Alles zum Coronavirus und den Folgen für Thüringen vom 23. bis 28. Januar 2021

| Lesedauer: 107 Minuten

Corona: Wie sinnvoll sind Doppelmasken?

Corona: Wie sinnvoll sind Doppelmasken?

Ab sofort sollen OP-Masken und FFP2-Masken aufgesetzt werden. Einige Menschen tragen sogar über ihre OP-Maske eine normale Alltagsmaske. Doch ist das überhaupt sinnvoll? Die Antwort gibt es im Video.

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In diesem Archivtext lesen Sie alle Entwicklungen zum Coronavirus, die sich vom 23. bis 28. Januar 2021 in den Thüringer Städten, Landkreisen und Gemeinden ereignet haben.

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28. Januar

19.05 Uhr: Ein Todesfall und 17 Neuinfektionen in Weimar

Gegenläufige Entwicklungen zeigen die Corona-Zahlen vom Donnerstag. So musste Weimar einen weiteren Todesfall und 17 Neuinfektionen registrieren. Die Zahl der aktuell Infizierten stieg auf 227 (+6), weil gleichzeitig nur zehn Personen als genesen eingestuft wurden. Dennoch sank die 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner auf 116,51 (Vortag 159,44).

Corona Fälle in Thüringen je Region

18.37 Uhr: Viele positive Corona-Tests in Pflegeeinrichtungen im Ilm-Kreis

35 neue Corona-Fälle wurden bis Mittwochabend dem Gesundheitsamt des Ilm-Kreises gemeldet. Derzeit gibt es 312 Erkrankte. 15 von ihnen und zwölf Verdachtsfälle werden in den Ilm-Kreis-Kliniken behandelt. Das Land gibt für den Ilm-Kreis eine 7-Tage-Inzidenz von 147,8 Fällen an. Viele der neuen Fälle gehen auf positive Testergebnisse in einigen Pflegeeinrichtungen zurück.

18.20 Uhr: Inzidenz in Saalfeld-Rudolstadt sinkt auf glatt 250

Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von glatt 250 nimmt Saalfeld-Rudolstadt mit Stand Donnerstag den sechsten Platz unter den Corona-Hotspots in Deutschland ein. Gemeldet wurden dem RKI 25 Neuinfektionen und drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Alle drei waren älter als 59.

17.41 Uhr: Knapp 3600 Genesene in der Wartburgregion

Die Zahlen der aktiven Corona-Infektionen in der Wartburgregion sinken weiter. Es sind im Wartburgkreis 444, in der Stadt Eisenach 101. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit Corona-Infektionen (Stand: 28. Januar, 14.30 Uhr) ist dagegen binnen 24 Stunden auf 140 angestiegen. Im Eisenacher St.-Georg-Klinikum sind derzeit 32 der 33 planbaren Intensivbetten belegt.

17.30 Uhr: Reha-Kliniken sollen Akutkrankenhäuser in Pandemie entlasten

In Thüringen ist nach Angaben des Gesundheitsministerium die erste Rehabilitationsklinik in die Akutbehandlung von Covid-19-Patienten einbezogen worden. Es handelt sich um die m&i-Fachklinik Bad Liebenstein (Wartburgkreis), wie das Ministerium am Donnerstag mitteilte. Reha-Kliniken sollen die am Anschlag arbeitenden Corona-Schwerpunktkrankenhäuser im Freistaast entlasten, nicht alle jedoch sind dafür geeignet. In Frage kommen auf internistische Erkrankungen spezialisierte Einrichtungen, die über Möglichkeiten zur Beatmungsentwöhnung, Dialyse und zur Isolierung von Patienten verfügen. Deren Ärzte und Pflegekräfte sollen die Corona-Impfung erhalten. (dpa)

17 Uhr: Alle Pflegekräfte positiv: Soldaten helfen in Jena

Die Situation in dem Seniorenheim Rosental der Visitamed GmbH ist nach Angaben der Stadt so dramatisch, dass seit Mittwoch die Bundeswehr die Bewohner versorgt. Nach Angaben der Stadtverwaltung seien nicht nur alle Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Auch ein Großteil der 30 Bewohner sei infiziert.

16.30 Uhr: Extrem hohe Sterblichkeit in Thüringen

In Sachsen und Thüringen ist das Risiko an einer Covid-19-Infektion zu sterben deutschlandweit mit Abstand am größten. Die aktuelle Corona-Sterberate liegt nach Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik in Sachsen bei 145 Menschen je 100.000 Einwohnern, in Thüringen bei 95. Im Bundesdurchschnitt sterben 65 Menschen an einer Covid-19-Infektion beziehungsweise in Verbindung mit Sars-Cov-2.

16.20 Uhr: Bundeswehrsoldaten in Sondershäuser Klinik im Einsatz

Im Krankenhaus Sondershausen sind seit Mittwoch Soldaten der Bundeswehr im Einsatz. Das bestätigte auf Nachfrage das Landratsamt. Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) habe über das Kreisverbindungskommando einen Hilfeleistungsantrag an die Bundeswehr gerichtet. Drei Sanitätssoldaten haben am Donnerstag ihren Dienst aufgenommen, bestätigte das Landeskommando der Bundeswehr in Erfurt auf Nachfrage. Die KMG Klinik war am Donnerstag zunächst nicht zu erreichen.

16.10 Uhr: Drei Menschen im Kyffhäuserkreis gestorben

Drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion meldet das Gesundheitsamt. Seit Anfang November sind im Kyffhäuserkreis 66 Menschen an oder mit Corona gestorben. Die Zahl der Menschen, die mit einer schweren Covid-19-Erkrankung in Kliniken behandelt werden müssen, ist auf 32 gesunken. Die Zahl der Neu-Infektionen innerhalb von 24 Stunden lag im Landkreis am Donnerstag bei 18. 30 Menschen gelten als genesen. Die aktive Coronafälle sinkt weiter und liegt derzeit bei 341 – 217 Personen im Altkreis Sondershausen, 124 im Altkreis Artern. Es gebe aktuell keine größeren Coronaausbrüche in Gemeinschaftseinrichtungen, teilte das Landratsamt mit. Das Gesundheitsamt betreut zudem 364 Kontaktpersonen.

16 Uhr: Infoblatt der Stadt Gera als Hauswurfsendung

Die Stadt Gera hat ein Informationsblatt erstellt, welches in einer kompakten Übersicht sowohl städtische als auch überregionale Telefonnummern und Internetseiten nennt, bei denen Ratsuchende Antworten auf ihre Fragen rund um das Thema Corona finden können. Diese Übersicht zu Servicenummern, hilfreichen Internetseiten und Möglichkeiten der Impfanmeldung geht als Hauswurfsendung an Geraer Haushalte, informiert die Stadtverwaltung. Das Informationsblatt bietet eine Orientierungshilfe und ist gleichzeitig Handreichung zu eigenständigem Handeln.

15.40 Uhr: Bundeswehr in Thüringen jetzt mit rund 420 Kräften im Corona-Einsatz

Die Bundeswehr ist in Thüringen derzeit mit rund 420 Soldatinnen und Soldaten im Corona-Einsatz. Insbesondere bei der Kontaktnachverfolgung und als "helfende Hände" in Pflegeheimen seien sie eingebunden, sagte der Sprecher des Landeskommandos Thüringen am Donnerstag auf Anfrage in Erfurt. Wie der Sprecher weiter sagte, sind beim Landeskommando Thüringen bis zum Donnerstag 256 Anträge auf Amtshilfe eingegangen. Derzeit laufen noch 63 Einsätze; 121 wurden bereits wieder beendet; 26 Einsätze seien bereits gebilligt, aber noch nicht angelaufen. In anderen Fällen seien die Anträge zurückgezogen worden oder hätten nicht berücksichtigt werden können. Genauere Angaben dazu lagen nicht vor.

15.28 Uhr: Impfstoff gesichert für Patienten mit Termin im Saale-Holzland

Das Impfzentrum in Eisenberg nimmt wie geplant am 3. Februar den Betrieb auf. Das versicherte Daniel Schirch vom Pandemiestab der KV Thüringen. Die Impfung sei für Menschen mit Termin gesichert.

15.20 Uhr: Nur 40 Termine pro Tag und Impfstelle

Ungeachtet der Lieferverzögerungen beim Corona-Impfstoff nehmen am 3. Februar die restlichen 15 der 29 Thüringer Impfzentren den Betrieb auf. Das betrifft die Einrichtungen in Apolda, Arnstadt, Bad Salzungen, Blankenhain, Eisenberg, Greiz, Hildburghausen, Ilmenau, Jena, Leinefelde, Mühlhausen, Nordhausen, Rudolstadt, Schmalkalden und Sömmerda. Anders als zum Impfstart am 13. Januar kann dort aber zunächst wochentags nur jeweils drei Stunden pro Tag geimpft werden, wie statt der sonst üblichen 72 auch nur 40 Termine täglich angeboten wurden.

15.18 Uhr: In Greiz ab sofort Impftermine möglich

Ab sofort können über die Internetseite www.impfen-thueringen.de und die Impf-Hotline 03643/4950490 Impftermine für die Impfstellen Ilmenau und Greiz vereinbart werden. Darüber informiert die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen. Diese Möglichkeit gilt, wie in den anderen Impfstellen auch, für Personen, die nach der Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums zur Gruppe mit dem Risiko höchsten gehören. Das beginnt am 3. Februar. Da nach wie vor nur eine begrenzte Menge an Impfstoff zur Verfügung steht, wird in den beiden Impfstellen täglich jeweils drei Stunden geimpft.

15.15 Uhr: Inzidenzwert sinkt auch im Weimarer Land

27 Corona-Neuerkrankungen meldet das Gesundheitsamt mit Stand Donnerstag. Aktivkranke gibt es derzeit 454, also 13 weniger als tags zuvor. Innerhalb von sieben Tagen gab es 166 Neuerkrankungen, die Zahl sinkt also. Der Inzidenzwert liegt bei 202,1. Stationärer behandelt werden 6 Personen. Verstorben sind bisher 27 Bürger. Gestiegen ist die Zahl der Kontaktpersonen in Quarantäne, es sind 343. In Absonderung sind 53 Reiserückkehrer. Bisher wurden 1919 Krankheitsfälle registriert. 1438 der Betroffenen gelten inzwischen in als genesen.

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14.30 Uhr: Erstmals Zoom-Gottesdienst der EKM

Unter dem Motto „Schaut hin, schaltet ein, seid dabei“ findet am 6. Februar um 18 Uhr ein Zoom-Gottesdienst zum Kirchentagssonntag statt. Der Landesausschuss Kirchentag in Mitteldeutschland lädt damit am Vorabend dazu ein, nicht getrennt in den verschiedenen Kirchenräumen vor Ort sondern gemeinsam in einem virtuellen Raum ökumenisch zu feiern. Der Landesausschuss rufe dieses Jahr erstmals zur gemeinsamen virtuellen Feier ein. „Im Gegensatz zum Kirchenraum können hier auch Posaunen erklingen und Lieder gesungen werden“, so Ilka Ißermann vom Leitungskreis des Landesausschusses in Mitteldeutschland.

14 Uhr: AHA-Regel hält Grippe & Co. in Schach

Infektionskrankheiten gehen in der Corona-Krise zurück – Krankenstand gesunken Seit der Corona-Krise sind deutlich weniger Arbeitnehmer im Job aufgrund von Infektionskrankheiten wie Grippe, Lungenentzündung, Magen-Darm-Erkrankungen ausgefallen als zuvor. Das zeigen aktuelle Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse von 2020 im Vergleich zu 2019. Bundesweit ist demnach die Zahl der Krankschreibungen um 19 Prozent bei Erkrankungen der Atemwege wie Erkältungen, Nasennebenhöhlenentzündung und Bronchitis, um 24 Prozent bei Influenza, um 41 Prozent bei Lungenentzündung und um 33 Prozent bei Magen-Darm-Infektionen etwa durch Noro- und Rotaviren zurückgegangen. KKH-Wirtschaftspsychologin Antje Judick geht davon aus, dass vor allem die Corona-Schutzmaßnahmen diese und andere Infektionskrankheiten in Schach gehalten haben. In Sachsen-Anhalt registriert die KKH hingegen den höchsten Krankenstand mit 6,5 Prozent, gefolgt von Brandenburg und Thüringen (je 6,2 Prozent). „Ein Grund für diese Unterschiede ist die Jobstruktur in den jeweiligen Regionen. Aber auch die Altersverteilung spielt eine Rolle."

13.46 Uhr: 204 aktive Fälle im Landkreis Sömmerda

Das Gesundheitsamt Sömmerda hat am 27. Januar 26 Corona-Neuinfektionen registriert, informierte das Landratsamt. Seit dem Ausbruch der Pandemie ist im Landkreis Sömmerda damit bei insgesamt 1838 Personen das Sars-CoV-2-Virus durch ein positives Abstrich-Ergebnis nachgewiesen worden. Aktuell gibt es im Landkreis 204 aktive Covid-19-Fälle. 1571 Covid-19-Patienten sind genesen. Bislang gibt es im Landkreis 63 Todesfälle im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. 30 Erkrankte werden derzeit stationär behandelt. Die anderen Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Der Inzidenzwert (Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) ist leicht gesunken, das Robert-Koch-Institut gibt ihn für den Landkreis Sömmerda aktuell mit 146,9 an.

13.30 Uhr: Corona-Mutation in Thüringen nachgewiesen

In Jena ist erstmal die britische Mutation des Corona-Virus nachgewiesen worden. Ein Mädchen war Anfang Januar mit leichten Symptomen getestet und die Proben vom Gesundheitsamt der Saalestadt ans RKI übermittelt worden. Bei der Sequenzierung sei die britische Virusvariante B.1.1.7 nachgewiesen worden.

13.22 Uhr: Inzidenz über 200 im Eichsfeld

Im Eichsfeld wurden in den letzten 24 Stunden 34 Neuinfektionen registriert. Damit liegt die Gesamtzahl seit Pandemiebeginn bei 3.363. Aktuell sind 704 Menschen infiziert, 28 werden stationär behandelt. Drei weitere Menschen sind verstorben. Insgesamt liegt die Zahl der Toten bei 123. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 217.

