Corona-Liveblog: Ab heute gilt Testpflicht für Reiserückkehrer

Wer aus Corona-Risikogebieten aus dem Urlaub zurückkehrt, muss sich ab heute Deutschlandweit testen lassen. Thüringen öffnet dazu landesweit wieder die Abstrichstellen.

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle.

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle.

Foto: Jens Büttner / dpa

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8. August

8.54 Uhr: Ab heute gelten Pflichttests für Reiserückkehrer

Angesichts der Rückreise vieler Sommerurlauber nach Deutschland werden Rufe nach weiteren Maßnahmen gegen das Coronavirus laut. Wer aus einem Risikogebiet mit vielen Corona-Fällen heimkehrt, muss sich ab Samstag nach der Einreise testen lassen. Das geht einigen aber nicht weit genug.

7. August

17.51 Uhr: Neuinfektionen bei Familie aus Weimar

In Weimar hat es sowohl am Donnerstag als auch am Freitag jeweils eine neue per Test bestätigte Corona-Infektion gegeben. Die beiden neu Erkrankten gehören zu einem familiären Umfeld. Die Kontaktpersonen werden noch ermittelt.

16.15 Uhr: Corona-Isolation: Können Kinder von Eltern getrennt werden?

Dürfen Kinder im Falle einer Corona-Infektion von ihren Eltern getrennt werden? Diese Frage sorgt für Aufregung. Hintergrund sind Anschreiben von Gesundheitsämtern in mehreren Bundesländern. Lesen Sie hier, was die Behörden dazu sagen.

15.42 Uhr: Noch ein aktiver Corona-Fall im Kyffhäuserkreis

Einen an Corona-Infizierten gibt es derzeit im Kyffhäuserkreis. Zwei Personen sind im Vergleich zum Vortag genesen, teilte die Kreisverwaltung mit. Im Landkreis haben sich bisher 55 Menschen mit dem Virus angesteckt. Verstorben ist im Kyffhäuserkreis im Zusammenhang mit Covid-19 niemand. 23 Kontaktpersonen aus dem Altkreis Artern befinden sich derzeit in Quarantäne. Das sind sieben Personen weniger als am Vortag. Die Index-Fälle liegen im Kyffhäuserkreis. Die Terminvergabe für Testabstriche und die Infektionspraxis erfolgt weiterhin über Hausärzte.

14.28 Uhr: Zwei Neuinfektionen im Kreis Gotha

Zwei neue positive Tests auf das Coronavirus meldet das Landratsamt Gotha. Somit steigt die Gesamtzahl der Erkrankten auf 324. Die Infizierten müssen nicht stationär behandelt werden. Im Kreis Gotha gelten derzeit drei Personen als an Covid-19 erkrankt. Erst am Donnerstag war die erste Neuinfektion seit mehr als einer Woche bekannt gegeben worden. Das Landratsamt weist auf Meldepflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten hin.

14 Uhr: Weiterer Corona-Todesfall in Eisenach

In Eisenach ist eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Es handelt sich um eine 88-jährige Frau aus der Wartburgstadt.

12 Uhr: Erfurt meldet zwei neue Infektionen

Am Freitag wurden in Erfurt zwei neue Corona-Infektionen gemeldet. Damit wurden in Erfurt insgesamt 150 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Von 150 Corona-Infizierten gelten 138 als genesen, zwei Personen mit Corona-Infektion sind im Frühjahr verstorben. Damit gibt es in Erfurt aktuell zehn nachgewiesene Infektionen mit dem Virus. Fast alle Infizierten sind Kroatien-Rückkehrer.

11.50 Uhr: Thüringen fährt Corona-Teststationen für Reiserückkehrer wieder hoch

Wegen der von Samstag an geltenden Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten will die Kassenärztliche Vereinigung (KV) die Testkapazitäten in Thüringen wieder ausbauen.

11.30 Uhr: Neuer Infektionsfall im Kreis Sömmerda

Dem Gesundheitsamt Sömmerda wurde am 6. August 2020 eine Corona-Neuinfektion gemeldet. Gleichzeit konnte ein Patient die Quarantäne verlassen. Damit bleibt es im Landkreis Sömmerda bei zwei aktiven Covid-19-Fällen. Seit dem Ausbruch der Pandemie ist im Landkreis Sömmerda bei insgesamt 45 Personen das Sars-CoV-2-Virus durch ein positives Abstrich-Ergebnis nachgewiesen worden. 42 Covid-19-Patienten sind genesen. Eine Person ist verstorben.

11.15 Uhr: Tochter von erkrankter Frau im Orlatal ebenfalls positiv getestet

Ebenfalls positiv auf das Corona-Virus getestet wurde nun die vierjährige Tochter einer erkrankten Frau im Orlatal. Bei der betroffenen Familie konnte die Infektionsquelle bisher nicht ermittelt werden. Die Familie befindet sich in häuslicher Quarantäne. Der erste Test bei dem Mädchen war negativ ausgefallen.
Nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts werden in vorgeschriebenen Fristen zweite Tests gemacht.

