Meine Meinung: Eine Regelung mit Weitsicht

Andreas Schott zur Entscheidung, auf Kurzarbeit in der Krise zu verzichten.

Andreas Schott

Andreas Schott

Foto: Jens Henning

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Die Einschränkungen während der Corona-Pandemie waren tiefgreifend und sparten nahezu keine Berufsgruppe aus. Unter anderem besonders betroffen: Therapeuten, weil sie direkt mit Menschen arbeiten. Doch auch in der Krisenzeit waren Menschen in Folge von Unfällen oder Erkrankungen auf therapeutische Anschlussbehandlungen angewiesen. Sicher, einige verkniffen sich die Behandlung und nahmen dafür den Schmerz in Kauf, andere waren dankbar, Hilfe und Linderung erhalten zu können.

Die Entscheidung, in schwierigen Zeit keine Kurzarbeit anzuordnen, sondern Hilfe unter strengen Hygieneregeln anzubieten, hat Therapeuten und Patienten in Bad Klosterlausnitz gleichermaßen geholfen. Bei Letzteren hat es die Heilung befördert, für Therapeuten dagegen das ohnehin schmale Einkommen gesichert. Gedankt haben es die Fachleute mit den heilenden Händen mit Einsatzbereitschaft.

Wenn man sich auf Mitarbeiter verlassen kann, auch mit Blick auf das Baugeschehen, hat man beste Voraussetzungen, auch diese Herausforderung zu meistern. Insofern war das Nein zur Kurzarbeit eine weitsichtige Entscheidung.

Bad Klosterlausnitzer Kurzentrum kurz vor Umbauarbeiten

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