13.14 Uhr: 35 neue Coronafälle im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Mit Stand Donnerstag, 28. Januar, wurden 35 neue Corona-Infektionen vom Gesundheitsamt bestätigt. In den Thüringen-Kliniken werden 61 Personen stationär behandelt, weitere acht auf der Intensivstation. Es wurden drei weitere Todesfälle gemeldet, insgesamt sind bisher 154 Menschen im Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Infektion verstorben. Seit Beginn der Pandemie wurden im Landkreis 3942 Personen positiv auf das Virus getestet. Die 7-Tage-Inzidenz des RKI beträgt 250,0 Fälle pro 100.000 Einwohner.

13.10 Uhr: Erstmals seit langem weniger als 1000 Erkrankte im Altenburger Land

Der Positiv-Trend des Infektionsgeschehens im Altenburger Land hält an. Von Mittwoch auf Donnerstag verzeichnete das Gesundheitsamt 35 Neuinfektionen. Damit liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 237,16 Fälle pro 100.000 Einwohner. Mit 994 an Covid-19 erkrankten Menschen fällt die Zahl der aktiv positiven Infektionsfälle erstmals seit langem unter die 1000-Marke. Das Infektionsgeschehen verteilt sich nach wie vor über den gesamten Landkreis. Zwei weitere Fälle wurden im Klinikum Altenburger Land gemeldet. In der Wohnstätte Rositz wurden bei zwei Mitarbeitern und sechs Bewohnern Covid-19-Infektionen nachgewiesen. Fünf weitere verstorbene Senioren sind zu betrauern.

13.04 Uhr: Eine weitere Person in Gera an Corona gestorben

Die 7-Tages-Inzidenz in Gera ist aktuell auf 95,6 gesunken. Mit Stand Donnerstag gibt es 183 (-4) aktiv Infizierte. Die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt bei 2715, teilt der Krisenstab der Stadt mit. Seit Mittwoch wurden 17 Neuinfektionen registriert. Insgesamt 2423 Menschen und damit 20 weitere gelten als genesen. 109 Menschen (+1) sind am oder mit dem Virus gestorben.

12.59 Uhr: Zwei weitere Todesfälle im Landkreis Gotha

Die Zahl der an Covid-19 erkrankten Personen ist im Landkreis Gotha weiter gesunken. Laut Stand Donnerstag, 28. Januar, 10 Uhr, vermeldete die Pressestelle des Landratsamtes Gotha 518 Personen, die am Coronavirus erkrankt sind, 30 Menschen weniger als am Mittwoch. Um 79 Personen auf nunmehr 3732 angestiegen ist nach Angaben des Robert-Koch-Institutes dagegen die Gesamtzahl der bislang positiv getesteten Personen. Binnen 24 Stunden wurden zudem .

12.20 Uhr: Uniklinik Jena weitet Sequenzierungen von Corona-Viren aus

Um Mutationen des Corona-Virus in Thüringen nachzuweisen, weitet das Uniklinikum in Jena seine Sequenzierungen auf Proben mehrerer Regionen des Landes aus. Proben aus Deutschland ließen sich acht Hauptlinien zuordnen, vier von ihnen wurden inzwischen auch in Thüringen nachgewiesen, sagte ein Wissenschaftler dem MDR. Die in Großbritannien, Brasilien oder Südafrika verbreiteten Mutationslinien, für die ein höheres Ansteckungspotenzial beziehungsweise schwächere Immunantworten vermutet werden, seien bislang nicht darunter. Im Rahmen der Kontrollen sollen in Jena künftig mindestens 24 zufällig ausgewählte Proben aus ganz Thüringen wöchentlich sequenziert und zum internationalen Datenpool hinzugefügt werden. Eine tägliche Übersicht über alle gefundenen Varianten werde gerade erarbeitet.

12.16 Uhr: 32 Neuinfektionen in Jena

Dem Fachdienst Gesundheit in Jena wurden am Mittwoch, 27.01.2021 (bis 24 Uhr) 32 SARS-CoV-2 Infektionen gemeldet. Damit liegt die Zahl aktiver Fälle bei 422, stationär behandelt werden 37, drei davon intensiv. 37 Personen sind genesen. DIe Inzidenz liegt bei 116,3. Die Infektionen treten in unterschiedlichen Zusammenhängen auf. Zum Beispiel stecken sich Familienmitglieder gegenseitig an. Die Pflegesituation in der Seniorenresidenz Rosenthal ist weiterhin dramatisch. Seit Mittwochabend hat die Bundeswehr dort die Aufrechterhaltung der Versorgung übernommen. Ab Freitag wird der Sanitätszug der Bundeswehr in der Einrichtung eingesetzt.

11.42 Uhr: Ostthüringer Friseurhandwerk in Existenznot

Aus den Ostthüringer Landkreisen kommen kritische Signale, denn: Einige Friseure stehen kurz davor, ihre Läden schließen zu müssen. Eine Umfrage ergab, dass 40 Prozent der Betriebe finanzielle Reserven für nur etwa zwei Wochen haben.

11.30 Uhr: Wochenwert der Corona-Infektionen wieder leicht gesunken

Das Coronavirus breitet sich in Thüringen weiter aus, allerdings sinken die Infektionszahlen leicht. Von Mittwoch auf Donnerstag stieg die Zahl der neu nachgewiesenen Fälle um 632, wie das Gesundheitsministerium in Erfurt mitteilte. Dabei ist die Zahl der Ansteckungen binnen einer Woche erneut leicht gesunken. Am Donnerstag meldete die Landesregierung 174 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Mit den neuen Fällen wuchs die Gesamtzahl der in Thüringen nachgewiesenen Corona-Infektionen auf 63 675. Als wieder genesen gelten Schätzungen zufolge 52 800 Menschen, an oder mit dem Coronavirus starben bislang 2068. Von Mittwoch auf Donnerstag wurden 40 Tote mehr gemeldet.

9.48 Uhr: Im Landkreis Eichsfeld werden medizinische Masken verteilt

Der Landkreis Eichsfeld verteilt in Zusammenarbeit mit den Kommunen medizinische Masken an die Eichsfelder. Zudem wird die Aktion auch von sozialen Einrichtungen unterstützt. In der Kreisstadt Heiligenstadt beginnt die Verteilung der Masken an die Bürger an diesem Samstag. Eine Woche später sollen diese dann in den Ortsteilen verteilt werden. In Leinefelde-Worbis können sich die Masken in den Ausgabestellen Obereichsfeldhalle Leinefelde und Worbiser Rathaus "Kaufeck" am kommenden Montag und Dienstag abgeholt werden. In den anderen Eichsfelder Gemeinden laufen die Vorbereitungen für die Verteilungsaktion gerade an.

9.08 Uhr: 52 Neuinfektionen in Erfurt

Stand Donnerstag, 28. Januar, 8 Uhr wurden in Erfurt insgesamt 4311 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Damit ist die Zahl innerhalb der letzten 24 Stunden um 52 gestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 142,1. Die Zahl der als genesen Geltenden ist um 17 auf 3353 gestiegen. 132 Personen sind verstorben. Damit gibt es in Erfurt aktuell 826 nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus.

8.57 Uhr: Zahl der Infizierten sinkt im Unstrut-Hainich-Kreis - auch in Pflegeheimen

Rund 50 Menschen weniger als am Vortag meldet das Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis am Donnerstag als nachgewiesen mit Covid infiziert – insgesamt 405 Menschen. Einen starken Rückgang gab es auch unter den infizierten Bewohnern von Pflegeheimen auf 65 (Vortag 127) und den infizierten Mitarbeitern auf nun 27 (Vortag 33 Mitarbeiter). Zwei weitere Todesfälle wurden von der Kreisverwaltung gemeldet. Damit starben seit Pandemiebeginn 150 Menschen mit dem Virus. 56 Infizierte werden in einem Krankenhaus behandelt, es gibt einen schweren Verlauf, heißt der Statistik. 911 Menschen befinden sich wegen einer Infektion oder eines Kontakts mit einem Infizierten in Quarantäne, rund 60 weniger als am Mittwoch vermeldet.

8.37 Uhr: Saalfelds Bürgermeister regt Hilfsfonds an

Steffen Kania (CDU), Bürgermeister von Saalfeld, schlägt vor, einen Hilfsfonds für in Not geratene Unternehmen aufzubauen. Dafür hat er bereits 2.000 Euro gespendet. Seine Begründung und was er erreichen will.

6 Uhr: Thüringen hält sich bei Lockerungsplänen für Schulen und Kitas zurück

Anders als in Schleswig-Holstein will man in Thüringen zunächst keinen konkreten Fahrplan für Lockerungen der Corona-Beschränkungen im Bildungsbereich vorlegen. „In Thüringen gibt es nach wie vor ein sehr hohes Infektionsgeschehen. Gleichzeitig ist auch die Perspektive noch sehr unsicher. Wir wissen derzeit nicht, wann die bisherigen Maßnahmen zu einer nachhaltigen Verbesserung führen oder ob uns etwa neue Virusvarianten bei der Bekämpfung der Pandemie zurückwerfen werden“, sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage. „Bevor hier nicht eine verlässliche und stabile Entwicklung abzusehen ist, wird die Landesregierung daher kein Öffnungsdatum bekanntgeben“, betonte er. Bildungsminister Helmut Holter (Linke) hatte am Wochenende eine längere Perspektive in den Blick genommen: Demnach können die Schließungen möglicherweise auch bis Ostern dauern

27. Januar

20 Uhr: Thüringen gibt an Bedürftige 2,5 Millionen Gratis-Masken aus

Thüringen stellt für Menschen mit geringem Einkommen insgesamt etwa 2,5 Millionen medizinische Masken gratis zur Verfügung. Das teilte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) am Mittwochabend mit. Die FFP2- und OP-Masken würden aus Lagerbeständen des Landes entnommen und sollen über die Kommunen an berechtigte Bedürftige verteilt werden. Hier lesen Sie mehr zu den Kriterien.

18 Uhr: Zahl der Corona-Toten verdoppelt sich im Unstrut-Hainich-Kreis binnen vier Wochen

Die Corona-Statistik für den Unstrut-Hainich-Kreis weist seit Tagen immer weniger schwer erkrankte Menschen auf, die in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. Die höchste Zahl der Infizierten gibt es bei den 35- bis 59-Jährigen. Auch in dieser Altersgruppe gab es bisher nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts zwei Corona-Tote. Wie viele Menschen mit Virus im Krankenhaus und wie viele zu Hause oder im Heim starben, das lasse sich nicht ermitteln, heißt es von der Kreisverwaltung.

17.18 Uhr: Erweiterte Maskenpflicht im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Mit einer am Mittwoch zunächst im Internet veröffentlichten Allgemeinverfügung reagiert der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt auf die Tatsache, dass die Inzidenzwerte bei der Verbreitung des Corona-Virus bundesweit zu den höchsten gehören. Damit treten ab Donnerstag verschärfte Maßnahmen in Kraft, die das Tragen von Masken an ausgewählten Orten, die Tätigkeit von kommunalen Gremien und Angebote der Jugendarbeit betreffen. Hier erfahren Sie mehr.

16 Uhr: 19 weitere Coronafälle im Kyffhäuserkreis

Das Landratsamt meldet seit gestern 19 weitere Covid-19-Infektionen im Landkreis. , einem Wohnheim der Stiftung Finneck in Artern. Alle positiv Getesteten wiesen aber einen milden Verlauf auf. Im gleichen Zeitraum wurden 30 Menschen als von der Krankheit genesen ausgewiesen.

15.52 Uhr: III. Landessynode im Februar abgesagt

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) hat die geplante konstituierende Tagung der III. Landesynode vom 18. bis 20. Februar 2021 in Erfurt aufgrund der anhaltend hohen Infektionszahlen abgesagt. Der Landeskirchenrat begründet den Beschluss damit, dass die konstituierende Tagung vor dem Hintergrund des Kennenlernens und der zahlreichen Wahlen als Präsenztagung stattfinden sollte. Festgelegt wurde nun eine Zusammenlegung mit der Frühjahrssynode, die vom 14. bis 17. April in Naumburg geplant ist. Wegen der Fülle der Tagesordnungspunkte soll die Tagung um einen Tag verlängert werden. Die dann ebenfalls vorgesehene Jugendsynode werde in den Herbst 2021 verlegt.

15.30 Uhr: Erfurts Oberbürgermeister kritisiert Corona-Verordnung

Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) hat die neue Corona-Verordnung des Landes kritisiert. Angesichts der hohen Sieben-Tage-Inzidenz in Thüringen sei es "absurd", dass weiterhin größere Kundgebungen stattfinden dürften, sagte er am Mittwoch. Bausewein appellierte an die Landesregierung, politische Kundgebungen ganz zu verbieten.

15.15 Uhr: Corona-Inzidenz sinkt unter 100 im Landkreis Nordhausen

Der Corona-Inzidenzwert für den Landkreis Nordhausen ist am Mittwoch erstmals seit vielen Wochen wieder unter die 100er-Marke gefallen. Dieser liegt nach Informationen des Robert-Koch-Institutes (RKI) bei 91,1. Damit hat der Landkreis Nordhausen nach wie vor den niedrigsten Wert in ganz Thüringen. Laut RKI ist am Dienstag kein Corona-Fall im Landkreis Nordhausen gemeldet worden. Das Sozialministerium weist aber daraufhin, dass noch mit Nachmeldungen zu rechnen sei. Seit Beginn der Pandemie haben sich 1386 Menschen im Landkreis Nordhausen mit dem Coronavirus infiziert. In den vergangenen sieben Tagen haben sich 76 Personen mit dem Virus angesteckt. In den vergangenen 14 Tagen liegt die Zahl bei 204. Das sind zugleich die derzeit aktiven Fälle. 1143 Menschen sind wieder genesen und 39 an oder mit dem Virus im Landkreis Nordhausen verstorben.

15 Uhr: Infektionszahlen sinken in der Wartburgregion weiter

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit Corona-Infektionen (Stand: 27. Januar, 13.45 Uhr) ist in der Wartburgregion in den vergangenen 24 Stunden auf 139 angestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsamtes liegt die Zahl dieser Todesfälle in der Stadt Eisenach bei 29, im Wartburgkreis bei 110 (plus 2). Die Zahlen der aktiven Corona-Infektionen in der Region sinken dagegen weiter, es sind im Wartburgkreis 460, in der Stadt Eisenach 99. Im Eisenacher St. Georg-Klinikum werden derzeit 24 Corona-Patienten auf den beiden Isolierstationen behandelt, ein Corona-Patient liegt mit schweren Symptomen auf der Intensivstation und muss beatmet werden. 32 der 33 planbaren Intensivbetten im Krankenhaus sind belegt.