11 Uhr: Reiserückkehrer im Kreis Nordhausen positiv getestet

Im Kreis Nordhausen ist eine neue Corona-Infektion registriert worden, berichtet das Landratsamt. Bei der Neuinfektion soll es sich um einen Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet handeln. Das Nordhäuser Gesundheitsamt habe die Kontaktpersonen ermittelt. Acht Personen aus dem unmittelbaren Umfeld müssen in Quarantäne.

Der Reiserückkehrer habe sich freiwillig zum Test gemeldet. Da der Infektionsweg nachvollziehbar ist und außerhalb des Landkreises war, ändere sich nichts an der bisherigen vorteilhaften Risikoeinschätzung für den Landkreis Nordhausen, meint das Landratsamt.

9.25 Uhr: CDU-Wirtschaftsrat fordert Verbot für Reisen in Risikogebiete

Nach der Ankündigung verpflichtender Corona-Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten fordert der CDU-Wirtschaftsrat ein generelles Reiseverbot für solche Regionen. „Reisen in Risikogebiete müssten konsequenterweise auch untersagt werden“, sagte Wolfgang Steiger, der Generalsekretär des CDU-nahen Verbands, der „Bild“-Zeitung (Freitag). „Das Reiserecht kann nicht höher bewertet werden, als die Rechte von Millionen Deutschen, denen ansonsten ein erneuter Lockdown droht.“

Das Arbeits- und Schulleben ein zweites Mal wegen hoher Neuinfektionszahlen herunterzufahren, könne sich die Bundesrepublik „nur unter erheblichsten Schwierigkeiten nochmal leisten“. „Das muss allen klar sein. Deshalb erwarte ich von der Politik mehr vorausschauendes Handeln als jetzt bei der schon lange erwartbaren Rückreisewelle aus den Ferien“, sagte Steiger.

Urlauber aus Corona-Risikogebieten müssen sich von diesem Samstag an bei der Rückkehr nach Deutschland auf das Virus testen lassen - außer, sie haben schon ein frisches negatives Ergebnis dabei. Welche Länder als Risikogebiete gelten, geht aus einer Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor - aktuell stehen darauf etwa 130 der weltweit knapp 200 Staaten von Ägypten über Russland bis zu den USA. Aus der EU sind derzeit Luxemburg, die belgische Provinz Antwerpen und die spanischen Regionen Aragón, Katalonien und Navarra auf der Liste.

7 Uhr: Nur wenige Firmengründungen während der Krise

Die Corona-Pandemie macht sich in Thüringen auch in der Zahl der Gewerbeanmeldungen bemerkbar. Die Zahlen für Mai gibt das Thüringer Landesamt für Statistik zwar erst am heutigen Freitag bekannt, doch schon im April schlug sich der Lockdown diesbezüglich nieder: Nach Angaben der Behörde, die die von den Gewerbeämtern der Landkreise und kreisfreien Städte übermittelten Daten addiert hat, sei ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum April 2019 zu verzeichnen gewesen. Manche Gründer haben den Schritt in die Selbstständigkeit dennoch gewagt, wie zum Beispiel die Weimarer Röstbrüder.

6.30 Uhr: Heißluftballons trotz Corona im Wettbewerb in Thüringen

Mit 27 Heißluftballons aus Deutschland und der Schweiz beginnen am Freitag im Heldburger Land in Südthüringen Wettbewerbe der Ballonfahrer. Unter den 23 Teams aus Deutschland ist auch die deutsche Nationalmannschaft, wie Swen Gaudlitz, Vorsitzender des Ballonsportclubs Thüringen, sagte. Sie starten bei der sogenannten Montgolfiade an den drei Tagen zu Wettkampffahrten im Landkreis Hildburghausen. Nach Angaben des Vereinsvorsitzenden ist die Thüringer Montgolfiade coronabedingt der einzige Ballonsportwettbewerb in diesem Jahr in Deutschland.

Allerdings kommt auch er nicht um Einschränkungen wegen der Coronaviruspandemie herum. „Kein Ballonglühen, kein Volksfest“, bringt Gaudlitz die Beschränkungen auf einen Nenner. Gerade das Ballonglühen, bei dem die Ballons farbenprächtig am nächtlichen Himmel stehen, ist bei vielen Zuschauern beliebt. „Das wird eben diesmal eine reine Sportveranstaltung“, so Gaudlitz.

6. August

17.45 Uhr: Aktionärstreffen der Jenoptik AG erstmals im Internet

Neue Erfahrung für Aktionäre der börsennotierten Jenoptik AG: Ihr jährliches Treffen, bei dem der Vorstand über die Geschäftsentwicklung informiert, findet am Freitag erstmals online statt. Via Internet sollen die Anteilseigner auch über die Höhe der Dividende entscheiden. Wegen der wirtschaftlichen Belastung durch die Corona-Krise soll weniger Geld an sie ausgeschüttet werden als ursprünglich geplant.

