Lichtforum in St. Gangloff

Gera Leuchten mit innovativem Lichtforum

St. Gangloff.  Geschäftsführung feiert mit Mitarbeitern und Geschäftskunden am Donnerstagabend in St. Gangloff

Geschäftsführer Hening Pölitz und Vertriebsleiterin Christine Pölitz haben Sigrid Keil (85) in die Mitte genommen.   

Geschäftsführer Hening Pölitz und Vertriebsleiterin Christine Pölitz haben Sigrid Keil (85) in die Mitte genommen.   

Foto: Andreas Schott

Schon von außen weckte der weithin sichtbare Lichterglanz des neuen Lichtforums der Gera Leuchten GmbH am Donnerstagabend im St. Gangloffer Gewerbegebiet die Neugier. Im neuen Gebäude, in dem die Gera Leuchten Vertriebsgesellschaft ihren Sitz hat, wurden geladene Gäste von der konzeptionellen Umsetzung überrascht. Im eleganten Stil offerierte das Unternehmen seine Produktvielfalt, stellte an beispielgebenden Elementen sein Können und Designerfähigkeiten mit seinen vielfältigen Lösungen an Lichtsystemen unter Beweis.

Geschäftsführer Hening Pölitz und seine Frau Christine Pölitz, sie trägt Verantwortung für den Vertrieb, hatten in das neue Gebäude eingeladen, um gemeinsam mit Mitarbeitern, Geschäftsfreunden aus der Möbel- und Küchenindustrie, dem Handel sowie Partnern auf dem 30-jährigen Weg des Unternehmens bis hin zu Freunden und Bekannten die Einweihung des neuen Gebäudes „Lichtforum“ zu feiern.

Für den Geschäftsführer Hening Pölitz sei es ein besonderes Ereignis und eine besondere Freude, wie er betonte, dass er gemeinsam mit guten Freunden die offizielle Einweihung des schon vor geraumer Zeit fertig gestellten Gebäudes begehen zu können. Mit dem Lichtforum habe man einen weiteren Meilenstein erreicht, der zugleich sichtbarer Ausdruck der positiven Entwicklung von Gera Leuchten in den letzten Jahren sei, so Hening Pölitz. In seiner Begrüßungsansprache erinnerte er unter anderem an den Mauerfall, der sich am 9. November zum 30. Mal jähre. Doch Hening Pölitz erinnerte auch an die Anfänge der Firma Gera Leuchten, die - wie der Firmenname vermute lasse - in Gera ihren Ursprung hat.

Gera Leuchten in der Wendezeit gegründet

In der Wendezeit sei es gewesen, als sich Sigrid Keil, damals Direktorin in den Geraer Zählgerätewerk in Untermhaus bemühte, potenzielle Investoren für ihren Volkseigenen Betrieb zu finden, berichtet Pölitz. Die damalige Mittfünfzigerin hatte Glück. Ein Leuchtenfabrikant aus Bielefeld, signalisierte Interesse. Und Sigrid Keil nutzte die Chance und überzeugte den Unternehmer aus dem Westen. Die Firma Gera Leuchten war geboren und Anfang 1991 ins Handelsregister eingetragen.

Noch Ende 1990 sei Hening Pölitz in das junge Unternehmen eingestiegen. Er habe sich anfangs um den Einkauf sowie den Vertrieb gekümmert. Es sei eine schwere, aber auch spannende Zeit gewesen, schildert Pölitz rückblickend. Doch Stück für Stück habe er gemeinsam mit Sigrid Keil die neue Firma fortentwickeln können. „Dafür bin ich Sigrid Keil heute noch sehr dankbar“, lobt Hening Pölitz die heute 85-Jährige.

Und weil die Firma stetig wuchs, suchte und fand man im St. Gangloffer Gewerbegebiet ein Areal, um einen neuen Firmensitz an der Tesse 8 zu finden. Ein Jahr später entschloss sich Pölitz, das Unternehmen zu erwerben und als alleiniger Inhaber zu führen. „Damals Kreditinstitute zu gewinnen, bedurfte Geschick und vor allem Überzeugungskraft“, berichtetet er schmunzelnd seinen Gästen. Als das gelungen war, habe er sich ehrgeizige Ziele für sein Unternehmen gesetzt. Auf dem Entwicklungsweg sei er aber auch auf Partner, wie unter anderem Designer Thomas Ritt, getroffen, die für die Entwicklung der Firma hin zu einer Marke ihren Anteil tragen, betonte Pölitz.

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