14.11 Uhr: 33 Corona-Neuerkrankungen im Weimarer Land

33 Corona-Neuerkrankungen meldet das Gesundheitsamt mit Stand Mittwochvormittag. Die Zahl der Aktivkranken liegt bei 467. Innerhalb von sieben Tage gab es 182 Neuerkrankungen. Der Inzidenzwert liegt bei 221,5. In stationärer Behandlung befinden sich 7 Personen. 2 weitere Personen starben, womit die Gesamtzahl auf 27 steigt. In Quarantäne sind 289 Kontaktpersonen, 53 Reiserückkehrer sind in Absonderung. Bisher gab es 1892 Krankheitsfälle.

13.50 Uhr: Weiteres Corona-Hilfspaket geplant

Linke, SPD, Grüne und CDU sind sich weitgehend einig, dass es im Thüringer Landtag einen Vorstoß für weitere Corona-Hilfen geben soll. Es gehe um die weitere Unterstützung für Mittelständler und Soloselbstständige, um Verbesserungen beim Digital-Unterricht an den Schulen sowie Hilfen für Familien, sagte die Fraktionsvorsitzende der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, am Mittwoch auf Anfrage. "Es soll einen gemeinsamen Anlauf der vier Fraktionen zu Corona-Hilfen im Landtag geben." Das sei bei ihrem Treffen am Dienstagabend in Erfurt verabredet worden. Die nächste Landtagssitzung ist in der ersten Februar-Woche.

11.45 Uhr: Zahlreiche Gerichtsverfahren zu Corona-Entschädigungen erwartet

Der Präsident des Verwaltungsgerichts Gera erwartet für dieses Jahr zahlreiche Klagen im Zusammenhang mit dem Ausfall von Verdienst von Arbeitnehmern und wirtschaftlichen Verlusten von Unternehmen. Grund ist die Corona-Pandemie. "Da steckt gewaltiger gesellschaftlicher Sprengstoff drin", sagte Michael Obhues am Mittwoch in Gera. Paragraf 56 des Infektionsschutzgesetzes, der die Frage von Entschädigungen regele, sei außerordentlich komplex. Er erwarte, dass zahlreiche juristische Fragen erstmals zu beantworten seien. Obhues verwies dabei auch darauf, dass es bereits Klagen gegen das Landesverwaltungsamt gebe, in denen der Behörde im Zusammenhang mit Entschädigungsanträgen Untätigkeit vorgeworfen werde. (dpa)

11.25 Uhr: Inzidenz noch über 200 im Kreis Gotha

Mit Stand Mittwoch, 27. Januar, 10.25 Uhr liegt laut Robert-Koch-Institut die Gesamtzahl der bislang positiv getesteten Personen bei 3653. Das sind 48 Personen mehr. Davon sind an Corona aktuell 548 Personen (- 17) erkrankt. Die Zahl der mit schweren Krankheitsverläufen stationär behandelten Personen stieg in den letzten 24 Stunden auf 99 Personen. Acht mehr als am Vortag. Davon werden wiederum 16 Personen auf Intensivstationen behandelt. Inzwischen sind 2973 Menschen (+ 62) genesen. Allerdings stiegen die Todesfälle um weitere drei Personen auf 132, die an oder mit Corona verstorben sind. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist wieder leicht gesunken und liegt jetzt bei 206,8.

11.17 Uhr: Weiterer Todesfall in Sömmerda

Das Gesundheitsamt hat am 26. Januar 31 Corona-Neuinfektionen registriert. Seit dem Ausbruch der Pandemie ist im Landkreis Sömmerda bei insgesamt 1.812 Personen das Sars-CoV-2-Virus durch ein positives Abstrich-Ergebnis nachgewiesen worden. Aktuell gibt es im Landkreis 216 aktive Covid-19-Fälle. 1.533 Covid-19-Patienten sind genesen. Leider ist ein weiterer Todesfall zu beklagen. Bislang gibt es somit im Landkreis 63 Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2.

11.12 Uhr: Bislang 120 Menschen im Eichsfeld verstorben

In den letzten 24 Stunden wurden im Eichsfeld 61 Neuinfektionen registriert. Damit liegt die Gesamtzahl der Infizierten bei 3.329. 40 Menschen werden stationär behandelt, verstorben sind insgesamt bislang 120. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 244.

11.07 Uhr: Zahl der Genesenen übersteigt Zahl der Neuinfektionen im Kyffhäuserkreis

Das Landratsamt meldet seit gestern 19 weitere Covid-19-Infektionen im Landkreis. Im gleichen Zeitraum wurden aber auch 30 Menschen als von der Krankheit genesen ausgewiesen. Insgesamt werden seit Pandemiebeginn 1722 Menschen als infiziert geführt. Davon sind mittlerweile aber auch 1307 wieder genesen. Die Zahl der aktiven Coronafälle liegt also aktuell bei 356. Zudem werden vom Gesundheitsamt 405 Kontaktpersonen betreut – 45 weniger als gestern. 36 Covid-19-Erkrankte werden derzeit noch immer in Krankenhäusern behandelt. Ein weiterer Mensch ist gestorben.

11 Uhr: Inzidenzwert in Thüringen sinkt weiter

Die für politische Entscheidungen als wichtig geltende Sieben-Tage-Inzidenz ist in Thüringen erneut gesunken und bleibt unter dem kritischen Wert von 200. Mit rund 184 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern innerhalb einer Woche lag das Land nach Zahlen vom Mittwoch trotzdem an der Spitze im bundesweiten Vergleich. Binnen eines Tages kamen 670 neue Corona-Fälle hinzu. Thüringen war wochenlang das Bundesland mit dem massivsten Infektionsgeschehen. Zwischendurch hatte es diesen negativen Spitzenplatz an Sachsen-Anhalt abgegeben. Seit Dienstag liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Thüringen unterhalb von 200. Dieser Wert gilt als eine kritische Schwelle. Ziel der Landesregierung ist es perspektivisch, unter einen Wert von 50 zu kommen. Erst dann sollen auch Schulen wieder einen normalen Regelbetrieb aufnehmen, wie Bildungsminister Helmut Holter in den vergangenen Tagen klarmachte. Bei einem Wert von konstant und dauerhaft unter 200 konnte er sich aber bereits als Zwischenschritt Wechselunterricht vorstellen. (dpa)

10.55 Uhr: Mann wird in Eisenberg wegen Corona-Maßnahmen im Einkaufsmarkt ausfällig

Ein 33-Jähriger ist am Montagvormittag unangenehm in einem Einkaufsmarkt in Eisenberg aufgefallen. Wie die Polizei mitteilt, betrat der junge Mann gegen 9 Uhr den Markt und wollte seinen Rucksack an der Rezeption hinterlegen. Die Mitarbeiterin teilte dem Mann daraufhin mit, dass dies aufgrund der Corona-Bestimmungen nicht möglich sei und er außerdem noch einen Einkaufswagen mit zum Einkaufen nehmen müsse. Daraufhin wurde der 31-Jährige ausfällig.

10.40 Uhr: 99.000 Menschen mit Raucherlunge besonders gefährdet für schweren Covid-19-Verlauf

Rund 99.000 Menschen in Thüringen leiden an der Chronischen Obstruktiven Lungenkrankheit, genannt COPD. Umgangssprachlich wird sie oftmals als Raucherlunge oder Raucherhusten bezeichnet. „Die COPD steht nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs an dritter Stelle der Todesursachen in Thüringen. Patientinnen und Patienten mit COPD sollten jetzt besonders auf sich achtgeben, da sie zur Risikogruppe für einen besonders schweren Covid-19-Verlauf gehören,“ sagt Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der Barmer Thüringen.

9.49 Uhr: Inzidenz in Saalfeld-Rudolstadt sinkt unter 300

Zehn Tage, nachdem der Kreis Saalfeld-Rudolstadt mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 600 den Spitzenplatz aller Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland einnahm, ist dieser Wert am Mittwoch erstmals seit Wochen wieder unter 300 gesunken. Allerdings steigt die Zahl der Toten.

9.35 Uhr: Inzidenzwert in Gera bei 120,3

In Gera gibt es mit Stand Mittwoch 187 (-4) aktiv Infizierte. Die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt bei 2698. 14 Neuinfektionen wurden innerhalb von 24 Stunden registriert. Insgesamt 2403 Menschen und damit 17 weitere gelten als genesen. 108 (+1) Menschen sind am oder mit dem Virus gestorben. Die Inzidenz in Gera liegt am Mittwoch bei 120,3, teilt der Krisenstab der Stadt mit.

9.20 Uhr: Sechs weitere Tote im Zusammenhang mit Covid-19 in Erfurt

Am Mittwoch gelten in Erfurt insgesamt 4259 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Damit ist die Zahl innerhalb der letzten 24 Stunden um 66 gestiegen. Sechs weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 wurden zudem registriert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 138,8 und ist damit im Vergleich zum Vortag erneut leicht gesunken..

9.16 Uhr: Corona-Lage im Wartburgkreis beruhigt sich weiter

Der Inzidenzwert in der Wartburgregion liegt am Mittwoch bei 174, nachdem sich in den vergangenen sieben Tagen 207 Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben. Derzeit gibt es keinen Covid-Patienten im Krankenhaus, .

9.03 Uhr: Wie eine fünfköpfige Familie den Corona-Alltag meistert

Claudia Meinel ist berufstätig, Mutter von drei Kindern und effizientes Arbeiten gewohnt. Doch das Leben unter Corona hält für sie Herausforderungen bereit. „Zwischen Homeschooling und Homeoffice — das ist ein täglicher Balanceakt. Man steht ständig unter Strom“, sagt die Ronneburgerin. Wie sie dennoch ihren Alltag meistert.

8.30 Uhr: Zwei weitere Todesfälle im Unstrut-Hainich-Kreis, doch die Inzidenz sinkt weiter

Am Mittwoch vermeldete der Unstrut-Hainich-Kreis 461 nachgewiesen mit Covid Infizierte im Landkreis. Zwei weitere Todesfälle wurden von der Kreisverwaltung gemeldet. Damit starben seit Pandemiebeginn 148 Menschen mit dem Virus.
Die Inzidenz sank auf 180 -- noch am Sonntag hatte sie 261 betragen. 60 Infizierte werden in einem Krankenhaus behandelt, einen schweren Verlauf gibt es nicht, heißt es in der Statistik

6.25 Uhr: Kritik nach Masken-Engpass für Thüringer Polizisten

Ostthüringer Polizisten staunten nicht schlecht, als sie zu Wochenbeginn die neuen Schutz­masken ausgeteilt bekamen. Aufgrund der verschärften Corona-Verordnung sind statt Stoffmasken nun für Einsätze im Außendienst FFP2-Masken und im Innendienst medizinische Masken notwendig. Jeweils eine bekamen die Polizeibeamten für diese Woche – obwohl sie bis zu fünf Schichten fahren. Mehr sei derzeit nicht vorhanden.

6.10 Uhr: Gewerkschaft fordert Öffnung von Grundschulen ab Ende Februar

Die Bildungsgewerkschaft GEW spricht sich für eine Überführung der Notbetreuung in einen eingeschränkten Regelbetrieb in den Thüringer Grundschulen ab Ende Februar aus. Das sei eine Konsequenz aus den Erfahrungen vieler Pädagogen, die große Problemlagen nicht nur bei Schülern mit Unterstützungsbedarf sehen. Mit Blick auf die von Bildungsminister Helmut Holter (Linke) für möglich erachtete Schulschließung bis Ostern seien Lösungen von Bestand nötig.

6 Uhr: Kostenlose Masken für Bedürftige

Das Land Thüringen wird sozial schwachen Menschen kostenlose Masken zur Verfügung stellen. Darauf haben sich Finanzministerin Heike Taubert (SPD) und Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) am Dienstag grundsätzlich geeinigt. Vorher hatte es gegenseitige Vorwürfe gegeben, die Taubert aber gegenüber dieser Zeitung auf „Missverständnisse“ zurückführte.

26. Januar

20.40 Uhr: Erfurter Geschäftsleute kritisieren Corona-Regeln

Geschäftsleute aus der Erfurter Johannesstraße wollen mit einer Schaufenster-Aktion protestieren. „Aber wir sind keine Corona-Leugner oder andere Leute, die Hass in sich tragen oder schüren,“ so einer der Geschäftsleute. Die Hintergründe erfahren Sie hier.

20.13 Uhr: "Beim ersten Lockdown blieben sogar die Einbrecher zu Hause"

Matthias Zacher ist der Leiter der Landespolizeiinspektion Saalfeld. Im Interview erzählt er, wie er die Pandemie aus Sicht eines Polizisten erlebt, wie er die Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen einschätzt und wie die Mitarbeiter mit der Krise umgehen.

19.12 Uhr: Geraer Wald-Klinikum zieht Bilanz nach fast einem Jahr Corona

Seit Pandemiebeginn hat das SRH Wald-Klinikum Gera rund 670 Corona-Patienten behandelt. Dabei unterstützt das Haus auch bei der länderübergreifenden Versorgung. Welche Lehren das Klinikum aus der Pandemie gezogen hat und wie mit der Arbeitsbelastung für das Personal umgegangen wird, lesen Sie hier.

18.44 Uhr: Gratis-Masken sollen in Thüringen kommen

Bedürftige sollen in Thüringen bald Gratis-Masken bekommen. Nach Angaben einer Sprecherin des Gesundheitsministeriums geht es jetzt nur noch darum, wer genau kostenlos medizinische Masken erhält und wie ihre Verteilung erfolgt. Mit einer Entscheidung sei kurzfristig zu rechnen.

Dafür sprach sich am Dienstag nach der Kabinettssitzung auch Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) aus. Es gebe Bestände im Pandemie-Lager des Landes. „Um die Menschen zu schützen, ist eine medizinische oder FFP2-Maske eine kleine, aber absolut notwendige Unterstützung – selbstverständlich kostenlos dort, wo das Geld knapp ist“, sagte Siegesmund in Erfurt.