15.25 Uhr: Neuer Corona-Fall im Landkreis Gotha bestätigt

Eine weitere Person aus dem Landkreis Gotha ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilt das Landratsamt Gotha mit. Zeitgleich ist ein Infizierter aus dem Krankenstand entlassen worden und gilt nun als genesen. Die Gesamtzahl der Infektionen im Kreis Gotha wächst somit auf 322. Die neu erkrankte Person muss nicht stationär behandelt werden. 291 zuvor positiv getestete Landkreisbewohner gelten als genesen, 30 sind bisher verstorben.

14 Uhr: Gewerkschaft kritisiert sinkende Corona-Disziplin auf Baustellen

Die Corona-Regeln zur Eindämmung der Infektionsgefahr werden nach Einschätzung der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt auf Baustellen in Thüringen immer häufiger unterlaufen. Die Corona-Disziplin sinke, es gebe zunehmend Verstöße gegen das Abstandsgebot und Hygiene-Regeln, teilte die IG Bau am Donnerstag in Erfurt mit. Der Vorsitzende der IG BAU Erfurt, Ralf Eckardt, warnt vor den Folgen. Bauunternehmen dürften nicht die Kosten zum Schutz ihrer Mitarbeiter scheuen.

12.30 Uhr: Fünf Neuinfektionen in Erfurt

In Erfurt ist die Zahl der positiv getesteten Personen in den letzten 24 Stunden um fünf gewachsen. Vier der fünf positiv Getesteten sind Reiserückkehrer aus Regionen, die nicht als Risikogebiet ausgewiesen sind. Hier lesen sie mehr.

12 Uhr: Arnstadt und Ilmenau eröffnen bereits geschlossene Abstrichstellen wieder

Ein neuer Coronafall wurde am Donnerstag im Gesundheitsamt des Ilm-Kreises gemeldet. Das erklärte eine Pressesprecherin des Ilm-Kreises. Derzeit würden die Kontaktpersonen des Betroffenen ermittelt. Sie werden ebenso wie der Erkrankte selber in häusliche Quarantäne geschickt.

Im Ilm-Kreis gibt es damit insgesamt 150 positive Testergebnisse auf Covid-19. 137 Patienten sind inzwischen wieder gesund. Sechs starben an oder mit der Erkrankung. Derzeit befinden sich sieben Betroffene und ihre Kontaktpersonen in Quarantäne. Eine Krankenhausbehandlung ist bei keinem der Betroffenen nötig, auch Verdachtsfälle befinden sich derzeit nicht in den Ilm-Kreis-Kliniken.

Vorbereitet wird derzeit aber die Wiedereröffnung der beiden Abstrichstellen, die auf dem ersten Höhepunkt der Pandemie in Arnstadt und Ilmenau eingerichtet worden waren.

9.40 Uhr: Weiterer Urlaubsrückkehrer im Kreis Greiz positiv getestet

Ein weiterer Urlaubsrückkehrer aus Bulgarien aus dem Umfeld der am Montag positiv getesteten Person ist ebenfalls mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert, wie der Test ergab. Das teil das Landratsamt mit. Damit steigt die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen im Landkreis Greiz auf 670, aktuell sind sechs Fälle aktiv.

8.20 Uhr: Schwächeres Ergebnis bei Jenoptik nicht nur wegen Corona

Die Jenoptik AG hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres erhebliche Einbußen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hinnehmen müssen. In den ersten sechs Monaten hat Jenoptik neue Aufträge im Wert von 334 Millionen Euro gewonnen. Die Nachfrage sei im zweiten Quartal erwartungsgemäß aufgrund von Projektverschiebungen und Stornierungen deutlich rückläufig gewesen, heißt es im Finanzbericht. Dennoch gibt sich der Vorstand optimistisch.

5. August

19.30 Uhr: Experten empfehlen Maske auch im Klassenzimmer

Wissenschaftler und medizinische Fachgesellschaften haben zum Start ins neue Schuljahr in mehreren Bundesländern vor erneuten Schulschließungen gewarnt und empfehlen zumindest für ältere Kinder in Schulen das Tragen einer Maske – auch im Unterricht. Eine Umfrage unter Eltern bestätigte am Mittwoch zugleich, dass der Unterrichtsausfall der vergangenen Monate durch das Lernen zu Hause kaum kompensiert werden konnte.

17.05 Uhr: FC Carl Zeiss Jena: Stadt will Maskenpflicht für Fans bei Spielen verhängen

Die Stadt Jena wird mehr Zuschauer bei Fußballspielen des FC Carl Zeiss Jena nur genehmigen, wenn alle Fans einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Und zwar auch dann, wenn sie die Tribüne erreicht haben. Diese Voraussetzung sieht das Gesundheitsamt als maßgeblich an, um mehr als die erlaubten 200 Zuschauer im Ernst-Abbe-Sportfeld zuzulassen. Aber es plant noch mehr Einschränkungen.

