Stadtroda verhandelt mit Investoren

Stadtroda.  Letzte freie Fläche im Bollberger Industriegebiet ist offensichtlich gefragt

Die Zufahrt zum Bollberger Gewerbegebiet.

Die Zufahrt zum Bollberger Gewerbegebiet.

Foto: Frank Kalla

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Die letzte noch frei verfügbare Fläche im Bollberger Industriegebiet ist offenbar in den Fokus mehrerer potenzieller Investoren gerückt. Wie Stadtrodas Bürgermeister Klaus Hempel (Freie Wähler) auf Nachfrage bestätigte, gebe es mehrere Anfragen wegen des rund sechs Hektar großen Areals, das sich zwischen dem Logistiker Rigterink und dem Recyclingunternehmen Veit in unmittelbarer Nähe Nähe der Autobahn A4 befindet. „Das Interesse ist ernsthaft, wir befinden uns bereits in Verhandlungen“, sagte Hempel ohne Namen zu nennen.

Speditionen haben Interesse am Standort Stadtroda

Nach Informationen dieser Zeitung sollen unter anderem zwei große Speditionsunternehmen Interesse an der Fläche haben und erwägen, einen Logistikbereich aufzubauen. Überraschend wäre dies nicht: So entschied sich bereits vor Jahren das Logistikunternehmen Rigterink wegen der Nähe zur Autobahn in Zusammenarbeit mit dem Logistikentwickler Gazeley ein großes Waren- und Umschlaglager zu errichten. Die 11.500 Quadratmeter große Lagerhalle befindet sich derzeit im Bau.

Hempel sagte, er rechne damit, dass man spätestens im Frühjahr dieses Jahres eine Entscheidung treffen werde, ob die Fläche verkauft wird oder nicht. Er sei jedenfalls voller Zuversicht.

Unter anderem wegen des Industrie- und Gewerbegebietes war Stadtroda vor einigen Jahren in finanzielle Nöte geraten. So musste man nach Beendigung des Vertragsverhältnisses mit der Steg Stadtentwicklung, die das Gebiet vermarkten sollte, Verbindlichkeiten in Millionenhöhe übernehmen. Sie waren durch die Erschließung des Industrie- und Gewerbeparkes aufgelaufen.

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