18.12 Uhr: Wie ergeht es Friseurinnen und Friseuren in der Corona-Krise?

Seit einigen Wochen sind Friseurläden wegen des Lockdowns geschlossen. Einige Salons sehen sich bereits am Ende, sie schreiben rote Zahlen. Ronny Rosenau, Obermeister der Innung des Friseurhandwerks Saalfeld-Pößneck Rudolstadt, befürchtet harsche Konsequenzen.

17.43 Uhr: Gotha: "Wir lassen Eltern nicht im Regen stehen"

Mehrere Thüringer Städte und Kommunen überlegen derzeit, ob sie nicht aufgrund der aktuellen Corona-Lage die Kindergarten- und Hortgebühren für eine gewisse Zeit aussetzen. Den ersten Schritt hat der Landkreis Gotha bereits getan und seine Hortgebühren für Grundschulen im Monat Januar ausgesetzt. Unsere Zeitung erkundigte sich bei Sozialdezernentin Marlies Mikolajczak (SPD) über die Situation in den Kindertagesstätten und Schulhorten der Stadt Gotha.

15.30 Uhr: Corona-Impfung in Seniorenresidenz in Camburg gestartet

In der Awo-Seniorenresidenz in Camburg ist am Dienstag mit der Impfung gegen den Covid-19-Erreger begonnen worden. „Das Impfteam war zwar wegen der verschneiten Straßen und der Verkehrsbehinderungen am Morgen etwas verspätet eingetroffen, aber dann wurde zügig mit der Impfung begonnen“, sagte Pflegedienstleiterin Sabine Willem. Kurz nach dem Mittag waren bereits alle 82 Frauen und Männer geimpft, die das wollten.

15.20 Uhr: Freifahrt mit dem Taxi zur Impfstelle nach Pößneck

Der Hausarzt kann einen Transportschein ausstellen, damit Risikopatienten auf Kosten der Krankenversicherung mit dem Taxi zur Impfstelle fahren können. Auf diese Neuerung wies der Amtsarzt des Saale-Orla-Kreises, Torsten Bossert, zur jüngsten Kreistagssitzung hin. Das bisher einzige Impfzentrum im Kreis ist schlecht erreichbar für Menschen aus dem Oberland. Die Lage könnte sich jedoch bald entspannen.

15.10 Uhr: Masken-Ausgabestelle in Jena sehr gut besucht

Am Tag eins der neuen Maskenpflicht war die Ausgabestelle am Holzmarkt neben der Sparkasse bestens besucht. Im Minutentakt kamen Menschen herein, um sich FFP2-Masken oder einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz mitzunehmen. Eines von beiden ist seit Dienstag Pflicht für Personen ab 15 Jahre. Der Schutz muss in Bussen und Bahnen oder beim Einkaufen getragen werden.

15 Uhr: Rund 50 Teilnehmer bei Corona-Protest in Weida

Störungsfrei verlief nach Polizeiangaben eine Kundgebung mit rund 50 Teilnehmern am Montagabend in Weida. „Es geht um die völlig unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen und nein, nicht darum, Corona zu leugnen“, sagt Anmelderin Sandy Delitscher auf Nachfrage unserer Zeitung. Sie hatte im vorigen Juni in Gera zu einer ähnlichen Demo aufgerufen.

14.40 Uhr: Zahl der aktiven Infektionen in Wartburgregion sinkt

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit Corona-Infektionen (Stand: 26. Januar, 13.45 Uhr) ist in der Wartburgregion auf 137 angestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsamtes liegt die Zahl dieser Todesfälle in der Stadt Eisenach bei 29, im Wartburgkreis bei 108. Die Zahlen der aktiven Corona-Infektionen in der Region sinken dagegen weiter, es sind im Wartburgkreis 429, in der Stadt Eisenach 90. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 4150 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, davon gelten mittlerweile 3494 nach überstandener Infektion als genesen.

13.28 Uhr: Schon mehr als 400 Anrufer bei Hotline für freiwillige Hilfe in der Pflege

Schon mehr als 400 Menschen aus Thüringen haben sich bei der telefonischen Hotline für freiwillige Helfer in der Pflege gemeldet. «Die Zahlen der ersten Woche stimmen uns sehr positiv und zeigen, dass wir mit dem Hilfsangebot für die Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der besonderen Wohnformen auf einem guten Weg sind», sagte Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) am Dienstag in Erfurt.

13.05 Uhr: Elf Neuinfektionen im Landkreis Sömmerda

Das Gesundheitsamt Sömmerda hat am 25. Januar elf Corona-Neuinfektionen registriert. Aktuell gibt es im Landkreis 277 aktive Covid-19-Fälle. 1492 Covid-19-Patienten sind genesen. Bislang gibt es im Landkreis 62 Todesfälle im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. 28 Erkrankte werden stationär behandelt. Den Inzidenzwert weist das Robert-Koch-Institut für den Landkreis Sömmerda aktuell mit 152,7 aus.

12.55 Uhr: Jenaer Vereine trotzen dem Corona-Blues

Als ein Symbol für den Zusammenhalt der Menschen in Stadt und Landkreis wollte Jenas OB Thomas Nitzsche (FDP) den diesjährigen Vereinspreis verstanden wissen: In der Pandemie setzten die Jenaer Tafel, das Café Wagner und der SV 08 Rothenstein auf kreative Ideen - um den Coronafrust zu bekämpfen und anderen Menschen zu helfen. Zur Preisverleihung trafen sich die Akteure in einer Videokonferenz.

12.44 Uhr: Weiterer Todesfall im Landkreis Gotha

Ein weiterer Todesfall wurde in Zusammenhang mit Covid-19 binnen 24 Stunden von der Pressestelle des Gothaer Landratsamtes vermeldet. Mit Stand Dienstag, 26. Januar, 9.50 Uhr, stieg damit die Zahl der Verstorbenen auf 129 Personen (+ 1). Laut RKI stieg damit die Gesamtzahl der bislang positiv getesteten Personen auf 3605 Personen (+ 36). Aktuell sind davon 565 Personen (- 96) im Landkreis Gotha an Corona erkrankt. Davon werden 91 Personen (+ 2) stationär behandelt, davon 16 (+ 1) auf Intensivstationen. Genesen sind 2911 Personen (+ 131). Der Inzidenzwert liegt bei 222,4.

11.20 Uhr: Inzidenzwert in Gera bei 122,4

In Gera gibt es mit Stand Dienstag 191 (-11) aktiv Infizierte. Die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt bei 2684. 19 Neuinfektionen wurden innerhalb von 24 Stunden registriert. Insgesamt 2386 Menschen und damit 28 weitere gelten als genesen. 107 (+2) Menschen sind am oder mit dem Virus gestorben. Die Inzidenz in Gera liegt am Dienstag bei 122,4, teilt der Krisenstab der Stadt mit.

11.15 Uhr: Zahl der Corona-Neuinfektionen in Thüringen weiter auf niedrigerem Niveau

Von Montag auf Dienstag seien von den Gesundheitsämtern insgesamt 270 neue Fälle gemeldet worden. Damit bleibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Thüringen weiter auf einem niedrigem Niveau, teilte das Gesundheitsministerium im Erfurt mit.

9.02 Uhr: Eine Neuinfektion in Eisenach

6 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus verzeichnet das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand 26. Januar, 0 Uhr, für die vorausgegangenen 24 Stunden für den Wartburgregion. In der Stadt Eisenach gab es eine Neuinfektion, im Wartburgkreis 5. Im Wartburgkreis wurden in den vergangenen sieben Tagen 205 Neuinfektionen registriert, damit liegt der Inzidenzwert (Zahl der Neuinfektionen binnen Tagen auf 100.000 Einwohner) bei 172,3 und in der Stadt Eisenach kamen 60 Fälle hinzu, das ergibt einen Wert von 142,0.

9 Uhr: 40 Neuinfektionen und fünf weitere Todesfälle in Erfurt

Fünf weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 wurden in den zurückliegenden 24 Stunden in Erfurt registriert, meldete das Gesundheitsamt am Dienstagmorgen. Zudem sind seit dem Vortag 40 Menschen sind in der Landeshauptstadt positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt wie am Montag bei 146,3. Mit Stand Dienstag, 26. Januar, 8 Uhr, wurden in Erfurt seit Beginn der Pandemie insgesamt 4193 Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Die Zahl der als genesen Geltenden ist um 40 auf 3312 gestiegen. Insgesamt 126 Personen sind an oder mit Corona verstorben. Damit gibt es in Erfurt aktuell 755 nachgewiesene aktive Infektionen mit dem Coronavirus.

8.40 Uhr: Bundesweit vierthöchster Inzidenzwert im Kreis Saalfeld-Rudolstadt

Sechs weitere Landkreisbewohner, die mit oder an Sars-COV-2 verstorben sind, meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag. Damit steigt die Zahl der Coronatoten in Saalfeld-Rudolstadt auf 143. Die Zahl der neuen Covid-19-Fälle gibt das RKI am Dienstag mit 46 an.

8.30 Uhr: So werden OP- und FFP2-Masken richtig entsorgt

FFP2-Masken oder OP-Masken sind mit den neuen Corona-Regeln jetzt Pflicht in Geschäften, öffentlichen Einrichtungen, Bussen und Bahnen. Beide Arten von Mund-Nase-Bedeckungen sind Einwegmasken, die nach dem Gebrauch zu entsorgen sind. Doch wohin damit? „Masken gehören in den Restmüll“, sagt Ingo Kunze, der Werkleiter des Dienstleistungsbetriebs im Saale-Holzland-Kreis auf Nachfrage unserer Redaktion. Also in die schwarze Tonne, die jeder Haushalt hat. Hier lesen Sie mehr.

8.20 Uhr: Inzidenz fällt im Unstrut-Hainich-Kreis

Erstmals seit Wochen ist der Inzidenzwert im Unstrut-Hainich-Kreis auf unter 200 gefallen. Die Zahl der Infizierten in sieben Tagen, umgerechnet auf 100.000 Einwohner, wurde am Dienstagmorgen mit 192 angegeben. Noch am Sonntag betrug sie 261. 485 Menschen sind nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 66 von ihnen werden in einem Krankenhaus betreut. Nach der von der Kreisverwaltung veröffentlichten Statistik hat einer von ihnen mit einem schweren Verlauf zu kämpfen. Bei 147 bleibt die Zahl der infizierten Bewohner aus Pflegeheimen, dazu kommen 35 Mitarbeitende.

7.19 Uhr: Bayerischer Verwaltungsgerichtshof widerspricht Amtsgericht Weimar

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat in seinem jüngsten Fall dem Urteil des Amtsgerichts Weimar vom 20. Januar 2021 widersprochen und dieses als Widerspruch der ganz überwiegenden Rechtsprechung deutscher Gerichte bezeichnet. Zudem sei das Urteil aus Weimar "methodisch fragwürdig". Vorangegangen war der Antrag der "Querdenker"-Bewegung auf eine Versammlung am 24. Januar 2021 in München.

6.30 Uhr: Druck auf Antrag stellende Eltern wächst

Die Landesregierung verstärkt den Druck auf Eltern, die in Kindergarten oder Schule für ihre Kinder einen Notbetreuungsplatz beantragen wollen. Die Arbeitgeberbescheinigung muss jetzt auch eine Aussage treffen, ob die Tätigkeit der Eltern im Homeoffice ausgeführt werden kann. In einem angepassten Formular wurde vom Ministerium eine entsprechende Zeile im Bereich der Arbeitgeberinformation eingefügt.

25. Januar

21.20 Uhr: Kostenlose OP-Masken in Mühlhausen

Seit Freitag lässt die Kreisverwaltung im Unstrut-Hainich-Kreis OP-Masken zum Schutz vor dem Corona-Virus verteilen. Am Dienstag soll es nun nach Mitteilung der Stadtverwaltung Mühlhausen einen Ersatz-Termin geben für diejenigen, die am Wochenende nicht an die Ausgabestellen haben kommen können -- am 26. Januar zwischen 16 und 18 Uhr in der Ratsstraße, auf Höhe des Kornmarktes. Es können dabei auch Masken für weitere im Haushalt lebende Personen und auch für Bekannte mit abgeholt werden, heißt es von der Verwaltung. Bei der Abholung sei Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, und es seien die Abstände einzuhalten.

21 Uhr: Großer Corona-Test in Pflegeheim in Schlotheim

151 Menschen – 70 Mitarbeiter und 81 Senioren eines Pflegeheims in Schlotheim – wurden am Montag auf Corona getestet. Das teilte die Kreisverwaltung am Abend mit. Grund dafür sei ein positiver Corona-Test bei einer Bewohnerin gewesen.

20.30 Uhr: Lockdown wird verlängert

Thüringen hat den Corona-Lockdown mit Schulschließungen und massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens bis Mitte Februar verlängert. Eine entsprechende Verordnung erließ die Landesregierung am Montagabend in Erfurt. "Die Lage ist weiterhin sehr ernst. Die Infektionszahlen liegen in Thüringen immer noch deutlich über dem Bundesdurchschnitt", erklärte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) in Erfurt. Alle Änderungen im Detail.

18.30 Uhr: Jena berät über Öffnung der Spielplätze

Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz in Jena den achten Tag in Folge unter der Marke von 200 blieb, wird im Krisenstab beraten, ob die Spielplätze geöffnet werden können. Das sagte Rathaussprecher Kristian Philler. Die Stadt sperrte am 16. Dezember die kommunalen Spielplätze, nachdem der Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen überschritten worden war. Das sorgte für viel Kritik, ein Mann zog sogar vor das Verwaltungsgericht, scheiterte aber mit seinem Eilantrag.

18.20 Uhr: Corona-Befund an Schule im Landkreis Nordhausen

In der vorigen Woche sind an den Schulen des Landkreises Nordhausen die ersten Corona-Schnelltests für die Abschlussklassen vorgenommen worden. „Unserem Gesundheitsamt liegt bislang nur ein positiver Covid-19-Fall vor. Bei dem warten wir aber noch auf die Bestätigung durch das Laborergebnis“, informiert Landkreissprecherin Jessica Piper am Montag.