16.49 Uhr: Zahl der Infizierten im Weimarer Land steigt

Mit Stand vom Mittwochnachmittag, 16 Uhr, meldet das Landratsamt Weimarer Land einen neuen Fall einer Covid-19-Erkrankung. Es handelt sich um eine Frau. Die Gesamtzahl der bisher im Weimarer Land mit dem Coronavirus infizierten Personen ist damit auf 82 angestiegen. Aktuell sind nun zwei Frauen und fünf Männer erkrankt, eine Person befindet sich in stationärer Behandlung. Die Zahl der engen Kontaktpersonen stieg um zwölf auf 62. Außerdem befinden sich insgesamt elf Reiserückkehrer vorsorglich in häuslicher Absonderung.

14.50 Uhr: Weitere Corona-Infektionen in Reisegruppe aus dem Saale-Orla-Kreis

Nach dem Corona-Nachweis bei einer Urlaubsrückkehrerin aus Bulgarien sind zwei weitere junge Leute der achtköpfigen Reisegruppe aus dem Orlatal positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Gruppe war am Goldstrand in Bulgarien im Urlaub gewesen. Bereits vor Ort hatten einige über Beschwerden geklagt. Nun liegen laut Landratsamt die Ergebnisse aller Teilnehmer der Reise vor: drei von ihnen haben sich infiziert. Davon zwei Frauen und ein Mann.

„Für die Bevölkerung der Region besteht und bestand jedoch keine Ansteckungsgefahr“, betont das Gesundheitsamt, „da sich die ganze Reisegruppe unmittelbar nach der Rückkehr in Quarantäne begeben hat“.
Eine zweite Testreihe für die Teilnehmer der Gruppe sei in Planung.

14.05 Uhr: Zwei Neuinfektionen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen

Die Gesamtzahl der bisher mit dem Coronavirus infizierten Personen hat sich im Landkreis Schmalkalden-Meiningen auf 174 erhöht. Wie das Landratsamt am Mittwoch mitteilte, seien seit dem Vortag zwei weitere Infektionen nachgewiesen worden. Insgesamt gibt es damit aktuell elf aktive Fälle im Landkreis.

13.30 Uhr: Gesundheitsministerin gegen Rückkehr von Fans in Stadien

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) hat sich gegen eine baldige Rückkehr von Fußballfans in die Stadien ausgesprochen. „Die Skepsis kommt vor allem daher, dass es ein enormer Aufwand ist“, sagte Werner im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Werner warnte davor, in diesem Zusammenhang den Gesundheitsämtern noch mehr Arbeit aufzulasten.

13 Uhr: Thüringer wollen trotz Corona auf den Weihnachtsmarkt

Die Liebe zum Weihnachtsmarkt wiegt in Thüringen laut einer Umfrage schwerer als die Angst vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus: Rund 54 Prozent der Thüringer sagten in einer Befragung für den Mitteldeutschen Rundfunk, dass sie sich trotz der Pandemie vorstellen könnten, am Jahresende einen Weihnachtsmarkt zu besuchen.

10.40 Uhr: Entwarnung im Saalfelder Corona-Fall

Die 48 Kinder und Erzieher aus einem Kindergarten in Saalfeld haben sich nicht mit dem Corona-Virus angesteckt. Wie zuvor bekannt wurde, hatte sich eine im Saale-Orla-Kreis wohnhafte Frau, die in einem Saalfelder Kindergarten als Erzieherin tätig ist, mit dem Virus infiziert.

Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt sind somit derzeit keine Corona-Fälle bekannt. Die an Covid-19 erkrankte Erzieherin zählt statistisch zum Saale-Orla-Kreis, da der gemeldete Wohnsitz für die Zuständigkeit entscheidend ist.

9.51 Uhr: Bundesgesundheitsminister Spahn optimistisch bei Impfstoffentwicklung

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist optimistisch, dass es bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff schnelle Erfolge geben könnte. Er sei zuversichtlich, dass es so schnell wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte einen Impfstoff geben könne, sagte der CDU-Politiker im „Morning Briefing“-Podcast (Mittwoch) des Journalisten Gabor Steingart. „Wir haben sehr vielversprechende Kandidaten, sehr vielversprechende Daten. Wenn das gelänge in den nächsten Monaten, wäre das tatsächlich die schnellste Impfstoffentwicklung der Menschheitsgeschichte.“

Abgeschlossene klinische Phasen werde es sicherlich in den nächsten sechs Monaten geben. Spahn zufolge finden zur Zeit bereits Studien in „Phase drei“ statt, in denen am Menschen und „im Alltagsinfektionsgeschehen“ getestet werde. Das geschieht seinen Angaben zufolge vor allem in anderen Ländern mit größerem Ausbruchsgeschehen, nicht in Deutschland.

8 Uhr: Ramelow: „Organisationsversagen“ bei Corona-Warn-App

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat mit Blick auf die Daten von Corona-Infizierten Mängel bei der Warn-App der Bundesregierung beklagt. Konkret sprach der Linke-Politiker im Interview von einem „Organisationsversagen, was zu einem Datenschutzverstoß führt und damit zu einem weiteren Vertrauensverlust“. Hier lesen Sie mehr zu den Problemen mit der App.

