Blautanne schmückt Mörsdorfer Dorfplatz

Mörsdorf.  Mitglieder der Altgemeinde halten am Weihnachtsbaumsetzen fest

Zum 18. Mal setzten Mitglieder der Altgemeinde - ein Verbund von Waldbesitzern - am Vorabend des 1. Advent auf dem Mörsdorfer Dorfplatz wieder einen großen Weihnachtsbaum.

Zum 18. Mal setzten Mitglieder der Altgemeinde - ein Verbund von Waldbesitzern - am Vorabend des 1. Advent auf dem Mörsdorfer Dorfplatz wieder einen großen Weihnachtsbaum.

Foto: Frank Kalla

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Gut 20 Minuten brauchten die Mitglieder der Altgemeinde Mörsdorf, dann stand die gut 10 Meter hohe Blautanne auf dem Dorfplatz fertig zum Schmücken da. Zuvor hatte man das gute Stück mit einem kleinen Umzug durch den Ort gefahren, Wolfgang Wieschke hatte auch diesmal kein Problem als versierter Traktorfahrer den Auslieger mit dem Baum um die engsten Kurven zu bekommen. Wobei in diesem Jahr nicht alle ganz glücklich mit dem Baum waren. „Der Stamm ist leicht gebogen, ganz gerade bekommen wir den Baum nicht“, merkte einer der Helfer an und schob aber scherzhaft hinterher: „Ganz gerade ist im Leben keiner.“

Zum inzwischen 18. Mal hatte die Altgemeinde gemeinsam mit dem Frauenverein, der Feuerwehr und dem Kindergarten am Vorabend des 1. Advent die Einwohner zum Weihnachtsbaumsetzen eingeladen, für viele eine willkommene Abwechslung. „Hier kann man alte Bekannte und Verwandte treffen und ein paar gemütliche Stunden verleben“, erklärte Günter Wiesner von der Altgemeinde, einem Verbund von Waldbesitzern aus dem Dorf.

Keinerlei Mangel an Bäumen

Zum dritten Mal hatte die Familie Jarosch eine Tanne aus ihrem Garten für das Setzen gespendet. „Wegen des unsicheren Wetters haben wir den Baum bereits am Montag eingeschlagen, dass heute Sonnenschein herrscht, damit konnte ja niemand rechnen“, erklärte Wiesner. Auch in den kommenden Jahren werde man keine Not haben, einen geeigneten Baum für das Setzen zu finden. „Wenn keine Bäume mehr aus den Vorgärten weg müssen, haben wir im Wald immer noch eine gewaltige Auswahl.“

Traditionell wurde der Baum - musikalisch begleitet vom Spielmannszug Klengel-Serba - im Anschluss mit Lichterketten und von den Mädchen und Jungen des Kindergartens hergestellten Baumschmuck verziert. „Die Kinder haben dieses Jahr ganz auf Naturmaterialien gesetzt“, freute sich Wiesner, als er den aus Kastanien und Baumscheiben gebastelten Baumschmuck sah.

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