Kurort-Gemeinde beim Kunstrasenplatz im Gespräch mit Verein

Bad Klosterlausnitz.  Der 2006 fertig gestellt Platz ist bespielbar, aber in keinem guten Zustand mehr. Sanierungsarbeiten erscheinen alternativlos

Der Kunstrasenplatz des Fußballvereins FVB Bad Klosterlausnitz wird seit 2006 genutzt. Aufgrund der vielen Jahre ist die Qualität des Kunstrasens erschöpft.  Im Bild: Ehrenvorsitzender Dieter Pfennig (links) und Vorsitzender des FVB Bad Klosterlausnitz, Ralf Kersten.  

Der Kunstrasenplatz des Fußballvereins FVB Bad Klosterlausnitz wird seit 2006 genutzt. Aufgrund der vielen Jahre ist die Qualität des Kunstrasens erschöpft. Im Bild: Ehrenvorsitzender Dieter Pfennig (links) und Vorsitzender des FVB Bad Klosterlausnitz, Ralf Kersten.  

Foto: Andreas Schott

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Schon seit geraumer Zeit machen Vertreter des Vorstandes des Fußballvereins Bad Klosterlausnitz auf den schlechten Zustand des Kunstrasenplatzes aufmerksam. Nach fast 14-jähriger Nutzung könne der Platz noch bespielt werden, aber die Faserschicht ist verschließen. Damit sei der Platz wesentlich stumpfer geworden, weil der Untergrund sich deutlich verfestigt habe, beschreibt Dieter Pfennig, Ehrenvorsitzender des FVB Bad Klosterlausnitz.

Als der Kunstrasenplatz 2006 von der Gemeinde an den Fußballverein übergeben worden sei, habe man von einer Nutzungsdauer von zehn bis zwölf Jahren gesprochen. Jetzt sei man nahe an 14 Jahren dran. Dass die Fußballer den Platz heute noch nutzen könne, sei aufgrund der regelmäßigen Pflege und Wartung des Platzes möglich. Dafür habe die Gemeinde über all die Jahre Sorge getragen, weisen die ehrenamtlich tätigen Fußballverantwortlichen um den Vorsitzenden des Vereins, Ralf Kersten, hin.

Nachwuchs begeistern und im Verein halten

Doch der Gesamtzustand lasse sich damit natürlich nicht nachhaltig verbessern. Immerhin sei der Platz mit Training und Wettkämpfen sehr gut ausgelastet. Allein dem Verein gehören 290 Mitglieder an, die den Platz nutzen. Darunter ein Großteil an Nachwuchskickern. Dieter Pfennig betonte, dass es für den Verein notwendig sei, über eine gute Sportanlage verfügen zu können. „Die jungen Sportler kommen aus dem Ort und aus den umliegenden Orten, um in Bad Klosterlausnitz den runden Leder nachzujagen. Wir bemühen uns intensiv um den Nachwuchs, um die Jungen für unseren Sport zu begeistern und auch halten zu können. Dafür seien gute Bedingungen unabdingbar“, weiß er aus Erfahrung. Genutzt werde der Platz aber auch gelegentliche durch die Fach-Kliniken, Spiele vom Landkreis finden statt, die Austragung der Mini-WM bis hin zu Veranstaltungen mit Kindergärten werden auf dem Sportgelände durchgeführt. Daher lasse der im September letzten Jahres neu gewählte Vorstand nichts unversucht, um eine Lösung zu erreichen.

Gemeinde lud Fußballverein zum Gespräch

Wie der Fußballverein jetzt informierte, habe es in den letzten Tagen auf Einladung der Bürgermeisterin Gabriele Klotz ein Gespräch gegeben. Der Verein konnte nochmals seine Belange ansprechen können und sei mit einem guten Gefühl aus der Zusammenkunft gegangen, fasst Vereinschef Ralf Kersten das Credo zusammen. Dem kann der Ehrenvorsitzende vorbehaltlos zustimmen. Es sei ein gutes Gespräch in einer guten Atmosphäre gewesen, bei dem man sich sachlich über das Thema austauschen konnte. Zu konkreten Aussagen wollte sich der Verein aber nicht äußern.

Ursprünglich hatte die Gemeinde Bad Klosterlausnitz eine Sanierung beziehungsweise Erneuerung des Kunstrasenplatzes im Rahmen seines Finanzplanes für das Jahr 2023 in Aussicht gestellt. An der besagten Gemeinderatsitzung zum Haushalt der Gemeinde im November letzten Jahres hatte Dieter Pfennig teilgenommen und am Ende der Sitzung in einem Redebeitrag auf den Zustand des Platzes aufmerksam gemacht.

Gemeinde will prüfen

Unsere Zeitung fragte in der Gemeinde nach, welche Ergebnisse das Gespräch erbracht habe und wie die weitere Vorgehensweise der Gemeinde aussehe. Bürgermeisterin Gabriele Klotz hielt sich aber weitestgehend bedeckt. Man habe sich ausgetauscht und jeder habe Hausaufgaben mitgenommen, erklärte sie. Entlocken ließ sie sich dann aber noch, dass man verschiedene Varianten prüfen werde. Darunter auch Möglichkeiten für Instandsetzungsarbeiten, um mittelfristig eine Lösung erreichen zu können. Entscheiden werde das aber alles zu gegebener Zeit der Gemeinderat, erklärte Gabriele Klotz abschließend.

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