7 Uhr: Auftakt der Picknickdecken-Konzertreihe mit Nena

Endlich wieder draußen sitzen und an einem tollen Sommerabend zusammen das Konzertgefühl genießen. Das war für die vielen Zuschauer, die gestern im Erfurter Steigerwaldstadion das Nena-Open-Air Konzert auf ihrer Picknickdecke besucht haben, wieder Realität. Die schönsten Eindrücke des Abends.

6.30 Uhr: Reiserückkehrer aus dem Weimarer Land wird stationär behandelt

Der Fall, der am Montag im Weimarer Land die Zahl der Infizierten auf sechs wachsen ließ, birgt womöglich noch einiges Gefahrenpotenzial. Nach unbestätigten Informationen ist der erkrankte Patient auch der Angehörige eines Arztes der Zentralklinik. Dieser und ein Kind aus der Familie haben sich ebenfalls infiziert.

6 Uhr: Streit um Kindergartenbeiträge während der Corona-Schließung

In vielen Fällen hat das Land deutlch zu wenig Geld für die ausgefallenen Elternbeiträge währende der Kita-Schließung an die Kommunen überwiesen. In größeren Städten könnten schon mal 40.000 Euro fehlen, heißt es beim Gemeinde- und Städtebund. Dort liegen zahlreiche Beschwerden vor, dass das versprochene Geld nicht im ausreichenden Maße fließe. Mehr als 400 kommunale Kindergärten gibt es in Thüringen. Der Ärger ist groß.

4. August

19.20 Uhr: Jenaer Ärztin: "Bei Corona bitte keine schnellen Schlüsse"

Carolin Pflug gehörte wie ihr Ehemann zu einer siebenköpfigen Gruppe von Jenaern, die sich im März im österreichischen Ski-Dorado Ischgl mit dem Coronavirus infizierten. Sie findet, dass es immer noch zu wenig Studienergebnisse und zu viele widersprüchliche Auffassungen unter den Medizinern gebe, um die eine Marschrichtung beim Umgang mit dem Coronavirus als die einzig richtige einzustufen. Insofern lasse sich auch noch nicht abschließend sagen, ob die Politik richtig oder falsch agiert habe.

16.35 Uhr: Elf Reiserückkehrer im Weimarer Land in Quarantäne

Im Weimarer Land bleibt es bei bisher 81 Corona-Infektionen. So geht es aus der Mitteilung des Gesundheitsamtes vom Dienstag, 16 Uhr hervor. 71 Personen sind demnach bislang genesen. Derzeit gibt es sechs Aktivkranke, davon fünf Männer. Eine Person werde derzeit stationär behandelt. Vier Personen sind seit Beginn der Corona-Pandemie verstorben. 50 enge Kontaktpersonen und damit 22 mehr als bei der letzten Meldung befinden sich augenblicklich in Quarantäne.

15.51 Uhr: Leichter Anstieg der aktiven Infektionen in Wartburgregion

Die Zahl der aktiven Infektionen mit dem Coronavirus hat sich von elf am Montag auf 13 am Dienstag erhöht. Damit steigt die Gesamtzahl der Infektionen auf 136. Das teilt das für die kreisfreie Stadt Eisenach und den Wartburgkreis zuständige Gesundheitsamt mit. Von den aktiven Infektionen entfallen demnach acht auf den Wartburgkreis und fünf auf die Stadt Eisenach. So verteilen sich die acht Fälle im Wartburgkreis.

15.26 Uhr: Fußball-Klubs winken DFL-Konzept zur Rückkehr von Zuschauern durch

In der Hoffnung auf eine Rückkehr von Zuschauern in Corona-Zeiten haben sich Vertreter der 36 Klubs der 1. und 2. Bundesliga auf diese vier Maßnahmen geeinigt. Die Eckpunkte dieses Konzepts wurden bei einer virtuellen Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Dienstag per einfacher Mehrheit verabschiedet.

13.50 Uhr: Weiterer Todesfall im Landkreis Schmalkalden-Meiningen

Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen gibt es einen weiteren Todesfall in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion. Darüber informierte am Dienstag das Landratsamt. Es handele sich um einen 78-Jährigen aus dem Raum Meiningen, der im Helios Klinikum Meiningen aufgrund schwerer Vorerkrankungen behandelt wurde und mit Covid-19 verstarb.

13.40 Uhr: Verkaufsoffene Sonntage sollen einfacher geregelt werden

Das Thüringer Ladenöffnungsgesetz erlaubt an höchstens vier Sonn- und Feiertagen im Jahr, Geschäfte „aus besonderem Anlass“ zu öffnen. Aufgrund der starken Ausfälle durch Corona, sollen Händler und Kommunen mehr Freiheit bei der Festlegung von verkaufsoffen Sonntagen bekommen. So stehen die Chancen.

13.11 Uhr: Landkreis Gotha seit acht Tagen ohne Neuinfektion

Weiterhin gibt es keinen neuen Corona-Fall im Landkreis Gotha. Eine Person ist derzeit an dem Virus erkrankt und muss nicht stationär behandelt werden. In den Nachbarkreisen verschärft sich die Lage hingegen.

