Politik

Zippel und Tempel liefern sich Schlagabtausch

Altenburg/Zehma.  Die Gewalt gegen Polizisten in der Silvesternacht bietet für Politiker aus dem Landkreis Anlass für heftige Kritik.

Frank Tempel (Linke) ist Polizist und seit 2017 Leiter der Koordinierungsstelle Häusliche Gewalt in Thüringen.

Frank Tempel (Linke) ist Polizist und seit 2017 Leiter der Koordinierungsstelle Häusliche Gewalt in Thüringen.

Foto: Tobias Schubert

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Der Landtagsabgeordnete Christoph Zippel (CDU) äußerte in dieser Woche scharfe Kritik an Frank Tempel (Die Linke). Der habe die Übergriffe auf Leipziger Polizisten in der Silvesternacht verharmlost, indem er Gesprächsbereitschaft auf beiden Seiten und einen Runden Tisch gefordert hätte. „Wenn vermummte Gewalttäter Polizisten angreifen, dann gehört das aufs Schärfste verurteilt und bestraft. Es ist beschämend, dass Politiker aus dem linken Spektrum solche Taten auch noch verharmlosen”, so Zippel.

„Gerade von Herrn Tempel als ehemaligen Polizisten hätte ich erwartet, dass er seinen Kollegen unmissverständlich den Rücken stärkt”, so Zippel. Für ihn gehörten die Täter nicht an einen Runden Tisch, sondern vor Gericht gestellt. Tags darauf wehrte sich das Mitglied im Parteivorstand der Linken ebenfalls mit einer Pressemitteilung: „Ausgedacht hat sich Herr Zippel, dass ich, trotz meines Fachwissens der Polizei die Präsenz in Connewitz vorgeworfen habe, eine Forderung, die ich für absurd halte. Richtig ist jedoch, dass ich die fehlende Deeskalation und Kommunikation eingefordert habe, wozu bekanntlich gerade Präsenz erforderlich ist.“

Beleidigend sei zudem, dass ihm eine Verharmlosung von Gewalt gegen Polizeibeamte unterstellt werde. Zippel versuche damit wiederholt, sich mit Lügen zu profilieren und erweise sich damit dem Mandat unwürdig, so Tempel. Dieser denke sich wiederholt Vorwürfe zu einem Thema aus, von dem er keine Ahnung habe.

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