Magdala begleicht Altschuld im Straßenbau

Magdala  Seit zwei Jahren ist sie schon Kreisstraße. Nun will die Stadt Magdala die Verbindung in den Ortsteil Maina nachträglich sanieren lassen.

Auch am Sperlingsberg will die Stadt mehr in die Wiederherstellung der Straße investieren als minimal erforderlich.

Auch am Sperlingsberg will die Stadt mehr in die Wiederherstellung der Straße investieren als minimal erforderlich.

Foto: Michael Baar

Magdala. Der behördliche Zwang zur Haushaltssicherung will es so, dass sich die Stadt Magdala nur das Nötigste leisten kann. Den Etat für 2020 hat der Stadtrat zwar noch nicht verabschiedet. 86.000 Euro, die aus dem kommunalen Investitionsprogramm des Landes kommen, verschaffen dem Städtchen dennoch etwas Luft.

Die meiste hiervon ist freilich schon reserviert. Ein Großteil des Geldes ist für Straßenbau reserviert. Allein fast 70.000 Euro wird es wohl kosten, die Kreisstraße zwischen Magdala und dem Ortsteil Maina sanieren zu lassen. Dass die Stadt hier überhaupt in der Pflicht steht, ist eine Altschuld von 2017. Seinerzeit hatte der Landkreis die Straße von der Kommune übernommen. Diese musste damals jedoch wegen knapper Kassen die Verpflichtung in die Zukunft schieben, die Trasse in einem intakten Zustand zu übergeben. 2020 soll das nachträglich erfüllt werden.

50.000 Euro hatte die Stadt für dieses Vorhaben schon im Vorjahr eingeplant. Da der Haushalt für 2019 allerdings erst im November abgesegnet wurde und danach ob der Jahreszeit zunächst kein Straßenbauauftrag mehr ausgelöst werden konnte, verschob die Stadt die Maßnahme samt der Bausumme in dieses Haushaltsjahr. Mit der Firma TSI ist der Auftragnehmer bereits gebunden.

Noch einmal 50.000 Euro, die aus der diesjährigen Investitionshilfe fließen sollen, will die Stadt in die Hand nehmen, um in den Wohngebieten in Magdala und Göttern Risse in den Straßen beseitigen zu lassen. Weitere 7000 Euro sind eingeplant, um nach dem Kanalbau des Zweckverbandes Jenawasser die Fahrbahn am Sperlingsberg wieder so zu schließen, dass sie die nächsten Jahre hoffentlich schadlos überdauert. Nicht zuletzt wollen die Magdalaer 5000 Euro aus dem Kommunalinvestprogramm in diesem Jahr auch dafür verwenden, um dem Stach-Haus im Ortsteil Göttern einen neuen Wasseranschluss zu verschaffen.