11.30 Uhr: Drei weitere Corona-Fälle im Ilm-Kreis

Mit Stand vom 4. August sind dem Gesundheitsamt des Ilm-Kreises 149 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion bekannt und damit drei weitere Fälle gegenüber dem Vortag. Bei zwei der neuen Fälle handelt es sich um Geschwister, die als Reiserückkehrende aus dem Kosovo kamen und am Flughafen positiv getestet wurden.

10 Uhr: Ostthüringer Wirtschaft sucht trotz der Pandemie verzweifelt nach Lehrlingen

Zum Lehrstart sind in diesem Jahr noch viele Ausbildungsstellen unbesetzt. Wir haben mit Matthias Säckl gesprochen, der den Geschäftsbereich Aus- und Weiterbildung bei der Industrie- und Handelskammer Ostthüringen leitet: Warum finden die Unternehmen keine Lehrlinge? In welchen Berufen gibt es noch gute Chancen?

8.15 Uhr: Zahl der Infektionen in Wartburgregion auf beherrschbarem Niveau

„Steigende Infizierten-Zahlen machen mir generell Sorgen. Aber wir befinden uns derzeit noch auf einem Niveau, das wir gut beherrschen können“, so Amtsärztin Helena Maier, Leiterin des für Stadt und Kreis zuständigen Gesundheitsamtes. Nach Wochen ohne oder mit höchstens ein bis drei neuen Corona-Infektionsfällen, nimmt diese Zahl seit einigen Tagen stärker zu.

7.30 Uhr: Waren Pflegeheime während Corona ohne Kontrolle?

Die gewohnten Besuche von Freunden und Angehörigen in Pflegeheimen fielen während Corona genauso weg wie Veranstaltungen im Haus, mobile Bewohner durften die Heime nicht mehr verlassen – und das Personal trug, soweit sie überhaupt aufzutreiben war, Schutzbekleidung. Selbst der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Thüringen (MDK) stellte vorsichtshalber Ende März bis einschließlich 30. September seine Qualitätskontrollen ein. Bedeutete das aber auch, dass die Heime – solcherart der sozialen Kontrolle beraubt – ihre Bewohner nun nachlässiger versorgten und sich weniger gut um deren Belange kümmerten? Diesen Gedanken weisen Heimbetreiber weit von sich.

7 Uhr: Probleme bei kostenlosen Corona-Tests in Thüringen

Bei den vom Bundesgesundheitsministerium in der vergangenen Woche angekündigten kostenfreien Corona-Tests für Reiserückkehrer ist es in Thüringen zu Anlaufschwierigkeiten gekommen. Es gab Praxen, die verweigerten mit Verweis auf die fehlende schriftliche Verordnung die Kostenübernahme. Der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) im Freistaat ist dieses Problem bekannt, deshalb informierte sie nach eigenen Angaben die Arztpraxen im Verlauf des Montagnachmittags darüber, wie sie Tests abrechnen können. „Allerdings gibt es keine vertragsärztliche Verpflichtung, kostenlose Corona-Tests durchzuführen“, betonte ein KV-Sprecher im Gespräch mit dieser Zeitung.

6.41 Uhr: Ärzteverband sieht Deutschland bereits von zweiter Corona-Welle erfasst

Die von vielen befürchtete zweite Corona-Welle hat Deutschland nach Einschätzung des Ärzteverbandes Marburger Bund bereits erfasst. „Wir befinden uns ja schon in einer zweiten, flachen Anstiegswelle“, sagte die Verbandsvorsitzende Susanne Johna der „Augsburger Allgemeinen“ (Dienstag). Sie sei aber nicht vergleichbar mit den Zahlen von März und April. Dennoch steige die Zahl der Neuinfektionen. „Damit ist die Gefahr, dass wir die Erfolge, die wir bislang in Deutschland erzielt haben, in einer Kombination aus Verdrängung und Normalitätssehnsucht wieder verspielen“, warnte Johna.

Die Krankenhäuser seien auf eine zweite Welle vorbereitet, erläuterte die Verbandschefin. Anders als bei der ersten Welle sollen Krankenhausbetten diesmal nicht pauschal, sondern am Bedarf orientiert freigehalten werden. „Weil sich das Pandemiegeschehen langsam aufbaut, müssen wir für Covid-19-Patienten gestuft Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen, also eine zeitliche Staffelung der Vorhaltung einführen“, sagte Johna.

In der Praxis wird nach Angaben des Marburger Bundes in Stufe eins eine geringere Anzahl an Intensivbetten freigehalten. Sind diese belegt, tritt 24 Stunden später Stufe zwei in Kraft und die Kapazitäten in den Intensivstationen werden erweitert. „So geht das Schritt für Schritt weiter, bis man dann in der höchsten Alarm- und Ausbaustufe alle für Covid-19-Patienten verfügbaren Intensivkapazitäten ausschöpft“, sagte Johna.

