Reparaturcafé, sichere Übergänge, Kirmes: Die Pläne des Hermsdorfer Seniorenbeirats

Hermsdorf.  Der Seniorenbeirat von Hermsdorf hat sich einiges auf die 2020-Agenda geschrieben: So geht es unter anderem um die Taktung von Busverbindungen.

Smileys grüßen Autofahrer in der Waldsiedlung in der Eisenberger Straße im Bereich des Lidl. Der Seniorenbeirat der Holzlandstadt setzt sich seit Jahren für einen Überweg ein. Die Stadt unterstützt das Ansinnen und will mit dem Aufstellen der Signalanlage Kraftfahrer für den Gefahrenpunkt sensibilisieren. 

Smileys grüßen Autofahrer in der Waldsiedlung in der Eisenberger Straße im Bereich des Lidl. Der Seniorenbeirat der Holzlandstadt setzt sich seit Jahren für einen Überweg ein. Die Stadt unterstützt das Ansinnen und will mit dem Aufstellen der Signalanlage Kraftfahrer für den Gefahrenpunkt sensibilisieren. 

Foto: Foto: Andreas Schott

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In der jüngsten Sitzung des Hermsdorfer Seniorenbeirates mussten die Mitglieder zur Kenntnis nehmen, dass Ludwig Krafzcyk seinen Rücktritt aus dem Gremium erklärte. Der Hermsdorfer hatte aus gesundheitlichen Gründen um seine Entbindung gebeten. Einig waren sich die Mitglieder, dass man vorerst die ehrenamtliche Seniorenarbeit im nunmehr achtköpfigen Beirat, einschließlich des Abgeordneten der Stadt, ohne Nachrücker fortführen und sich den kommenden Aufgaben stellen wolle.

Und die Vorhaben seien vielfältiger Natur und enthalten wiederum eine Reihe an Informationsveranstaltungen für die Senioren der Holzlandstadt, sagte die Beiratsvorsitzende Karin Präßler, die den Jahresplan 2020 vorstellte.

Als ehrgeiziges Vorhaben hat sich der Beirat ein Projekt vorgenommen, in dem es ein Reparaturcafé ins Leben rufen wolle. Etabliert werden soll es im Jugendhaus der Stadt. In dem Café soll es möglich sein, kleinere Reparaturen unter Anleitung von Fachleuten selbstständig ausführen zu können.

Wie man das Vorhaben umsetzen könne, darüber wolle sich der Seniorenbeirat bei einem Besuch beim Blitz-Verein in Eisenberg sachkundig machen. Im März, so Beiratsvorsitzende Karin Präßler, wolle man sich dann mit der Leitung im Hermsdorfer Jugendhaus, mit der es schon Vorgespräche über das Projekt gegeben habe, treffen. „Wir wollen schauen, wie wir das Projekt mit Hilfe der Einrichtung etablieren können“, schaut Karin Präßler voraus.

Überweg in der Eisenberger Straße im Blick

Weiterhin werde sich der Beirat für einen sicheren Überweg in der Eisenberger Straße im Bereich des Lidl stark machen. Hier habe die Stadt unter anderem die Ausleuchtung verbessert und jüngst eine Geschwindigkeitsmesstafel mit Smiley angebracht, begrüßen die Senioren des Beirates die von der Stadt initiierte Übergangslösung.

Weil die Eisenberger Straße in der Waldsiedlung vor allem von älteren Bewohnern auf den Weg zum Einkaufscenter regen genutzt werde, wolle man sich weiterhin beim Landratsamt für einen Überweg an dieser Stelle einsetzen, waren sich die Mitglieder einig.

Engere Taktung von Busverbindungen in der Innenstadt

Werben wolle der Beirat für eine engere Taktung von Busverbindungen in der Innenstadt, um älteren Menschen mehr Mobilität zu ermöglichen. Für April ist ein weiterer Rundgang mit Bürgermeister Benny Hofmann geplant, der diesmal durch die Altstadt führen soll. Dabei liege der Fokus auf Barrierefreiheit für die älteren Bürger.

Fortgeführt werden soll die Zusammenarbeit mit der Regelschule „Am Hermsdorfer Kreuz“. Mit der Bildungseinrichtung habe man das Projekt „Jung und Alt lernen voneinander“ initiiert. Zur nächsten Beiratssitzung am 19. Februar werde man sich mit Schülern in der Regelschule treffen. Derzeit arbeite eine Gruppe von Schülern an einer geschichtlichen Übersicht über das Freibad Hermsdorf, erbaut 1927, das als Zeitdokument im Freibad einen festen Platz erhalten soll, informiert der Beirat.

Gespräche mit den Leitern des Globus- und des Rewe-Marktes sowie den Wohnungsverwaltern – Hermsdorfer Wohnungsgenossenschaft und TAG Wohnen GmbH – sollen in diesem Jahr folgen, um auf die Belange der Älteren aufmerksam zu machen.

Im Oktober sollen Senioren der Stadt wieder bei einer Seniorenkirmes zusammenkommen. „Entweder am 7. oder am 14. Oktober wird die Veranstaltung im Stadthaus stattfinden“, schaut Karin Präßler voraus.

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