18.15 Uhr: Bad Frankenhausen: Bundeswehrsoldaten im Corona-Einsatz

139 Angehörige des Panzerbataillons 393 der Bundeswehr in Bad Frankenhausen leisten derzeit Amtshilfe bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Schwerpunkt seien Sachsen und Thüringen. 35 Soldaten sind dazu seit dem 28. Dezember in Plauen im Vogtland im Einsatz, weitere neun in Nordhausen,

18 Uhr: Niedrige Zahl an Neuinfektionen im Kyffhäuserkreis

Weiter leicht angestiegen ist die Zahl der Coronainfizierten im Kyffhäuserkreis seit dem Sonntag. Das Landratsamt meldet am Montag zwar drei weitere von einer Covid-19-Infektion genesene Menschen im Landkreis. Die Statistik weist allerdings auch neun Neuinfektionen innerhalb eines Tages aus. „Anders als in häufig in den zurückliegenden Wochen gibt es keine Anzeichen, dass sich Brennpunkte entwickeln“, sieht Heinz-Ulrich Thiele, Sprecher der Kreisverwaltung, Zeichen einer Entspannung der Corona-Lage.

17.30 Uhr: Finanzministerin Taubert für Verteilung von Gratis-Masken

Finanzministerin Heike Taubert (SPD) unterstützt den Vorschlag, dass Thüringen medizinische Masken für Bedürftige kostenlos zur Verfügung stellt. «Für mich ist wichtig, dass es dabei nicht zu einem großen Verwaltungsaufwand kommt», sagte Taubert am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Sie warte auf einen Anruf von Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke), um das zu regeln. Bisher gebe es nur einen pauschalen Antrag des Gesundheitsministeriums für die Vergabe von Gratis-Masken, ohne weitere Details zu benennen.

17.20 Uhr: 65 Neuinfektionen im Saale-Orla-Kreis seit Freitag

Der leicht rückläufige Trend in Bezug auf die Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen Tagen bleibt vorerst erhalten. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 zeigen damit erste Erfolge, und geben Anlass zu einem vorsichtigen Optimismus. Auch der Saale-Orla-Kreis war am Samstag und am Montag – wie zahlreiche andere Gebiete deutschlandweit und mehrere Landkreise in Thüringen – von einem technischen Fehler bei der Übermittlung der Daten an das Robert-Koch-Institut betroffen. Deshalb wurden an diesen beiden Tagen für die betroffenen Regionen keine Neuinfektionen in der täglichen Statistik angegeben. Tatsächlich wurden dem Gesundheitsamt der Kreisbehörde jedoch seit Freitag 65 neue Corona-Fälle gemeldet.

17 Uhr: Lieferprobleme stoppen Terminvergabe für Impfungen

In Thüringen haben nach Angaben der Staatskanzlei seit Beginn der Corona-Impfkampagne inzwischen gut 39.000 Menschen ihre erste Impfdosis erhalten. Das entspricht einem Anteil von 1,8 Prozent der Bevölkerung, wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte. Nach einer Übersicht des Berliner Robert Koch-Instituts bewegen sich mehrere Bundesländer auf diesem Niveau. Ihre zweite Impfung hatten bis Montag in Thüringen 1732 Menschen hinter sich. Derweil ist die Vergabe weiterer Impftermine in Impfzentren über das dafür eingerichtete Internetportal "bis auf weiteres" nicht möglich, wie es auf der Internetseite www.impfen-thueringen.deheißt.

16 Uhr: Weimarer Amtsrichter sieht keinen Befangenheitsgrund

Das Amtsgericht hatte entschieden, dass das Kontaktverbot aus dem Frühjahr in Thüringen nicht rechtmäßig gewesen sei. Brisant: Der Richter im Verfahren ist auch privat ein Gegner von Maskenpflicht und Abstandsregeln. Justizminister Adams (Grüne) will sich nicht äußern.

15 Uhr: Zwei weitere Todesfälle in der Wartburgregion

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit Corona-Infektionen (Stand: 25. Januar, 13.30 Uhr) in der Wartburgregion auf 133 angestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsamtes liegt die Zahl dieser Todesfälle in der Stadt Eisenach gleichbleibend bei 27, aber im Wartburgkreis nun bei 108 (plus 2). Die Zahl der aktiven Corona-Infektionen im Wartburgkreis liegt bei 441, in der Stadt Eisenach sind es 102. Im Südkreis sind besonders Bad Salzungen (03 Fälle), Bad Liebenstein (49) und Krayenberggemeinde (39) betroffen, im Nordkreis sind es Treffurt (22), Hörselberg-Hainich (18), Amt Creuzburg (17) und Ruhla (11).

14.47 Uhr: 50 Personen versammeln sich am Zeulenroda-Triebeser Rathaus und stellen Kerzen auf

Zu einer nicht angemeldeten und somit auch nicht genehmigten Aktion kamen am Sonntagabend gegen 19.30 Uhr Bürger aus Zeulenroda-Triebes zusammen. Sie stellten Kerzen und Plakate sowie ein Kreuz auf der Treppe vor dem Zeulenroda-Triebeser Rathaus auf und demonstrierten damit gegen die Corona-Maßnahmen.

14.45 Uhr: Kliniken in Saalfeld-Rudolstadt fast ausgelastet

In Saalfeld-Rudolstadt sind derzeit 78 Corona-Patienten stationär in Thüringen-Kliniken untergebracht, elf davon auf der Intensivstation. Damit sind die Kapazitäten nahezu ausgelastet. Es gibt aber auch eine gute Nachtricht.

13.24 Uhr: Neue Fälle in Kinderheimen im Ilm-Kreis - Inzidenz sinkt weiter

Das Land gibt für den Ilm-Kreis eine Sieben-Tage-Inzidenz von 139,3 Fällen an. Im Kinderheim des Marienstifts in Arnstadt sind getestet worden. Auch im Kinderheim in Neustadt traten neue Fälle bei zwei Kindern und einer Personalkraft auf.

12.56 Uhr: So hat Corona den Unstrut-Hainich-Kreis verändert

Dank eines beschlossenen Haushalts und der inzwischen erfolgten Genehmigung will der Unstrut-Hainich-Kreis auch in diesem Jahr viel investieren. Im dritten Teil des Interviews zum Jahresbeginn sprach unsere Zeitung mit Landrat Harald Zanker (SPD) über die bevorstehenden Aufgaben und darüber, .

12.23 Uhr: 15 Corona-Neuerkrankungen im Weimarer Land

15 Corona-Neuerkrankungen meldet das Gesundheitsamt des Weimarer Landes mit Stand Montag, 10 Uhr. Aktuell sind damit 498 Aktivkranke registriert, wovon 294 weiblich sind. Innerhalb der vergangenen sieben Tage gab es 189 Neuerkrankungen, der Inzidenzwert liegt damit bei 230,1. Die Zahl derjenigen Personen, die sich in stationärer Behandlung befinden, ist gesunken. Sie liegt nun bei 11. Verstorben sind inzwischen 25 Bürger und damit einer mehr als unlängst gemeldet. Aktuell befinden sich 179 Kontaktpersonen in Quarantäne. Laut Gesundheitsamt konnten aber über 200 Kontaktpersonen inzwischen aus der Quarantäne entlassen werden, die nach Weihnachten bzw. nach Silvester als Kontaktpersonen ersten Grades gelistet worden waren. 33 Reiserückkehrer sind in häuslicher Absonderung. Seit Beginn der Pandemie gab es im Weimarer Land 1853 Krankheitsfälle. 1330 Personen davon gelten inzwischen als genesen.

12.20 Uhr: Niedrige Zahl an Neuinfektionen im Kyffhäuserkreis

Das Landratsamt meldet seit Sonntag drei weitere von einer Covid-19-Infektion genesene Menschen im Landkreis. Die Statistik für Montagmorgen weist neun Neuinfektionen innerhalb eines Tages aus. Insgesamt werden als genesen seit Pandemiebeginn 1261 Menschen geführt. Die Zahl der aktiven Coronafälle liegt aktuell bei 384. Zudem werden vom Gesundheitsamt 463 Kontaktpersonen betreut. 42 Covid-19-Erkrankte werden derzeit noch immer in Krankenhäusern behandelt. Informationen zum Thema Impfen gibt es telefonisch unter 03643/4950490 oder online unter www.impfen-thueringen.de.

11.30 Uhr: Nur geringer Anstieg bei Corona-Infektionszahlen

In Thüringen ist an diesem Wochenende die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus nur gering angestiegen. Von Sonntag auf Montag seien 204 neue Fälle registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium mit.

10.55 Uhr: Weiterer Todesfall im Eichsfeld

Es gibt ein weiteres Todesopfer im Zusammenhang mit einer Covid 19-Infektion, damit erhöht sich die Zahl der Verstorbenen seit Beginn der Pandemie auf 111.

  • Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden: 4
  • Gesamtzahl der Infizierten: 3266
  • Patienten stationär: 35
  • davon stationär/schwere Verläufe: 9
  • Genesene in den vergangenen 24 Stunden: 9
  • Gesamtzahl der Genesenen: 2391
  • 7-Tages-Inzidenz: 228,0
  • Gesamtzahl der aktuell noch Infizierten: 764

10.49 Uhr: Drei weitere Coronatote in Sömmerda

Das Gesundheitsamt hat am 23. und 24. Januar insgesamt 23 Corona-Neuinfektionen registriert. Seit dem Ausbruch der Pandemie ist im Landkreis Sömmerda bei insgesamt 1.770 Personen das Sars-CoV-2-Virus durch ein positives Abstrich-Ergebnis nachgewiesen worden. Aktuell gibt es im Landkreis 230 aktive Covid-19-Fälle. 1.478 Covid-19-Patienten sind genesen. Drei weitere Personen sind verstorben. Bislang gibt es somit im Landkreis 62 Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2.

10.32 Uhr: 15 neue Corona-Infektionen im Kyffhäuserkreis - Heimbewohner stirbt

Das Landratsamt meldet seit Sonntag 25 weitere von einer Covid-19-Infektion genesene Menschen im Landkreis. Allerdings ist von Samstag auf Sonntag auch ein weiterer Mensch an oder mit dieser Infektion gestorben. Die Statistik für Sonntagmorgen weist 15 Neuinfektionen innerhalb eines Tages aus.

10.08 Uhr: Inzidenz sinkt im Unstrut-Hainich-Kreis

Weiter zurückgegangen ist von Sonntag auf Montag die Sieben-Tages-Inzidenz im Unstrut-Hainich-Kreis. Der Wert, der die Zahl der Corona-Infektionen in sieben Tagen umgerechnet auf 100.000 Einwohner widerspiegelt, liegt nun bei 223 (Vortag: 261). 504 Menschen gelten aktuell als infiziert, 27 weniger als am Sonntag. Unverändert blieb die Zahl der Betroffenen in Pflegeheimen des Landkreises, wo derzeit 147 Menschen als infiziert gelten. 37 Beschäftigte sind mit Corona infiziert. Ebenso gleich blieb mit 68 die Zahl derer, die in Kliniken behandelt werden müssen. Allerdings gibt es nun auch wieder einen Pateinten mit schwerem Verlauf. Die Zahl der mit dem Virus Gestorbenen blieb bei 146.

10.02 Uhr: Arbeitsloser Discjockey aus Mühlhausen: "Niemand kann sagen, wann die Party wieder los geht"

Bis zum 14. März 2020 lief alles wie am Schnürchen, berichtet Christian Reim. An Wochenenden sei er das komplette Jahr über gut gebucht worden. Firmenjubiläen, Oktoberfeste und Weihnachtsfeiern sollten von seiner Eventagentur betreut werden. Von dem Virus habe er kurz vor den Silvesterpartys 2019 erstmals gehört. Dass ihm Corona sein komplettes, über Jahre aufgebautes Geschäft kaputtmachen könnten, habe er da noch nicht im Entferntesten geahnt.

9.19 Uhr: Keine Covid-Patienten auf Intensivstationen in Wartburgregion

16 Corona-Neuinfektionen meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand 25. Januar, 0 Uhr, für die vorausgegangenen 24 Stunden für den Wartburgkreis. In der Stadt Eisenach gab es nach diesen Zahlen in diesem Zeitraum keine Neuinfektionen. Im Wartburgkreis wurden in den vergangenen sieben Tagen 225 Neuinfektionen registriert, damit liegt der Inzidenzwert (Zahl der Neuinfektionen binnen Tagen auf 100.000 Einwohner) bei 189,1. In der Stadt Eisenach kamen 62 Fälle hinzu, das ergibt einen Wert von 146,7. Im Eisenacher St. Georg-Klinikum sind 25 der planbaren 33 Intensivbetten belegt. Derzeit gibt es keinen Covid-Patienten im Krankenhaus, der auf der Intensivstation behandelt werden müsste. Auf den beiden Isolierstationen werden über 30 Covid-Patienten betreut.

8.28 Uhr: Keine Neuinfektionen in Erfurt gemeldet

Stand Montag, 8 Uhr, wurden in Erfurt insgesamt 4153 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Damit ist die Zahl innerhalb der letzten 24 Stunden nicht gestiegen, weil wurden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 146,3 (am Vortag 147,7). Die Zahl der als genesen Geltenden liegt unverändert bei 3272. 121 Personen sind verstorben. Damit gibt es in Erfurt aktuell 760 nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus.

7.17 Uhr: Schulschließungen noch bis Ostern in Thüringen?

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) erntet heftige Kritik für seine Äußerungen zu möglicherweise noch bis Ostern geschlossenen Schulen. Es gibt aber auch Unterstützer.

7.05 Uhr: Ramelow zeigt Reue nach Aussagen auf Clubhouse

Der Hype um Clubhouse in Deutschland ist noch jung und Bodo Ramelow fliegen seine Plaudereien dort bereits um die Ohren. Der Linke-Politiker versucht es derweil mit einer Entschuldigungsoffensive.

6.23 Uhr: Thüringer Infektiologe fordert Impfungen durch Hausärzte

Der Erfurter Infektiologe Rainer Lundershausen kritisiert die zentralen Impfstationen - und favorisiert Impfungen durch Hausärzte. "In absehbarer Zeit ist die Verfügbarkeit von zwei Impfstoffen zu erwarten, die keine Lagerung im Tiefkühlbereich erfordern. "Das macht die Lagerung dieser Impfstoffe in handelsüblichen Pharmaziekühlschränken möglich", so Lundershausen.