Johna mahnte eindringlich, die Hygieneregeln einzuhalten und Masken zu tragen. Sie verglich die Maske mit der Einführung des Sicherheitsgurtes im Auto, wogegen es damals auch heftigen Widerstand gegeben habe. Heute fühlten sich viele Menschen von einer Mundschutzpflicht bevormundet. Aber das Gegenteil sei der Fall: So wie der Gurt Leben rette, „so rettet auch der Mundschutz Leben“, betonte die Verbandschefin.

3. August

16.55 Uhr: Reiserückkehrer aus Bulgarien positiv auf das Coronavirus getestet

Nach mehr als einem Monat ohne eine Neuinfektion mit dem neuartigen Coronavirus meldet das Gesundheitsamt des Landkreises Greiz am Montag einen neuen Fall. Es handelt sich um einen Reiserückkehrer aus Bulgarien.

16.41 Uhr: Thüringens Gesundheitsministerin gegen strengere Versammlungsregeln

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) hat sich gegen erneute Beschränkungen des Versammlungsrechts wegen der Corona-Pandemie ausgesprochen. „Das ist ein wirklich wichtiges Grundrecht“, sagte Werner am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Sie habe sich sehr schwer damit getan, dass zu Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland das Versammlungsrecht stark eingeschränkt wurde. Zwischenzeitlich waren Demonstrationen gar nicht mehr erlaubt, später nur mit sehr wenigen Teilnehmern.

Man müsse Auflagen erteilen und sicherstellen, dass diese Auflagen auch eingehalten werden. „Da ist für mich eher der Vollzug das Wichtige“, betonte die Gesundheitsministerin.

Bei Demonstrationen gegen Anti-Corona-Maßnahmen hatte es am Wochenende in Berlin massenhafte Verstöße gegen Infektionsschutzregeln gegeben.

16.30 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Ilm-Kreis

Mit Stand vom 3. August sind dem Gesundheitsamt des Ilm-Kreises weiterhin 146 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion bekannt. 135 gelten als genesen, sechs sind verstorben. Es befinden sich fünf Fälle und die dazu gehörigen Kontaktpersonen in Quarantäne. Einer der bekannten Fälle ist in den Ilm-Kreis-Kliniken isoliert in Behandlung, teilte die Kreisverwaltung mit. Eine intensivmedizinische Betreuung sei nicht notwendig. Außerdem werden in den Ilm-Kreis-Kliniken zwei Verdachtsfälle isoliert, aber nicht intensivmedizinisch behandelt. Hier stehen die Abstrich-Ergebnisse noch aus.

16 Uhr: Weitere Corona-Infektionen im Saale-Orla-Kreis

Eine weitere Frau aus dem Saale-Orla-Kreis ist positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Sie war Teil einer achtköpfigen Reisegruppe aus dem Orlatal, die Urlaub am Goldstrand in Bulgarien gemacht hatte.

15.30 Uhr: Wieder ein Coronafall in Meininger Pflegeheim

Nachdem bereits am 30. Juli eine Meldung zu einem positiv auf das Corona-Virus getesteten Bewohner aus dem AWO Pflegeheim in Meiningen gemeldet wurde, ist eine weitere Mitbewohnerin aus einer zweiten Wohngruppe des Pflegeheims positiv getestet worden. Darüber informierte am Montag das Landratsamt des Landkreises Schmalkalden-Meiningen. Die Frau im Alter von 83 Jahren wurde auf Grund anderer Beschwerden in das Klinikum Meiningen eingeliefert. Bislang seien dem Gesundheitsamt sieben Kontaktpersonen bekannt. Die Testung der Kontaktpersonen laufe aktuell. Diese befinden sich bereits in Quarantäne.

15.20 Uhr: Zahl der Corona-Fälle im Weimarer Land steigt

Die Zahl der an Covid-19 Erkrankten ist im Weimarer Land angestiegen. Mit Stand Montag, 15 Uhr, meldete das Gesundheitsamt 81 Krankheitsfälle und damit drei mehr als am 1. August. 71 Personen sind bisher genesen, fünf Männer und eine Frau sind aktuell aktiv erkrankt. Vier Menschen starben bislang im Zusammenhang mit Corona.

15.10 Uhr: Erzieherin in Saalfelder Kita positiv auf Corona getestet

Bei einer Erzieherin in einem Saalfelder Kindergarten ist das Coronavirus nachgewiesen worden. Die Frau stamme aus dem Saale-Orla-Kreis, teilte das Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt am Montag mit. Mehrere Kinder und weitere Erzieher kamen in Quarantäne.

14.30 Uhr: Drei neue Corona-Fälle im Wartburgkreis

Im Wartburgkreis ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen über das Wochenende um 3 auf insgesamt 100 seit Ausbruch der Pandemie gestiegen. Derzeit sind noch sieben Fälle aktiv. In der Stadt Eisenach sind von insgesamt 34 Fällen noch vier aktiv. Im Zusammenhang mit Corona starben drei Personen in Eisenach und zwei Personen im Wartburgkreis.

