Verkehrsunternehmen Schröder will in der Spur bleiben

Hermsdorf.  Corona-Krise macht Familienbetrieb zu schaffen, der Blick in die Zukunft ist ungewiss. Mitarbeiter sind wechselweise in Kurzarbeit

Benjamin und Björn Schröder, beide sind im gleichnamigen Verkehrsunternehmen in der Geschäftsführung tätig, wollen mit dazu beitragen, dass das Familienunternehmen die Corona-Zeit gut übersteht. 

Benjamin und Björn Schröder, beide sind im gleichnamigen Verkehrsunternehmen in der Geschäftsführung tätig, wollen mit dazu beitragen, dass das Familienunternehmen die Corona-Zeit gut übersteht. 

Foto: Andreas Schott

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Blättert Marion Schröder das Auftragsbuch mit den Bestellungen der letzten Monate durch und schaut auf die Eintragungen bis in den Herbst hinein, sind die Seiten mit Buchungen für Mehrtages- und Tagesausfahrten bis hin zum Mietbusverkehr prall gefüllt. Doch nichts davon konnte das Verkehrsunternehmen Schröder aus Hermsdorf aufgrund der Corona-Krise in den letzten Wochen realisieren. Reihenweise seinen Buchungen abgesagt worden. Gleiches traf auf die Serviceleistungen für einen Reiseanbieter zu, mit dem ein Kooperationsvertrag besteht. Bis Juni seien hier erstmal alle Mehrtagesfahrten abgesagt. „Die Einnahmeverluste summieren sich bis jetzt auf ein Vielfaches. Und wie es in den nächsten Monaten weitergeht, kann bis heute keiner genau voraussagen“, so Marion Schröder. Als Fakt bleibt, dass ausgerechnet die einnahmestärksten Monate von April, bis Juni als Einnahmeposten unwiederbringlich verloren sind, fügt sie an. Gleich nach Beginn der Stornierungswelle habe man die Reisebusse und die Minibusse daher bei der Versicherung und bei der Steuer abgemeldet, beschreibt Juniorchef Benjamin Schröder eine der Konsequenzen.

Speditionsaufträge bleiben weg

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