24. Januar

20.03 Uhr: Jugendliche feiern in Erfurt teure Corona-Party auf dem Feld

Jugendliche haben in der Nacht zu Sonntag auf einem Feld in der Nähe des Nordstrandes eine nächtliche Party gefeiert. Die Jugendlichen erwartet nun jedenfalls eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die aktuell geltende nächtliche Ausgangssperre. .

19.45 Uhr: Acht weitere Corona-Infektionen in Gera

Mit Stand Sonntag, 24. Januar, gibt es in Gera 247 (+8) aktiv an Corona-Infizierte. Die Zahl der Infektionen ist seit Beginn der Pandemie auf 2665 (+8 ) gestiegen. Insgesamt sind 2313 Menschen genesen. 105 Personen sind an oder mit Corona verstorben. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 125,6.

18 Uhr: Weniger akut Corona-Kranke im Unstrut-Hainich-Kreis

Am Sonntag waren 521 Menschen im Unstrut-Hainich-Kreis akut mit dem Coronavirus infiziert, fast 100 weniger als noch am Freitag. 27 neue Fälle wurden von Samstag auf Sonntag registriert. Die Zahl der mit dem Virus Gestorbenen stieg von Freitag auf Sonntag um sieben auf 146.

17.35 Uhr: Corona-Test für Abschlussklassen: Schulen der Wartburgregion sollen sich beim Schulamt melden

„Sollten Schulen keine Arztpraxis für die Corona-Testungen der Schüler der Abschlussklassen gefunden haben, ist vorgesehen, dass sie sich dann bei ihrem zuständigen Schulamt melden. Die Schulämter werden eine Liste der Schulen erstellen, die noch ohne Testabsicherung sind“, antwortetet das Thüringer Bildungsministerium auf Anfrage. Nachdem die neue Regelung angekündigt war, hatten einige Schulen aus der Wartburgregion darauf verwiesen, dass sie keine Partner für die Umsetzung dieser Tests gefunden hätten.

17.21 Uhr: Saalfeld-Rudolstadt bleibt Corona-Hotspot

Auch nach zehn am Sonntag gemeldeten neuen Covid-19-Fällen bleibt der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt einer der drei größten Corona-Hotspots in Deutschland. Die Sieben-Tage-Inzidenz von 352,7 pro 100.000 Einwohnern ist die höchste in Thüringen und mehr als dreimal so hoch wie der Bundesdurchschnitt.

16.50 Uhr: Inzidenz im Landkreis Gotha wieder unter 200

Mit Stand vom Sonntag ist der Inzidenzwert, also die Zahl der aktuell Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, im Landkreis Gotha unter 200 gesunken und liegt nun bei 189,8. Das sind 18,5 weniger als am Samstag. Das letzte Mal hatte der Inzidenzwert am 7. Januar unter 200 gelegen. Danach war er zwischenzeitlich sogar mehrere Tage deutlich über 300 geklettert, ehe er zuletzt langsam wieder zurückgegangen ist. Allerdings sind am Sonntag 739 Menschen aktuell an Covid-19 erkrankt - 32 mehr als am Vortag. Davon werden 86 stationär behandelt (plus vier), davon wiederum 15 auf der Intensivstation. Darüber informierte die Pressestelle des Landratsamtes.

16.15 Uhr: Zwölf neue Corona-Infektionen im Landkreis Sömmerda

Zwölf neue Covid-19-Fälle meldet das Robert-Koch-Institut für den Landkreis Sömmerda am Sonntag. Damit wurde bei insgesamt 1748 Menschen inzwischen das Coronavirus mit einem positiven Test nachgewiesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 161,3.

15.13 Uhr: 21 Neuinfektionen im Ilm-Kreis

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Ilm-Kreis 21 Neuinfektionen. Damit stieg die Gesamtzahl der Infektionen auf 2840. In den vergangenen sieben Tagen gab es 140,2 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt sind bislang 96 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus verstorben.

15.08 Uhr: Landkreis Nordhausen hat niedrigsten Inzidenzwert Thüringens

21 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registrierte der Kreis Nordhausen am Freitag. Am Samstag meldete das Landratsamt zwei weitere infizierte Kreisbewohner. Rechnet man alle Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage auf 100.000 Personen hoch, dann steht Nordhausen mit einem aktuellen Wert von 136 in der Statistik. Das ist die niedrigste Zahl in Thüringen. Mit Blick auf die neue Landesverordnung zum Kampf gegen die Corona-Pandemie sieht der Nordhäuser Landrat Matthias Jendricke (SPD) momentan keinen Grund, für den Südharz eine eigene Allgemeinverfügung zu erlassen. "Da wir glücklicherweise auch immer die niedrigsten Index-Werte von Thüringen haben, können wir auf zusätzliche Verschärfungen verzichten", betont er.

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14.56 Uhr: Ramelow entspannt in Bund/Länder-Konferenzen mit Smartphone-Spiel

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow nutzt in langen Konferenzen von Bund und Ländern ein Smartphone-Spiel, um den Kopf frei zu bekommen - und weist Kritik daran zurück. Der 64-Jährige hatte mit seinen Äußerungen in einer Talkrunde bei der Audio-App Clubhouse in der Nacht zu Samstag für Wirbel gesorgt. Wie die "Welt am Sonntag" berichtete, sagte Ramelow in der Runde, er spiele bei den Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Candy Crush und schaffe dabei bis zu zehn Level.

14.51 Uhr: In Pößneck sind bislang über 700 Menschen geimpft worden

An sechs Tagen pro Woche wird sechs Stunden lang im Pößnecker Krankenhaus gepiekst. Zuvor gibt es noch ein Aufklärungsgespräch mit einem Arzt. Etwa 720 Mal hat sich bis zu diesem Wochenende dieses Prozedere abgespielt, seit am 13. Januar um 14 Uhr die erste Dosis in der Impfstelle in Pößneck verabreicht worden war. "Hohes Gässchen 8-10" ist eine von 15 Adressen in Thüringen, an denen sich derzeit Impfstellen befinden.

14.50 Uhr: Teure Geburtstagsparty in Eisenach - Gäste kommen immer wieder zur Wohnung zurück

Am Samstagabend hatte es die Eisenacher Polizei mit unbelehrbaren Partygästen zu tun. Wegen massiver Lautstärke aus einer Wohnung wurde die Polizei gerufen. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Geburtstagsparty handelte. Die Teilnehmer der Feier waren nicht nur aus verschiedenen Haushalten, sondern zudem auch noch dreist.

14.17 Uhr: 608 neue Corona-Fälle binnen eines Tages

In Thüringen sind binnen eines Tages 608 neue Corona-Infektionen erfasst worden. Damit stieg die Gesamtzahl der Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie auf 62.355. Bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz lag der Freistaat am Sonntag mit einem Wert von 207,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche weiterhin bundesweit auf dem Nagativ-Spitzenplatz. Zuletzt war die Sieben-Tage-Inzidenz in Thüringen leicht gesunken. Seit Beginn der Pandemie starben im Freistaat 1990 Menschen mit oder an den Folgen einer Corona-Infektion.

13.44 Uhr: Rennsteiglauf auf Oktober 2021 verschoben

Der Rennsteiglauf 2021 ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie um fünf Monate verschoben worden. Wie der Veranstalter am Sonntag mitteilte, findet der Lauf statt am 8. Mai am 2. und 3. Oktober statt. "Nach aktuellem Ermessen ist eine Durchführbarkeit selbst unter Reduzierung der Starterfelder und Entzerrung dieser im Mai 2021 unrealistisch", hieß es in der Mitteilung.

13.32 Uhr: Noch kein Termin für Bürgerentscheid in Saalburg-Ebersdorf

Noch keinen Termin gibt es für den Bürgerentscheid in Saalburg-Ebersdorf. Dessen Initiatoren beabsichtigen, dass die Stadt weiterhin einen hauptamtlichen Bürgermeister hat. Aufgrund einer Änderung der Hauptsatzung ist künftig jedoch nur ein ehrenamtlicher Bürgermeister vorgesehen. Und daran will eine Mehrheit im Stadtrat festhalten. Der ursprünglich ins Auge gefasste Termin am 7. März wird nicht zu halten sein. Einerseits aufgrund der Corona-Pandemie und andererseits wegen einer Klage des 1. Beigeordneten Allam Hanna (CDU), der seit dem 1. Dezember 2020 das Rathaus leitet, nachdem Bürgermeister Volker Ortwig (FDP) vorzeitig in den Ruhestand gewechselt war.

13.23 Uhr: Zweite Welle trifft Unstrut-Hainich-Kreis mit voller Wucht

Vom coronafreien Landkreis zu dem mit fast den höchsten Werten in Thüringen und sogar bundesweit, die Zahl der Toten steigt zudem weiter stark an: Wie entwickelte sich Corona im Unstrut-Hainich-Kreis seit Beginn der Pandemie?

13.07 Uhr: 30 Corona-Neuinfektionen im Weimarer Land - Wohnheim der Lebenshilfe betroffen

Am Sonntag meldet das Gesundheitsamt 30 Corona-Neuerkrankungen im Weimarer Land. Die Zahl der Aktivkranken liegt damit bei 484, was 38 weniger sind als mit Stand Samstag gemeldet. Von Corona betroffen ist seit Samstag nun auch eine Einrichtung des Lebenshilfewerkes in Egendorf bei Blankenhain.

13.05 Uhr: Kommunen zahlen 30 Millionen Euro Corona-Hilfen zurück

Die Thüringer Kommunen haben im vergangenen Jahr rund 30 Millionen Euro zu viel gezahlte Corona-Hilfen zurückgezahlt. Das teilte die Landtagsfraktion der Linken am Sonntag laut MDR Thüringen mit. Sie beruft sich dabei auf den vorläufigen Abschluss des Corona-Sondervermögens vom vergangenen Jahr. Demnach waren die Gewerbesteuer-Ausfälle in einigen Städten und Gemeinden doch nicht so hoch, wie zunächst befürchtet. Ende März soll die endgültige Abrechnung der Corona-Hilfen vorliegen.

12.35 Uhr: Weiterer Todesfall mit Corona in Weimar

Dem Weimarer Gesundheitsamt sind von Samstag auf Sonntag zehn weitere Corona-Infektionen sowie ein Todesfall im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 gemeldet worden. Ein noch Samstag von der Stadt gemeldeter infizierter Mensch wurde der Zuständigkeit halber in die Verantwortung des Kreises Weimarer Land übergeben, teilte das Rathaus mit.

12.19 Uhr: Corona fordert in Erfurt sechs weitere Menschenleben

Sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat am Sonntag das Erfurter Gesundheitsamt gemeldet. Damit sind bisher 121 Erfurter an oder mit dem Virus gestorben. Zudem teilte das Gesundheitsamt am Sonntagvormittag 19 Neu-Infektionen in den vergangenen 24 Stunden mit. Zugleich gelten 80 Infizierte neu als genesen. Am Samstag waren 70 neue Ansteckungen und 60 neu Genesene gemeldet worden.

12.12 Uhr: Inzidenzwert im Saale-Holzland-Kreis auf 220 gesunken

Das Infektionsgeschehen im Saale-Holzland-Kreis flaut weiter ab. Wie das Landratsamt in Eisenberg am Sonntag mitteilte, sei der Inzidenzwert (neue Fälle der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner) von 307 auf 220 gesunken. Dem Gesundheitsamt wurden insgesamt 23 neue Coronafälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemiebeginn im März 2020 liegt damit bei 2364.

11.35 Uhr: Teeanger aus Gera randaliert nach Corona-Kontrolle - 16-Jähriger kommt in die Psychiatrie

Die Polizei Gera rückte in der Nacht zu Sonntag mehrfach wegen Jugendlicher aus, die sich trotz der Einschränkungen aufgrund der Coronapandemie in der Öffentlichkeit getroffen hatten. Ein stark betrunkener 16-Jähriger beleidigte dabei die Beamten an der "Grünen Mulde". Als die Polizisten den jungen Mann, der 1,5 Promille aufwies, in Gewahrsam nehmen wollten, um ihn zu seiner Mutter zu bringen, zog er einen Schraubendreher und bedrohte damit die Beamten.

11.32 Uhr: Weniger akute Corona-Fälle im Unstrut-Hainich-Kreis

Teils deutliche Rückgänge, teils Verharren auf hohem Niveau - das gilt für die Corona-Zahlen im Unstrut-Hainich-Kreis. Am Sonntag waren 521 Menschen akut mit dem Virus infiziert, fast 100 weniger als noch am Freitag. 27 neue Fälle einer Infektion wurden von Samstag auf Sonntag registriert. Die Zahl der mit dem Virus Gestorbenen blieb am Sonntag bei 146, das sind sieben mehr als am Freitag. Vier weitere Patienten müssen aktuell in einem Krankenhaus behandelt werden. 68 sind es nun insgesamt, bei keinem wird bislang ein schwerer Verlauf diagnostiziert. Angestiegen ist die Zahl der Infizierten in Pflegeheimen auf 147 (Samstag: 141). 38 Fälle gibt es derzeit beim Personal. Die Inzidenz - die Zahl der Infizierten in sieben Tagen, umgerechnet auf 100.000 Einwohner - wurde am Sonntag mit 261 angegeben. Das ist in Thüringen der vierthöchste Wert aller Landkreise.

11.25 Uhr: Kinderschützer fordern Mitsprache bei Lockdown-Regelungen

Die Thüringer Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe kritisiert das Zustandekommen der Lockdown-Bestimmungen. Geschäftsführer Heiko Höttermann sagte dem MDR, die Zusammenarbeit mit der Landesregierung funktioniere zwar gut. Die Regelungen würden aber immer aus Sicht der Erwachsenen gedacht und umgesetzt. Höttermann forderte, auch Kinder und Jugendliche an diesen Prozessen zu beteiligen. Sie seien von den Entscheidungen genauso betroffen. Als eine Möglichkeit der Mitsprache nannte Höttermann die Kinder- und Jugendparlamente. Hier könnten Online-Diskussionsforen oder Videokonferenzen genutzt werden.

