Regulierung des Schadens am zerstörten Bushäuschen in Scheiditz läuft

Scheiditz.  Die Trümmer des Buswartehäuschen in Scheiditz geben Rätsel auf. Wie wurde es zerstört.

Das nach einem Unfall zerstörte Buswartehäuschen bei Scheiditz.

Das nach einem Unfall zerstörte Buswartehäuschen bei Scheiditz.

Foto: Frank Kalla

Das seit mehreren Tagen völlig zertrümmerte Buswartehäuschen von Scheiditz an der Landesstraße zwischen Schöngleina und Bad Klosterlausnitz ist kein Opfer eines Sturmes oder einem anderen Wetterereignis geworden, sondern offenbar durch einen Unfall zerstört worden. Aufmerksamen Autofahrern, welche die Strecke beruflich nutzen, waren in den vergangenen Tagen die an einem Hang liegenden Trümmer aufgefallen.

Mit dem Auto gegen die Haltestelle

Nachforschungen dieser Zeitung ergaben, dass wohl am 21. Dezember wegen Glatteis ein Fahrzeug von der Straße abgekommen und gegen das Buswartehäuschen geprallt war. Bei dem Zusammenstoß wurde das Haus völlig zerstört. Die Polizeiinspektion Saale-Holzland konnte das auf Nachfrage zwar nicht bestätigen, hier verwies man aber darauf, dass es durchaus sein könnte, dass sich der Verursacher mit dem Geschädigten - also der Gemeinde - ohne Polizei über die Schadensregulierung einig geworden sei. Bürgermeister Uwe Appelt sagte auf Nachfrage, „die Sache gehe ihren Gang.“ Man habe den für die Regulierung notwendigen Bericht erhalten. Dass die Trümmer noch auf der Wiese liegen, sei dem Umstand geschuldet, dass diese noch ein Gutachter in Augenschein nehmen müsse. Es werde ein neues Buswartehäuschen geben, versicherte er.

Zum Thema Haltestelle merkte Uwe Appelt weiterhin an, dass die Gemeinde immer wieder mit wilden Müllablagerungen zu kämpfen hätte. „Hier lagen schon ganze Schrankwände, die wir auf eigene Kosten entsorgen mussten.“ Obwohl erst unlängst beräumt, wurden im Haltestellenbereich auf der anderen Seite der Straße schon wieder ein Altreifen und anderer Müll herumliegen. Es wäre schön, wenn aufmerksame Autofahrer oder Wanderer einmal einen der Verursacher auf frischer Tat stellen und der Gemeinde melden könnten.

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