Porzellanmanufaktur Reichenbach räumt den Design-Preis ab

Reichenbach.  Für Bergeteller und Serie Nomus hat Porzellanmanufaktur Reichenbach Dineus-Preis erhalten. Nach Paris und Frankfurt/M. jetzt in Stuttgart

Marko Köhler beim Auflegen der Porzellanmasse für einen Bergeteller, der im Drehverfahren gefertigt wird. Für den Bergeteller hat die Reichenbacher Porzellanmanufaktur bereits zwei Designer-Preise erhalten.

Marko Köhler beim Auflegen der Porzellanmasse für einen Bergeteller, der im Drehverfahren gefertigt wird. Für den Bergeteller hat die Reichenbacher Porzellanmanufaktur bereits zwei Designer-Preise erhalten.

Foto: Andreas Schott

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Im Messefieber sind die Verantwortlichen der Reichenbacher Porzellanmanufaktur. Nach Paris im Januar zeigten sie sich vom 7. bis 11. Februar auf der Ambiente in Frankfurt. Gleich zwei Designer-Preise konnten die Reichenbacher mit nach Hause nehmen.

Reichenbacher Manufaktur entschied sich für die Zugspitze auf dem Teller

Ausgezeichnet wurde der Bergeteller – auf dem das Bergmassiv der Zugspitze abgebildet ist – als auch für das Kaffee- und Tafelgeschirr „Nomus“. Letzteres besticht durch klare Formgebung. Aber das besondere an dem Geschirr sei die Farbgebungen mit Lösungsmittelfarbe in Kombination mit Biskuitflächen und Glasuren. „Früher wurden diese Farben nur bei Figuren angewendet, aber nicht bei Gebrauchsgeschirr“, so Seniorchef Günther Burgold (71).

Durchaus als Meilenstein beschreibt Günther Burgold den Bergeteller. „Als die Idee von zwei jungen Designern an uns herangetragen wurde, haben wir überlegt, wie wir das technologisch umsetzen können.“ Dank der Manufaktur, die Raum für kreative Fertigungsmöglichkeiten biete, sowie der fähigen Mitarbeiter sei es schließlich gelungen, den Bergeteller fertigen zu können. „Jetzt haben wir einen weiteren Bergeteller mit dem Mont Blanc Massiv hergestellt. Vorgestellt wird der Teller auf der Stuttgarter Messe ‘Intergastra’, die ab morgen bis zum 19. Februar stattfindet“, erzählt der Seniorchef.

Manufaktur hat bei jungen Designern einen guten Ruf

Für pfiffige Ideen zeigt sich die Manufaktur stets offen. Man sei immer auf der Suche, weil man als Manufaktur über Fertigungsmöglichkeiten verfüge und tolle Mitarbeiter, die innovativen Vorschläge auch umsetzbar machen. „Auch wenn man manchmal lange tüfteln muss, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Aber es macht unheimlich Spaß“, gesteht Günther Burgold. Zudem hat die Manufaktur bei jungen Designern einen guten Ruf. Entsprechend nutzen die jungen Leute das Angebot und stellen ihre Ideen in Reichenbach vor. Wird eine Idee als gut empfunden, setze ein intensiver Prozess ein. Designer und Manufakturmitarbeiter arbeiten gemeinsam an der Umsetzung. „Wir sind als Manufaktur in der Lage, ungewöhnliche Herausforderungen zu meistern. Und genau das wollen wir auch, weil wir was Besondere kreieren wollen“, unterstreicht der Seniorchef.

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