11.15 Uhr: 25 weitere Menschen im Kyffhäuserkreis von Covid-19 genesen

Das Landratsamt meldet seit Samstag 25 weitere von einer Covid-19-Infektion genesene Menschen im Landkreis. Allerdings ist von Samstag auf Sonntag auch ein weiterer Mensch an dieser Infektion gestorben. Seit Anfang November sind im Kreis bislang 58 Menschen an oder mit Corona gestorben. Die Statistik für Sonntagmorgen weist 15 Neuinfektionen innerhalb eines Tages aus. Insgesamt werden als genesen seit Pandemiebeginn 1258 Menschen geführt. Die Zahl der aktiven Coronafälle liegt aktuell bei 378. Zudem werden vom Gesundheitsamt 461 Kontaktpersonen betreut. 42 Covid-19-Erkrankte werden derzeit noch immer in Krankenhäusern behandelt.

11.13 Uhr: Am Sonntag 44 Neuinfektionen im Saale-Orla-Kreis gemeldet

Das Robert-Koch-Institut meldete am Sonntag für den Saale-Orla-Kreis 44 neue nachgewiesene Infektionsfälle mit dem Coronavirus. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis wird nunmehr mit dem Wert 229,1 angegeben. Das bedeutet einen leichten Anstieg, nachdem dieser Wert - mit dem die Zahl der Neuinfektionen in den zurückliegenden sieben Tagen, hochgerechnet auf 100.000 Einwohner angegeben wird - am Samstag bei 210,4 gelegen hatte. Am Samstag war keine einzige Neuinfektion gemeldet worden. Jedoch hieß es gleich, dass mit Nachmeldungen zu rechnen sei, da an den Wochenenden nicht jede festgestellte Infektion an das Meldesystem weitergegeben werde. Insgesamt ist derzeit eine leicht sinkende Zahl bei den Infektionsnachweisen für den Saale-Orla-Kreis festzustellen.

10.54 Uhr: Weiteres Todesopfer im Eichsfeld

Es gibt ein weiteres Todesopfer im Eichsfeld. Damit erhöht sich die Zahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit einer Covid 19-Infektion seit Beginn der Pandemie auf 110.

  • Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden: 28
  • Patienten stationär: 32
  • davon schwere Verläufe: 8
  • Genesene in den vergangenen 24 Stunden: 45
  • Gesamtzahl der aktuell Infizierten: 770
  • Sieben-Tages-Inzidenz: 230,0

10.32 Uhr: Gratis-Masken für Bedürftige im Gespräch

Die Thüringer Landesregierung diskutiert, medizinische Masken für Bedürftige kostenlos zur Verfügung zu stellen. Es gebe dazu Gespräche, eine Entscheidung sei aber noch nicht getroffen, erklärte Gesundheitsministerin Heike Werner MDR Thüringen. Bisher fehle noch die Zustimmung des Finanzministeriums. Linke-Fraktionschefin Susanne Hennig-Wellsow schrieb auf Twitter, Menschen in Grundsicherung könnten sich medizinische Masken kaum leisten. Deshalb werde Thüringen für sie die Masken zügig und kostenlos zur Verfügung stellen

Auch SPD-Landespolitiker hatten dafür geworben, medizinische Masken für bedürftige Menschen auf Kosten des Landes zu ermöglichen.

10.04 Uhr: 17 Neuinfektionen in Jena

Dem Fachdienst Gesundheit der Stadt Jena wurden am Samstag 17 neue Corona-Infektionen gemeldet. 16 Menschen seien genesen. Somit gibt es nach Angaben der Stadt 463 aktive Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 150,5.

Die Jenaer Statistik:

  • Anzahl aktiver Fälle: 463
  • davon in den vergangenen 24 Stunden: 17
  • stationäre Fälle: 30
  • davon schwere Verläufe: 3
  • Infizierungen der vergangenen sieben Tage: 163
  • Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 150,5
  • Infizierte insgesamt seit dem 14. März: 2475
  • Gestorbene insgesamt: 32
  • Genesene insgesamt: 1980
  • davon in den vergangenen 24 Stunden: 16
  • Quarantänefälle: 982

10.03 Uhr: Mehrere Anzeigen wegen Corona-Verstößen: Die Bilanz der Polizei nach der Demo in Erfurt

Vier Strafanzeigen, u.a. wegen Beleidigung, sowie sechs Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz - das ist die Bilanz der Polizei nach der Demonstration von Coronaleugnern am Samstagnachmittag in Erfurt.

10 Uhr: Thüringer Wirtschaft hadert weiter mit Auszahlung der Novemberhilfen

Die Thüringer Wirtschaft kritisiert eine nach wie vor schleppende Auszahlung der staatlichen Corona-Hilfen. Ein Sprecher der IHK Erfurt sagte MDR Thüringen, zwar gebe es jetzt Fortschritte bei der Novemberhilfe. Die Firmen seien aber auch dringend auf die Gelder aus der so genannten Überbrückungshilfe III angewiesen. Diese könne aber noch nicht mal beantragt werden. Ein weiteres Problem ist nach Ansicht des Thüringer Hotel- und Gaststättenverbandes, dass die Novemberhilfen jetzt zwar fließen, aber in vielen Fällen nicht in voller Höhe ausgezahlt werden. Laut Wirtschaftsministerium soll die Novemberhilfe bis Ende Januar komplett ausgezahlt werden. Anträge auf die Überbrückungshilfe III können voraussichtlich erst ab Anfang Februar gestellt werden.

9.41 Uhr: Spezielle Lage für Sterbe- und Trauerbegleiter in Corona-Zeiten

Die Zahl der Sterbefälle in der Corona-Krise steigt auch in Thüringen. Für die ehrenamtlichen Sterbe- und Trauerbegleiter im Freistaat bedeutet die Pandemie so auch besondere Herausforderungen. "Es herrscht kein Notstand, aber wir haben zu kämpfen, wie etwa auch Pflegekräfte und Kindergärtnerinnen - also alle, die eigentlich direkten Kontakt mit Menschen haben", sagte Ilka Jope, die Geschäftsführerin des Thüringer Hospiz- und Palliativverbands. (dpa)

9.40 Uhr: Bundeswehr hilft in fast allen Landkreisen in Thüringen

Die Bundeswehr ist mittlerweile in fast allen Thüringer Landkreisen im Kampf gegen das Coronavirus aktiv. Wie das Landeskommando Thüringen auf Anfrage von MDR Thüringen mitteilte, unterstützen insgesamt über 122 Soldaten verschiedene Gesundheitsämter bei der Kontaktverfolgung. Auch in den Thüringer Pflegeheimen sind immer mehr Soldaten im Einsatz. Insgesamt gibt es 22 Hilfsanträge an das Landeskommando zum Einsatz in der Pflege. Über 130 Soldaten und acht Sanitäter unterstützen derzeit Thüringer Pflegeeinrichtungen vor allem in der Verwaltung und der Organisation.

9.37 Uhr: 37 Neuinfektionen in der Wartburgregion

37 Corona-Neuinfektionen meldet das RKI für die Wartburgregion: 13 in der Stadt Eisenach, 24 im Wartburgkreis. Im Wartburgkreis wurden in den vergangenen sieben Tagen 224 Neuinfektionen registriert, damit liegt der Inzidenzwert (Zahl der Neuinfektionen binnen Tagen auf 100.000 Einwohner) bei 188,3. In der Stadt Eisenach kamen 62 Fälle hinzu, das ergibt einen Wert von 146,7. Im Eisenacher St. Georg-Klinikum sind 27 der planbaren 33 Intensivbetten belegt. Derzeit gibt es keinen Covid-Patienten im Krankenhaus, der auf der Intensivstation behandelt werden müsste. Auf den beiden Isolierstationen werden über 30 Covid-Patienten betreut.

9.35 Uhr: Saalfeld-Rudolstadt bleibt Corona-Hotspot

Nach zehn am Sonntag gemeldeten neuen Covid-19-Fällen bleibt der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt einer der drei größten Corona-Hotspots in Deutschland. Die Sieben-Tage-Inzidenz von 352,7 pro 100.000 Einwohnern ist die höchste in Thüringen und mehr als dreimal so hoch als im Bundesdurchschnitt. Am Samstag hatte das RKI für Saalfeld-Rudolstadt 62 neue Coronafälle gemeldet. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden am Wochenende nicht bekannt. Bisher verstarben in dem Landkreis 137 Menschen an oder mit Corona.

23. Januar

19 Uhr: Schulen sollen erst bei niedriger Inzidenz wieder öffnen

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) will die Schulen im Freistaat erst bei einem niedrigen Inzidenzwert wieder komplett öffnen. "Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 200 können wir zusammen mit dem Gesundheitsministerium entscheiden, ob wir in den eingeschränkten Regelbetrieb wechseln", sagte der Minister. Dies müsse dann auch dauerhaft anhalten. Erst bei einer Inzidenz unter 50 könne der normalen Betrieb wieder aufgenommen werden. "Wir stellen uns darauf ein, dass das bis Ostern gehen kann", so Holter.

18 Uhr: 1000 Menschen demonstrieren gegen Corona-Auflagen

Rund 1000 Querdenker, Corona-Leugner und Kritiker der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben am Samstag in Erfurt demonstriert. Die Polizei musste mehrere Verstöße gegen die Auflagen ahnden.

17.30 Uhr: Weiterer Todesfall in Weimar

Von Freitag zu Samstag registrierte das Weimarer Gesundheitsamt 14 neue per Test bestätigte Infektionen mit SARS-CoV-2. Zudem gab es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona.

17 Uhr: Zehn weitere Todesfälle in Gotha

Weitere zehn Menschen sind binnen 24 Stunden im Landkreis Gotha an oder mit Covid-19 gestorben. Die Gesamtzahl der Opfer beträgt nun 128. Die Inzidenz ist wieder leicht gestiegen.

15.49 Uhr: Keine Neuinfektion im Saale-Orla-Kreis gemeldet

Das Robert-Koch-Institut vermeldet für den Saale-Orla-Kreis am Samstag keinen einzigen Neuzugang bei den nachgewiesenen Coronainfektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus. Allerdings wird einschränkend darauf hingewiesen, dass mit Nachmeldungen zu rechnen sei.

15.18 Uhr: Notbetreuung in Gotha wird verlängert - Kein Regelbetrieb bis Mitte Februar

Die Notbetreuung in den kommunalen Kindergärten in Gotha wird erneut verlängert. Vorerst bis 14. Februar bleiben die Einrichtungen für den regulären Betrieb geschlossen.

13.52 Uhr: Holter knüpft Öffnung der Schulen an niedrigen Inzidenzwert

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) will die Schulen im Freistaat erst bei einem niedrigen Inzidenzwert wieder komplett öffnen. "Das bedeutet: Bei einer Inzidenz unter 50 können wir den normalen Betrieb wieder aufnehmen", sagte Holter. (dpa)

13.46 Uhr: Unter neuen Todesfällen im Kyffhäuserkreis einige Pflegeheimbewohner

Erneut ist die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion gestiegen. Drei weitere Todesfälle meldet das Landratsamt von Freitag auf Samstag. Es handele sich bei allen um ältere Personen, darunter auch Pflegeheimbewohner. Seit Anfang November sind bislang 57 Menschen an oder mit Corona gestorben.

13.40 Uhr: Einige Hochzeitslocations im Kyffhäuserkreis coronabedingt geschlossen

Große Hochzeitsfeiern sind im abgelaufenen Jahr kaum möglich gewesen. Wer sich in der Stadt An der Schmücke das Jawort geben möchte, muss sogar auf die beliebte Wasserburg verzichten. Denn die steht für Trauungen derzeit nicht zur Verfügung. "Auf der Wasserburg herrscht seit dem vergangenen Jahr eingeschränkter Betrieb. Das betrifft auch Eheschließungen", sagt der Hauptamtsleiter der Stadt, Karsten Lange. Heiratswilligen stehen der Sitzungssaal des Heldrunger Rathauses zur Verfügung, in dem maximal 15 Personen gestattet sind, oder das Standesamtsbüro in Gebäude der Stadtverwaltung im Ortsteil Bahnhof.

13.04 Uhr: Wartelisten für Termine bei Thüringer Impfportal geplant

Das Gesundheitsministerium plant Wartelisten für Menschen, die sich für eine Corona-Impfung anmelden wollen, berichtet MDR Thüringen. Grund ist, dass das Thüringer Impfportal bis mindestens 8. Februar nicht funktionieren wird. Dort sind seit längerem keine Impftermine verfügbar. Als Grund wird ein Lieferengpass des Herstellers Biontech/Pfizer angegeben.

13 Uhr: Kunden freuen sich über Außer-Haus-Service der Baumärkte im Saale-Orla-Kreis

Während Kunden froh sind, dass sie während der behördlich angeordneten Schließung der Baumärkte Waren nach Vorbestellung abholen können, bleibt für die Märkte der Umsatz überschaubar. Den Außer-Haus-Verkauf des Cool-Baumarktes in Neustadt würden täglich bis zu 30 Privatkunden nutzen. "Wir können mit dem Umsatz nicht einmal unsere Betriebskosten decken. Doch wir wollen für unsere Kunden da sein, falls daheim etwas kaputtgeht", sagt Inhaber Michael Kuhl.

12.42 Uhr: Kindertagesstätten vermutlich noch mehrere Wochen geschlossen

Neben den Schulen bleiben auch Kindertagesstätten vermutlich länger geschlossen als bislang geplant. Ein Sprecher des Bildungsministeriums sagte MDR Thüringen, das gegenwärtige Infektionsgeschehen sei zu hoch, um die Kindergärten Mitte Februar wieder zu öffnen. Neue Mutationen des Coronavirus würden es außerdem noch nicht erlauben, schon jetzt einen festen Termin für die Öffnung festzulegen. Für Schulen hatte Bildungsminister Helmut Holter schon am Freitag angekündigt, dass sie voraussichtlich nicht vor Ostern öffnen. Die Opposition kritisierte diesen Vorstoß scharf. Der Lehrerverband dagegen sprach von einer Perspektive, die Planungssicherheit gebe.

12.14 Uhr: Inzidenz-Wert in Gera leicht erhöht

Mit Stand Samstagfrüh gibt es in Gera 239 (+24) aktiv an Corona Infizierte. Die Zahl der Infektionen ist seit Beginn der Pandemie auf 2657 gestiegen. Insgesamt sind 2313 Menschen genesen. 105 Personen und somit zwei weitere Personen sind seit Freitag an oder mit Corona verstorben, teilt der Krisenstab Gera mit. Der Inzidenz-Wert liegt nun bei 138,5. Er hat sich zum Vortag (135,3) leicht erhöht.

