Kommentar: Nachdenken über das Wie!

Andreas Schott über die Einwohnerversammlung im Kurort.

Andreas Schott, Redakteur Lokalredaktion Stadtroda.  

Andreas Schott, Redakteur Lokalredaktion Stadtroda.  

Foto: Jens Henning

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Es steht einer Gemeinde wie Bad Klosterlausnitz nicht gut zu Gesicht, wenn nicht mal ein Dutzend Bürger an einer Einwohnerversammlung teilnehmen. Immerhin leben etwa 3.500 Einwohner im Kurort. Da kann es nicht sein, dass statt eines gut besuchten Holzlandsaals lediglich das Foyer mehr als spärlich gefüllt ist. Ob es an der Art und Weise des Vortrages liegt, der durchaus peppiger, zeitgemäßer, gehalten werden kann? Vielleicht? Oder ob es am Thema liegt? Denn als der Saal zuletzt vor drei Jahren rappelvoll war, waren die Leute interessiert, welche Auswirkungen eine mögliche Gebietsreform für den Ort habe.

Doch das anhaltend auffällige Desinteresse an Einwohnerversammlungen – wie oft bekommt man denn Informationen über den Ort aus erster Hand und kann noch Fragen stellen – muss ja Gründe haben. Ich denke, die Verantwortlichen im Ort sollten darüber nachdenken. Natürlich ist es legitim, Geschaffenes im Ort heraus zu stellen. Genauso berechtigt ist es aber auch, Fragen – mögen sie noch so unbequem sein – immer wieder geduldig zu beantworten. Beherzigt man das nicht, erzeugt man irgendwie Frustpotenzial. Und das wiederum spricht sich herum und ist nicht unbedingt förderlich, beim nächsten Treff mehr Einwohner zu locken.

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