Einwohnerversammlung im Kurort

Sehr mäßiges Interesse an Bürgerversammlung in Bad Klosterlausnitz

Bad Klosterlausnitz.  Nur wenige Einwohner waren der Einladung zur Bürgerversammlung in Bad Klosterlausnitz gefolgt.

Entlang des neu gestalteten Bereiches am Eingangsbereich des Kurparks führen zahlreiche Wanderstrecken, die von Patienten der Kurkliniken gern für die Rehabilitation, hier beim Nordic Walking, genutzt werden.

Entlang des neu gestalteten Bereiches am Eingangsbereich des Kurparks führen zahlreiche Wanderstrecken, die von Patienten der Kurkliniken gern für die Rehabilitation, hier beim Nordic Walking, genutzt werden.

Foto: Andreas Schott

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Ernüchternd musste Bürgermeisterin Gabriele Klotz (CDU) am Montagabend im Holzlandsaal Bad Klosterlausnitz zur Kenntnis nehmen, dass das Interesse der Kurortbewohner an der Einwohnerversammlung nur auf äußerst mäßiges Interesse gestoßen war. Ganze 15 Einwohner aus dem Kurort, darunter ein knappes Drittel Gemeinderäte, waren der Einladung der Bürgermeisterin gefolgt.

Wie in der Vergangenheit üblich, skizzierte Gabriele Klotz die Bilanz für das ablaufende Jahr. Und die Jahresbilanz der Gemeinde, könne sich durchaus sehen lassen, meinte die Vortragende. Neben einer ganzen Reihe an Festen und Aktivitäten im kulturellen und auch sportlichen Bereich, die im Kurort organisiert und vielfach von Vereinen, aber auch der Verwaltung getragen werden, beschrieb Gabriel Klotz wichtige Vorhaben, die im Ort in diesem Jahr realisiert werden konnten.

So nannte sie die Gemeinde- und Kurbibliothek im Gemeindezentrum. Seit 1997 am heutigen Standort ansässig, habe man unter anderem einen neuen Fußbodenbelag verlegt. „Eine aufwendige Tätigkeit, weil die Bibliothek komplett ausgeräumt werden musste. Doch in nur einem Monat war alles geschafft“, so die Bürgermeisterin.

Im Kurpark, oberhalb des Kneipp-Beckens, konnten neue Fitnessgeräte installiert werden. Sie dienen zur Erweiterung der sportlichen Angebote für Kurpatienten und Gäste, sagte Klotz.

Mit besonderem Stolz verwies die Bürgermeisterin auf die Fertigstellung der Sanierung eines ersten Straßenabschnittes in der Jenaischen Straße zwischen Forsthaus und Eingang zum Kurpark. Zugleich sei der gesamte Eingangsbereich zum Kurpark neu gestaltet worden. Er verfüge über eine Sitzgruppe, Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, eine optimierte Wegführung bis hin zu einem kleinen Quellsteinbrunnen und die Schaffung eines barrierefreien Fußgängerüberweges mit Signalanlage.

In einer kurzen Vermögensübersicht beschrieb die Bürgermeisterin den Schuldenstand der knapp 3.500 Einwohner zählende Gemeinde. Derzeit trage man Schulden in Höhe von 1,49 Millionen Euro. Ein Großteil der Verbindlichkeiten, etwa 970.000 Euro, müssen für das Kristallbad noch geleistet werden. Die restlichen Verbindlichkeiten beziehen sich auf den kommunale Wohnungsbau. „Wir bauen den Schuldenstand jährlich weiter ab“, versprach die Bürgermeisterin. Immerhin verfüge die Gemeinde zum Jahresende über Rücklagen in Höhe von 1,73 Millionen Euro, ergänzte sie.

2020 im Fokus: Kurmittelhaus und Straßenbau

Für das Kur- und Gesundheitszentrum (KGZ) im Kurmittelhaus beginnen im nächsten Jahr die Umbauarbeiten im Erdgeschoss des Hauses. In einem ersten Abschnitt soll unter anderem die Kur-Informationen aufgeweitet werden. Vorgesehen sei, die Wand in weiten Teilen zurück zu bauen und durch eine Glasfront zu ersetzen. Ein neues Raumkonzept im Bereich der Physiotherapie werde umgesetzt und in einem zweite Abschnitt folge der Umbau im Obergeschoss, einschließlich der bisher ungenutzte Terrasse, informierte die Bürgermeisterin.

Fortgeführt werden soll der Straßenbau zwischen Markt und der Jenaischen Straße bis zur Höhe Forsthaus. Beginnen soll die Bautätigkeit Anfang März am Marktplatz. Zudem kündigte sie an, dass noch vor Beginn der Bautätigkeiten der Maibaum gefällt werden muss.

Fragerunde entzündet sich beim Thema Radweg

In der abschließenden Fragerunde gab es unter anderem wohlwollende Aussagen zur Gemeindepolitik, aber auch kritische Anmerkungen. Beim Thema Rad- und Fußweg zwischen Triftberg und Jugendwaldheim, dessen Umsetzung nicht definiert ist, entzündete sich die Diskussion zum Abschluss. Meine Meinung

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