiten Halbzeit stand aber ein anderer ZFC auf dem Platz. Der eingewechselte Alexander Dartsch besorgte den neuerlichen Ausgleich (65.), ehe Henrik Ernst in der 81. Minute per Kopf sogar noch zum Sieg traf. Babelsberg verlor in der Schlussphase zudem noch Noah Awassi (85./Gelb-Rot) und Kapitän Cepni (86./Rot).

„Man hat heute gesehen, dass uns das spielfreie Wochenende gar nicht gut getan hat. Aber die Leistung, die mein Team vor allem in der zweiten Halbzeit vollbracht hat, nötigt großen Respekt ab“, analysierte ZFC-Coach Weber.

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