Schwierige Bergung nach Unfall und 45.000 Euro Schaden - In Straßengraben gesprungen

Mönchenholzhausen.  Die Meldungen der Polizei für Weimar und das Weimarer Land.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Verletzter bei Unfall: Schwierige Bergung und rund 45.000 Euro Schaden

Am Freitag gegen 10:25 Uhr ereignete sich auf der Landstraße zwischen Mönchenholzhausen und Autobahnauffahrt Vieselbach ein Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Kleintransporter. Hier fuhr ein 21-jähriger Kleintransporterfahrer von der A4 kommend in Richtung Mönchenholzhausen. Vor ihm fahrend musste ein 42-jähriger Lkw-Fahrer bremsen. Dies bemerkte der 21-jährige zu spät und fuhr trotz Vollbremsung auf. Dadurch verletzte sich der Transporterfahrer und musste im Klinikum Erfurt behandelt werden. Der Lkw-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt.

An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von circa 45.000 Euro. Der Lkw wurde so stark beschädigt, dass sich eine Bergung schwierig gestaltete. Ebenfalls kam hinzu, dass bei der Bergung starker Nebel an der Unfallstelle aufzog, so dass es bis circa 14 Uhr nötig war, den Verkehr vor Ort zu regeln und die Straße immer wieder teilweise zu sperren, um Folgeunfälle zu vermeiden.

Teurer Unfall mit zwei Verletzten

Am Samstagnachmittag ereignete sich gegen 15:20 Uhr in Apolda auf der Kreuzung von der Buttstädter Straße und der B 87 ein Unfall, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Der Unfallverursacher fuhr mit seinem BMW auf der Buttstädter Straße und wollte an der Ampel links auf die B87 einbiegen. Ihm kam aus Richtung Zottelstedt ein Peugeot mit zwei Insassen entgegen, der geradeaus über die B 87 nach Apolda fahren wollte.

Das übersah der der BMW-Fahrer und es kam zum Zusammenstoß. Fahrer und Beifahrerin des Peugeot erlitten leichte Verletzungen und musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. An beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen, die abgeschleppt werden mussten, entstand ein Gesamtschaden von etwa 10.000 EUR.

Leitpfosten und Verkehrszeichen umgefahren: Zeugen für Unfallflucht gesucht

Samstagmorgen gegen 3.45 Uhr teilte ein Mitarbeiter der Straßenmeisterei mit, dass es zu einer Unfallflucht auf der B 7 zwischen dem Abzweig Weimar - Erfurter Straße und der Kreuzung B 7 - Tröbsdorf gekommen ist. Dabei wurden ein Verkehrszeichen überfahren und zwei Leitpfosten beschädigt. Ein Verursacher dieses Schadens war nicht mehr vor Ort. Polizisten konnten diverse Teile eines Verursacherfahrzeuges an der Unfallstelle finden. Hieraus ergibt sich der Hinweis, dass es sich um einen schwarzer Audi A6 (Baujahr 2000 - 2008) handeln könnte. Zeugen, die Hinweise zu dem Unfallverursacher geben können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion in Weimar zu melden.

Zwei Personen müssen vor Unfall in Straßengraben springen, um sich zu retten

Am 23. November gegen 7.30 ereignete sich auf der B7 in Fahrtrichtung Weimar auf der Abfahrt Mönchenholzhausen ein Unfall. Hier kam ein 20-jähriger Opelfahrer von der Fahrbahn nach rechts ab, überfuhr einen Leitpfosten und kam in einer Böschung zum Stehen. In dieser Situation mussten zwei Helfer, die gerade einen anderen Unfall absperrten, in den Straßengraben springen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Am Opel entstand Totalschaden. Verletzt wurde niemand.

Jedoch entfernte sich der Fahrer unerlaubt vom Unfallort. Beim Eintreffen der Polizei gab sich nun aber ein 40-Jähriger als Fahrer des Opels aus, welcher so ganz und gar nicht der Beschreibung des Fahrers durch die Zeugen entsprach. Auch konnten im Fahrzeug selbst diverse Hinweise auf den eigentlichen Fahrer gefunden werden. Der Grund für das Verschwinden des ursprünglichen Fahrers konnte schnell ermittelt werden. Er wurde nämlich an der Wohnanschrift angetroffen, wobei sich ein Atemalkoholtest 0,47 Promille ergab. Gegen den 20-jährigen wurde ein Verfahren wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Nach erfolgter Blutentnahme wurde sein Führerschein beschlagnahmt. Ebenfalls erwartet den vermeintlichen Fahrers des Opels ein Ermittlungsverfahren.

Überteuerter Schlüsseldienst

Einen Schlüsseldienst benötigte ein 34-Jähriger aus Weimar am Samstagabend, da er laut Polizei auf Grund eines defekten Schließzylinders nicht mehr in seine Wohnung kam. Hierfür recherchierte er übers Internet und beauftragte einen dort gefundenen Anbieter. Vor Ort eingetroffen erfolgte ein Kostenvoranschlag durch den Mitarbeiter des Schlüsseldienstes, da zuvor noch kein Preis vereinbart wurde. Dieser Kostenvoranschlag wies einen Preis von fast 600 Euro aus, wodurch der 34-Jährige den Einsatz des Schlüsseldienstes doch ablehnte. Nun wurden Kosten für die Anfahrt verlangt, welche ebenfalls abgelehnt wurden. Nur widerwillig und unter dem Hinweis, dass nun eine hohe Rechnung zugeschickt werde, verließ der Mitarbeiter des Schlüsseldienstes den Ort.

Polizisten konnten den Mitarbeiter des Schlüsseldienstes nicht mehr aufgreifen, jedoch notierte sich der 34-Jährige das Kennzeichen. Wegen dem Anfangsverdachtes eines versuchten Betruges durch den Schlüsseldienst, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Einbruch in Niederzimmern trotz Videokamera

In der Nacht auf Sonntag ereignete sich ein Einbruch in eine Gerüstbaufirma in Niederzimmern. Die Täter gelangten über den Zaun des Geländes zur Firma. Die Täter versuchten nun das Zugangstor zu Firma gewaltsam zu öffnen, was aber zunächst nicht gelang. Es gelang ein Tor aufzuhebeln. Dabei wurde jedoch der Alarm ausgelöst und die noch unbekannten Täter flüchteten vom Gelände in unbekannte Richtung, noch bevor die Polizei informiert wurde.

Bei der Tat hinterließen die Täter Spuren, welche gesichert werden konnten. Weiterhin verfügt das Gelände über eine Videoüberwachung, deren Aufnahmen nun ausgewertet werden. Nach derzeitigen Kenntnisstand wurde nichts entwendet, sondern nur Sachschaden verursacht.

Verfolgungsjagd durch das Weimarer Land: Mann unter Drogen und mit mehreren Messern gestellt

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.