Meine Woche: Nur Vorsorge hilfreich

Andreas Schott über den erneuten Lockdown, der gesellschaftliches Leben einfriert.

Andreas Schott

Andreas Schott

Foto: Jens Henning

Seit Mittwoch ist es amtlich: Die zweite Lockdown-Phase ist eingeläutet. Ab kommender Woche soll das gesellschaftliche Leben eingefroren werden. Öffentliche Einrichtungen bleiben geschlossen. Die Entscheidung der Verantwortungsträger überrascht insofern, weil sie rascher kam, als zu vermuten war.

Erneut trifft es Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Ich denke, es sollte jedem Bürger freigestellt sein, ob er eine Gaststätte besucht oder sie meidet. Gleiches sehe ich für öffentliche Kultureinrichtungen wie unter anderem Theater, Konzerthäuser und Kinos. Bei Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandsregeln sollte das Risiko eingrenzbar sein.

Daher plädiere ich für einen maßvolleren Umgang. Öffentliches Leben in Corona-Zeiten muss möglich sein. Denn eines muss klar sein: Das Corona-Virus wird die Menschen – wie Millionen anderer Viren – nicht mehr verlassen. Auch ein Impfstoff wird kein Garant für eine dauerhafte Immunisierung sein. Nur vorsorglicher Schutz kann Infektionen minimieren, gänzlich verhindern kann man sie nicht!