Start für Stadtrodaer Masken-Mobil wird verschoben

An drei Tagen sollen FFP2-Masken rund um Stadtroda sowie in den Täler-Dörfern verteilt werden.

Die beiden Schwestern Beate und Evelyn Smarsly (von links) im Gespräch. Die über 60-Jährigen haben sich bereits FFP2-Masken gesichert. Damit auch ältere Menschen den Mundschutz nutzen können, sollte am Dienstag, 12. Januar, ein Mobil auf Tour im Stadtrodaer Umland gehen. Allerdings muss der Tourstart verschoben werden.

Die beiden Schwestern Beate und Evelyn Smarsly (von links) im Gespräch. Die über 60-Jährigen haben sich bereits FFP2-Masken gesichert. Damit auch ältere Menschen den Mundschutz nutzen können, sollte am Dienstag, 12. Januar, ein Mobil auf Tour im Stadtrodaer Umland gehen. Allerdings muss der Tourstart verschoben werden.

Foto: Andreas Schott

Stadtroda. Am Dienstag, 12. Januar, sollte der Start eines Masken-Mobils in Stadtroda und Umgebung erfolgen. Wie Organisatorin Liana Weise, Inhaberin der Rodalia- und Löwen Apotheke in Stadtroda mitteilt, muss die Tour durch die ländliche Region verschoben werden.

Ursprünglich sollten bei der Tour durch den ländlichen Raum gegen Vorlage eines Coupons der Krankenkasse FFP2-Masken kostenfrei an Berechtigte abgegeben werden. „Doch leider haben die Krankenkassen die Coupons noch nicht versandt. Nach meinen Informationen soll das nun erst ab Mitte Januar geschehen. Dann sollen zuerst die über 75-Jährigen, später die Ü-70-Jährigen und danach die jüngeren Altersklassen die Coupons zugesendet bekommen“, bedauert Liana Weise.

40 Orte rund um Stadtroda auf dem Tourenplan

Angefahren werden sollen an insgesamt drei Tagen über 40 Orte. Darunter unter anderem die Orte Quirla, Mörsdorf, Bollberg, Dorna, Möckern, Tissa, Ulrichswalde, Lotschen, Ruttersdorf, Scheiditz, Schöngleina sowie Orte der Einheitsgemeinde Schlöben sowie Dörfer im Hügelland und den Tälerdörfern. Ab wann das Verteilen der Masken auf Rädern erfolgen kann, sei jetzt noch nicht klar. „Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir werden den Zeitpunkt der dreitägigen Tour rechtzeitig bekannt geben“, sagt die Chefin der Stadtrodaer Apotheken.

Für das sogenannte Masken-Mobil entschieden habe sich Liana Weise, weil sie möglichst vielen älteren Menschen Masken zukommen lassen wolle. In Stadtroda und Umgebung leben etwa 10.000 Menschen. „Etwa die Hälfte gehören zur Risikogruppe. Sie alle in unseren Apotheken mit Masken zu versorgen, ist einfach nicht möglich. Zudem sind nicht alle Älteren mobil. Mit unserem Service können wir die Masken direkt zu den Leuten bringen“, begründet Liana Weise den Einsatz des Masken-Mobils.

Informationen: Rodalia-Apotheke; Telefon (036428) 12 34 50