12.13 Uhr: Sieben-Tage-Wert in Thüringen sinkt weiter

Trotz sinkender Infektionszahlen bleibt Thüringen bundesweit das Land mit dem höchsten Inzidenzwert. Im Freistaat lag am Samstag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen bei 209,5 - und sank damit erneut gegenüber dem Vortag. Das geht aus Zahlen der Thüringer Staatskanzlei vom Samstag hervor. Demnach kamen innerhalb eines Tages 675 neu erfasste Corona-Infektionen hinzu. Am Freitag hatte der Tageswert noch bei 877 Neuinfektionen gelegen. (dpa)

12.12 Uhr: Soldaten helfen im Kreis Gotha auch in Pflegeheimen

Seit Anfang dieses Jahres unterstützt die Bundeswehr verschiedene Einrichtungen im Landkreis Gotha beim Eindämmen der Corona-Pandemie. Darauf macht die Pressestelle des Landratsamtes aufmerksam. So würden fünf Soldaten das Gesundheitsamt beim Nachverfolgen von Kontakten positiv auf das Coronavirus Getesteter unterstützen. Außerdem entlasten Bundeswehr-Angehörige in verschiedenen Senioren- und Pflegeeinrichtungen das Personal, indem sie Hilfsarbeiten übernehmen - vier im Seniorenzentrum Azurit und fünf im August-Creutzburg-Heim in Gotha, drei im Awo-Seniorenpark "An den drei Teichen" in Ohrdruf sowie zwei im Awo-Pflegeheim "Am Körnberg" in Friedrichroda.

11.48 Uhr: Landtagsfraktionen fordern Änderungen an Corona-Verordnung

Die Fraktionen im Landtag fordern Änderungen an der geplanten neuen Corona-Verordnung. Dabei geht es insbesondere um Kontaktverbote für Familien, so MDR Thüringen. Sowohl die rot-rot-grünen Regierungsfraktionen als auch CDU und FPD forderten im Sozialausschuss, die Kontaktverbote für Familien zu lockern. Dass eine Kernfamilie nur eine weitere haushaltsfremde Person zu Besuch haben darf, sei realitätsfremd kritisierten die Fraktionen. Das sei vor allem ein Problem, wenn Großeltern ihre Enkelkinder besuchen oder betreuen wollen. Linke, SPD und Grüne fordern, Kinder bis sechs Jahre von den Kontaktverboten auszunehmen. CDU und FDP wollen die Altersgrenze bei 14 Jahren festlegen. Gesundheitsministerin. Gesundheitsministerin Heike Werner kündigte an, die Änderungsvorschläge zu prüfen. Die neue Corona-Verordnung soll Dienstag in Kraft treten.

11.45 Uhr: Drei weitere Todesopfer im Eichsfeld

Drei weitere Todesopfer im Zusammenhang mit einer Covid 19-Infektion meldet das Landratsamt in Heiligenstadt am Samstag. Verstorben sind zwei Frauen im 88. und 89. Lebensjahr sowie ein Mann im 56. Damit erhöht sich die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 109. Außerdem wurden in den vergangenen 24 Stunden 49 Neuinfektionen registriert. 43 Erkrankte sind in dem Zeitraum genesen. Aktuell sind im Landkreis Eichsfeld 788 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Sieben-Tages-Inzidenz beträgt 248. Stationär im Krankenhaus behandelt werden momentan 35 Infizierte. Bei neun Personen gibt es laut Kreisverwaltung einen schweren Verlauf.

11.44 Uhr: 22 Corona-Neuerkrankungen im Weimarer Land

22 Corona-Neuerkrankungen meldet das Gesundheitsamt mit Stand Samstag, 11 Uhr, fürs Weimarer Land. Damit gibt es aktuell 522 Aktivkranke, deren Zahl sich im Vergleich zur letzten Meldung um fünf verringert hat. 318 von diesen sind weiblich.

11.42 Uhr: Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises verteidigt Maskenaktion

Mit einem Schreiben wandte sich Landrat Harald Zanker (SPD) am Wochenende an die Bürgermeister des Unstrut-Hainich-Kreises. Der Anlass: die vom Landkreis angeschobene und seit Freitag vor Ort in den Kommunen umzusetzende Verteilung von OP-Masken. In diversen Foren in sozialen Medien war am Freitag die Diskussion entbrannt, die Masken seien nicht den Normen entsprechend. "Sie entsprechen vollumfänglich den ab Dienstag, 26. Januar, geltenden Bestimmungen und sind geprüft. Anderslautende Behauptungen könnten zum Beispiel neben einfacher Unkenntnis von Eigeninteressen motiviert sein", empört sich Zanker.

11.38 Uhr: Patientenzahl an Post-Covid-Ambulanz steigt

Immer mehr ehemalige Corona-Patienten wenden sich an Post-Covid-Ambulanz an der Uniklinik Jena. Vor allem junge Patienten suchen in der Ambulanz Hilfe, berichtet MDR Thüringen. Nach Angaben von Arzt Philipp Reuker leiden sie nach überstandener Infektion unter Abgeschlagenheit, Depressionen, Atembeschwerden oder Muskelschmerzen. Aus Sicht von Medizinern liegt es daran, dass Patienten mit milden Verläufen keine Begleittherapien bekommen. Mit Anti-Thrombose-Medikamenten ließen sich körperliche Beschwerden gut behandeln, Depressionen könnten dagegen Monate andauern.

11.05 Uhr: Familie geht in Blankenhain ohne Mund-Nase-Schutz einkaufen und beleidigt Personal

Weil sich eine Familie in Blankenhain wollte, wurde sie vom Personal aus dem Supermarkt gebeten. Dabei wurden Mitarbeiter des Marktes mehrfach beleidigt. Erst die eintreffenden Polizeibeamten brachten das Paar (42, 45) zur Räson. Anzeigen wurden dennoch aufgenommen.

11.03 Uhr: 20 Neuinfektionen in Jena

Dem Jenaer Fachdienst Gesundheit wurden am Freitag bis 24 Uhr 20 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit gibt es aktuell 462 aktive Corona-Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 157. 25 Menschen sind nach Angaben des Rathauses genesen.

10.49 Uhr: 70 Neuinfektionen in Erfurt

Das Erfurter Gesundheitsamt hat am Samstagmorgen 70 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen 24 Stunden bestätigt. Neue Todesfälle waren nicht zu beklagen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht auf 152,3. Am Vortag lag sie bei 157 Infektionen pro Woche und 100.000 Einwohner. 60 Erfurter gelten neu als Genesen. Die Zahl der aktiven, bekannten Infektionen liegt nach Angaben der Stadtverwaltung aktuell bei 827. Seit Pandemiebeginn wurden in Erfurt 4134 Personen positiv getestet. 3129 sind genesen. 115 Menschen sind an oder mit Corona gestorben.

10.45 Uhr: Holter will Schüler mit Unterstützungsbedarf in die Schulen holen

Kinder und Jugendliche mit besonderem Förder- oder Unterstützungsbedarf sollen bereits früher als andere wieder an den Schulen unterrichtet werden. "Wir haben gar keine andere Chance, als diese Schülerinnen und Schüler, die nicht richtig mitkommen beziehungsweise abgehängt sind, in die Schulen zu holen", sagte Bildungsminister Helmut Holter (Linke) am Samstag in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Lehrer berichteten ihm, dass sie belastet und teils auch überlastet seien. Aber er wisse von den Schulen, dass sie dies gut organisierten. "Die Schulen machen das teils bereits eigenständig", sagte Holter. (dpa)

10.25 Uhr: Kritik an Vorstoß zu längeren Schulschließungen

Der Vorstoß von Bildungsminister Helmut Holter zu längeren Schulschließungen stößt auf Kritik. Der CDU-Bildungsexperte Christian Tischner sagte MDR Thüringen, momentan zeigten die Anti-Corona-Auflagen Wirkung. Er könne daher nicht verstehen, warum der Minister einen Schulbetrieb bis Anfang April ausschließe und damit die Eltern und alle Betroffenen entmutige. Denny Jankowski, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion erklärte, es sei befremdlich, wenn man aus der Presse völlig andere Dinge erfahre als das, was am Freitag im Bildungsausschuss beraten wurde. Der Bildungspolitiker der Linken Torsten Wolf widersprach: Holter habe sehr wohl im Bildungsausschuss über die bis voraussichtlich Ostern geschlossenen Kitas und Schulen informiert.

10.13 Uhr: Großfamilien im Lockdown: Mit den Nerven am Ende

Haben Politiker, ganz besonders die kinderlosen, eigentlich eine Vorstellung davon, wie sehr der wochenlange und immer wieder verlängerte Lockdown vielen Familien mit Kindern zusetzt? Wie schwierig unter diesen Bedingungen der Alltag ist? Friederike aus Suhl hat da so ihre Zweifel.

10.06 Uhr: Neuhaus am Rennweg fordert Strategie für Lockdown-Ausstieg

Die Stadt Neuhaus am Rennweg (Landkreis Sonneberg) und der Gewerbe- und Tourismusverein fordern vom Land eine Strategie für einen Ausstieg aus dem Corona-Lockdown. Händlern, Gastronomen, Dienstleistern, Hoteliers sowie Betreibern von Freizeiteinrichtungen müsse eine Strategie geboten werden, schnell ihre Geschäfte wieder öffnen zu können, heißt es in einem Schreiben an Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke), auf das sich MDR Thüringen bezieht.

10.06 Uhr: Auskunftei: 6,5 Prozent der Firmen zahlen Rechnungen nicht pünktlich

Die Unternehmen in Thüringen sind trotz der Corona-Krise offenbar immer noch zahlungswillig - und auch zahlungsfähig. Im Dezember kamen lediglich 6,5 Prozent der Betriebe im Freistaat ihren Zahlungsverpflichtungen zu spät oder gar nicht nach, wie aus jüngsten Zahlen der Wirtschaftsauskunftei Crifbürgel hervorgeht. Der Zahlungsverzug habe dabei bei 19,6 Tagen gelegen. Im Vergleich: Bundesweit lag der Anteil der Spät- oder Nichtzahler bei 10,5 Prozent, durchschnittlich 35,5 Tage betrug die Überfälligkeit von Zahlungen. (dpa)

10.02 Uhr: Mohlsdorferin überlebt trotz Krebs Corona

Barbara Dix war eine der Ersten, die wegen Corona auf der Intensivstation im Greizer Krankenhaus lag. Ihre letzten Worte, bevor die 72-Jährige ins künstliche Koma versetzt wurde, richtete sie an ihre Tochter: "Ich will unbedingt weiterleben." Diese Einstellung und die Liebe zum Leben und zu ihren Angehörigen hatten mit Sicherheit dazu beigetragen, dass sie diese schwere Erkrankung überlebte. Und nicht nur diese. Denn ein Jahr zuvor erkrankte die Mohlsdorferin an Krebs.

9.46 Uhr: Kein Sitzenbleiben und Maskenpflicht im Unterricht - Ausschüsse beraten Corona-Maßnahmen

Im Landtag wurde am Freitag im Bildungsausschuss sowie anschließend im gemeinsam tagenden Bildungs- und Sozialausschuss kontrovers über weitere Corona-Maßnahmen diskutiert. Während das Aussetzen des Sitzenbleibens und die Prüfungserleichterungen beschlossene Sache sind, sollte die generelle Eindämmungsverordnung noch an einigen Stellen im Laufe des Wochenendes geändert werden. Sie solle am Dienstag in Kraft treten, teilte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) mit. Wir beantworten dazu wichtige Fragen.

9.44 Uhr: 31 Neuinfektionen in Wartburgregion

31 Corona-Neuinfektionen meldet das RKI für die Wartburgregion: fünf in der Stadt Eisenach, 26 im Wartburgkreis. In der Stadt Eisenach wurden in den vergangenen sieben Tagen 59 Neuinfektionen registriert, damit liegt der Inzidenzwert (Zahl der Neuinfektionen binnen Tagen auf 100.000 Einwohner) bei 139,6. Im Wartburgkreis kamen 232 Fälle hinzu, das ergibt einen Wert von 195,0. Im Eisenacher St. Georg-Klinikum sind 29 der planbaren 33 Intensivbetten belegt. Derzeit gibt es keinen Covid-Patienten im Krankenhaus, der auf der Intensivstation behandelt werden müsste. Auf den beiden Isolierstationen werden 34 Covid-Patienten betreut.

9.43 Uhr: Todeszahlen im Unstrut-Hainich-Kreis steigen

Weitere sechs Tote mit dem Coronavirus weist die am Samstagmorgen veröffentlichte Statistik des Unstrut-Hainich-Kreises auf. Damit sind seit Pandemiebeginn 145 Menschen mit dem Virus gestorben. 25 wurden in den vergangenen vier Tagen gemeldet. Derzeit werden weiterhin 64 Menschen aus dem Landkreis in einem Krankenhaus behandelt, laut der Statistik gibt es einen schweren Verlauf.

9.41 Uhr: Weiter hohe Inzidenz im Kreis Saalfeld-Rudolstadt

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachen Corona bleibt in Saalfeld-Rudolstadt auf hohem Niveau stabil und ist mit Stand vom Sonnabend die zweithöchste in Deutschland. 62 neue Covid-19-Fälle, die das Robert-Koch-Institut (RKI) zum Beginn des Wochenendes meldete, ergeben 362 Neuinfektionen innerhalb einer Woche. Daraus errechnet sich eine Inzidenz von 350,8 pro 100.000 Einwohner. Mehr hat aktuelle nur der Burgenlandkreis mit 441,2.

9.33 Uhr: Verstoß gegen die Eindämmungsverordnung in Meiningen

Freitagabend gegen 21.45 Uhr hatten sich mehrere Jugendliche an einer Meininger Tankstelle im Bereich der Waschboxen getroffen, um gemeinsam Alkohol zu trinken. Dabei hielten die sechs Personen den Mindestabstand nicht ein und trugen auch nicht die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung.

Chronologie: Alle Blog-Einträge zum Coronavirus und seinen Folgen für Thüringen