Renthendorfer Brehm-Gedenkstätte hat eine Pädagogin an Bord

Renthendorf.  Die Neu-Renthendorferin Ulrike Sprecht führt die Arbeit der bisherigen Volontärin Katrin Hänze fort.

Brehm-Gedenkstättenleiter Jochen Süss verabschiedet Katrin Hänze (li) und heißt die neue Volontärin Ulrike Specht willkommen.

Brehm-Gedenkstättenleiter Jochen Süss verabschiedet Katrin Hänze (li) und heißt die neue Volontärin Ulrike Specht willkommen.

Foto: Frank Kalla

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Sie stammt aus Magedeburg, hat in Berlin Pädagogik studiert und ist seit 1. Januar die neue Volontärin der Brehm-Gedenkstätte in Renthendorf: Ulrike Specht wird in den kommenden zwei Jahren vor allem die erfolgreiche Arbeit der bisherigen Volontärin Katrin Hänze fortführen und sich um den Bereich Museumspädagogik kümmern. Specht setzte sich gegen acht Mitbewerberinnen und -bewerber durch.

Hänze hatte unmittelbar nach ihrer Einstellung im Oktober 2018 die Grundschulen-Kindergruppe „Junge Naturforscher“ gegründet, in der derzeit neun Mädchen und Jungen aus der Region aktiv sind. Unter anderem gestaltete die Gruppe die Sonderausstellung „Lerchenfenster“ mit, Bestandteile der Gruppenarbeit sind Beobachtungen von Tieren und Pflanzen in der freien Natur, oder es werden sogenannte Saatbomben gebastelt.

„Es ist wichtig, Kindern nahe zu bringen, wie Systeme ineinander greifen, oder aber wie man mit einfachen Maßnahmen Tieren oder Pflanzen helfen kann“, gibt Specht einen kleinen Hinweis, welche Schwerpunkte sie künftig in der Gruppenarbeit setzen möchte.

Darüber hinaus ist die Erziehungswissenschaftlerin auch für die Homepage der Brehm-Gedenkstätte, für die Öffentlichkeitsarbeit sowie für die Organisation von Veranstaltungen zuständig. „Da ich unter anderem auch in den Bereichen Gastronomie, Marketing und Fundraising tätig war, denke ich, dass ich hier für die Brehm-Gedenkstätte neue Impulse setzen kann“, sagt Specht, die seit mehreren Monaten mit ihrer Familie in Renthendorf lebt.

Dass die 31-Jährige Beruf und Familie aufgrund ihres Wohnortes fast perfekt unter einen Hut bringen kann, ist indes Zufall. „Meine Familie hatte sich lange vor meiner Bewerbung entschlossen, ihr künftiges Leben in einem ländlichen Raum in Thüringen zu verbringen.“

Finanziert wird die neue Volontärsstelle wieder aus mehreren Quellen. Neben Geld aus der Thüringer Staatskanzlei und der Sparkasse Jena-Saale-Holzland tritt diesmal die Brehm-Stiftung als Co-Finanzierer auf. Gedenkstättenleiter Jochen Süss, der Katrin Hänze herzlich für die geleistete Arbeit dankte und Ulrike Specht willkommen hieß, lobte insbesondere das bisher gezeigte finanzielle Engagement des Brehm-Förderkreises. „Der Förderkreis hatte für die Volontärsstelle in den vergangenen beiden Jahren über 10.000 Euro bereitgestellt.“

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