Diese Aufgaben nimmt sich der Seniorenbeirat in Stadtroda vor

Stadtroda.  Um das Erfolgsprojekt Bürgerbus, seit Herbst als E-Bus unterwegs, wird sich der Seniorenbeirat auch in diesem Jahr intensiv kümmern. Es gibt aber noch mehr zu tun.

Um das Erfolgsprojekt Bürgerbus, der seit Herbst als E-Bus unterwegs ist, wird sich der Seniorenbeirat auch in diesem Jahr intensiv kümmern. Acht ehrenamtliche Fahrer sind jeden Dienstag und Donnerstag in Stadtroda und Umgebung unterwegs und steuern 25 Haltepunkte an. Etwa 10.000 Kilometer absolviert der Bus im Jahr und kann auf etwa 1.000 Nutzer verweisen.

Um das Erfolgsprojekt Bürgerbus, der seit Herbst als E-Bus unterwegs ist, wird sich der Seniorenbeirat auch in diesem Jahr intensiv kümmern. Acht ehrenamtliche Fahrer sind jeden Dienstag und Donnerstag in Stadtroda und Umgebung unterwegs und steuern 25 Haltepunkte an. Etwa 10.000 Kilometer absolviert der Bus im Jahr und kann auf etwa 1.000 Nutzer verweisen.

Foto: Andreas Schott

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Die Aufgaben, die der Stadtrodaer Seniorenbeirat für das erste Halbjahr als Angebots-Paket für Senioren geschnürt habe, sei umfangreich fasst Stadtrodas Beiratsvorsitzender Wolfgang Main zusammen. Darunter seien eine Reihe an Angeboten, die der Beirat eigenständig oder gemeinsam unter anderem mit dem Mehrgenartionenhaus Blitz e.V. organisiert. Aber auch an übergreifenden Veranstaltungen sei der Beirat federführend beteiligt sei, sagte der Vorsitzende.

Kurse für Senioren und Lesepatenschaften

Festhalten wolle man an dem bewährtem Projekt „Jung hilft Alt“ und „Alt trifft Jung“ bei dem der Seniorenbeirat einen engen Kontakt zum Pestalozzi-Gymnasium beziehungsweise der Regelschule halte. Dazu zählen Kurse, in dem Gymnasialschüler Senioren die Welt der Computer nahe bringen oder über die Handhabung von Smartphones erläutern. Das habe bei älteren Menschen, die sich fit machen wollen für die digitale Welt, großen Abklang gefunden. Im Gegenzug übernehmen Senioren regelmäßig Lesepatenschaften für Schüler aus fünften oder sechsten Klasse im Gymnasium, so der Beiratsvorsitzende.

Sprechtage im Hexenhaus

Fortgesetzt werde die wöchentliche Sprechstunde des Seniorenbeirates im sogenannten „Hexenhaus“ am Amtsplatz einmal die Woche, am Donnerstag von 9 bis 11.30 Uhr. Senioren aus der Stadt und Umgebung nutzen das Angebot, um sich zu informieren, aber auch Hilfe oder Tipps zu erhalten. „Alle Beiratsmitglieder übernehmen wechselseitig die Absicherung des Sprechtages. Die meisten Einsätze im letzten Jahr hatte übrigens Maritta Schumann absolviert“, sagt Wolfgang Main.

Das große Wissens-Quiz „Wer wird Millionär“, welches gemeinsam mit dem Mehrgenerationenhaus „Blitz e.V.“ und der Stadtrodaer Seniorenbegegnungsstätte organisiert werde, sei gleichfalls schon fest terminisiert. Am Mittwoch, 18. März, beginnt die Raterunde mit Schülern und Senioren ab 9.30 Uhr in der Regelschule. Im März soll in der Seniorenbegegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt/Volkssolidarität am Schützenhaus eine Verkehrsteilnehmerschulung für Senioren angeboten werden. Fest steht auch die neunte Austragung des Preisskatturniers um den Pokal des Seniorenbeirates. „Der ist für den 21. April festgesetzt“, kündigt Main an.

Seniorentag im Mai in Stadtroda

Der fünfte Seniorentag im Landkreis findet in diesem Jahr am 20. Mai erneut in Stadtroda statt. Gastgeber werde wieder die Asklepios-Fachklinik sein, die den Felsenkellersaal zur Verfügung stelle. Der Tag stehe unter dem Motto „Gemeinsam statt Einsam“ und halte eine Reihe an Vorträgen, aber auch Aktivitäten für Senioren bereit.

Weitere Vorhaben seien, einen zweisprachigen Seniorenkalender für 2021 aufzulegen sowie eine Broschüre vorzustellen, die die dreijährige Entwicklung der Erfolgsgeschichte Bürgerbus umfasst. letzteres werde im Rahmen einer Projektarbeit von Regelschülern erarbeitet.

Aus für „Roadalia-Oase“

Zu den vom Beirat im letzten Jahr übergebenen Verweiloasen, einmal die „Toscana“ in der Nähe des Schützenhauses und die „Rodalia-Oase“ am Goetheweg gegenüber der Grundschule, hatte Beiratsvorsitzender Main allerdings nicht so gute Nachrichten. Häufig müsse man feststellen, dass die Anlagen zerstört werden. Aufgestellte Sitzgelegenheiten werden umgestoßen, Müll wird verteilt und Blumenarrangements werden zerstört. Für das Areal „Toscana“ kündigte der Beirat an, dass man mit einem Arbeitseinsatz die Sitzgelegenheiten fest im Boden verankern wolle. Das werde im Frühjahr durch Mitglieder des Stadtrodaer Seniorenbeirates geschehen. Aus den genannten Gründen werde man die Sitzgelegenheiten am Goetheweg „Rodalia-Oase“ nicht mehr betreiben und der Regelschule übereignen, sagte Wolfgang Main.

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