14 Uhr: Seit einer Woche keine Neuinfektionen im Kreis Gotha

Seit einer Woche hat das Landratsamt im Kreis Gotha keinen neuen Corona-Fall gemeldet. Insgesamt 321 Menschen sind bisher positiv auf Covid-19 getestet worden. Noch ein Mensch galt am Montag als erkrankt. Er muss nicht stationär behandelt werden. 290 Erkrankte haben sich von der Infektion erholt. Es wurden 30 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gezählt, der bisher letzte Ende Mai.

13.10 Uhr: Erweiterte Besucherregeln am Uniklinikum Jena

Mit sofortiger Wirkung werden die Besucherregeln am Uniklinikum Jena (UKJ) wieder einen Schritt gelockert. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, ist ab dem heutigen Montag (03.08.20) der Patientenbesuch bereits ab dem 1. Tag des Aufenthalts für zwei Stunden möglich. Es gelten außerdem diese Regeln:

  • Der Patient legt für die Dauer seines Aufenthalts eine Person als Besucher fest.
  • Vor dem ersten Zutritt muss sich der Besucher am Haupteingang anmelden und einen Fragebogen ausfüllen. Für weitere Besuche erhält er eine Besuchererlaubnis, die er beim Betreten des Klinikums vorzeigt.
  • Besuche sind täglich zwischen 15 und 19 Uhr möglich.
  • Der größte Andrang herrscht in der Regel um 15 Uhr. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt es sich daher, auch andere Uhrzeiten innerhalb des Zeitfensters für den Besuch zu nutzen.

10 Uhr: Krankenhaus Greiz seit 7. Juli coronafrei

Im Kreiskrankenhaus Greiz wurde seit dem 18. Mai kein Mitarbeiter mehr positiv auf das Corona-Virus getestet und seit dem 7. Juli auch kein Patient mehr. Dennoch müssen man vorsichtig bleiben und entsprechend handeln – Corona-Entwarnung gibt es im Krankenhaus nicht, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung. Nach wie vor seien Ärzteteam, Pfleger und die gesamte Mitarbeiterschaft in Corona-Bereitschaft.

Alle geplanten Aufnahmen und Notfallpatienten werden am Aufnahmetag auf Corona getestet. Das Ergebnis liege innerhalb von acht Stunden vor. Damit entspreche das Krankenhaus Greiz den aktuellen Bedingungen der Pandemie-Richtlinien des Robert-Koch-Instituts.

7.30 Uhr: Seit Corona sind mehr Wanderer in Thüringen unterwegs

In der Corona-Krise kommen während der Sommerzeit deutlich mehr Wanderer nach Thüringen als in der Vergangenheit – und sie bleiben auch länger. "Vor allem die überregional bekannten Wanderwege wie der Rennsteig sind in diesem Jahr stärker frequentiert als in den vergangenen Jahren", sagte die Präsidentin des Thüringer Wanderverbandes, Christine Lieberknecht, der Deutschen Presse-Agentur.

Auch nach Erkenntnissen der Thüringer Tourismus Gesellschaft (TTG) profitiert der Freistaat davon, dass wegen der Corona-Krise viele Urlauber nicht ins Ausland fahren, sondern ihre Sommerferien in Deutschland verbringen. "Vom Nationalpark Hainich über das Gothaer Land, die Inselsberg-Region und Ilmenau bis zum Schwarzatal und zum Schiefergebirge – alle Regionen im Thüringer Wald vermelden aktuell und durchweg überdurchschnittlich viele Gäste, Tagestouristen und Aktivurlauber beziehungsweise Wanderer", sagte die TTG-Sprecherin Theresa Wolff.

Das sind Thüringens Top-Wanderwege

2. August

16.41 Uhr: Ramelow gegen Nutzung von Gästedaten durch Polizei

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat sich gegen die Nutzung von Corona-Gästelisten, die in Restaurants und Cafés ausliegen, durch die Polizei ausgesprochen. „Diese Datenerhebung zum Besuch in einem Lokal, einer Gaststätte, einer Veranstaltung sind nur für eine Nachverfolgung bei Corona Infektionen angeordnet worden“, schrieb Ramelow am Sonntag auf Twitter. „Alles andere ist Missbrauch und kontraproduktiv. Die Bürger müssen sich auf Anordnungen verlassen können!“

In Bayern, Hamburg und Rheinland-Pfalz gab es solche Zugriffe bereits, in anderen Bundesländern sind solche Fälle bisher nicht bekannt oder gar nicht zulässig, ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Nach Angaben des Innenministeriums hat die Thüringer Polizei bei strafrechtlichen Ermittlungen bislang nicht auf Kontaktdaten von Corona-Gästelisten zugegriffen. Möglich sei ein solcher Zugriff ohnehin nur in begründeten Ausnahmefällen, äußerte eine Sprecherin auf Anfrage. Die Polizei müsste in einem solchen Fall frühzeitig die Staatsanwaltschaft einbinden.

Auch der Landesdatenschutzbeauftragte Lutz Hasse betonte die Verhältnismäßigkeit bei einem solchen Schritt. „Bei einem Bagatelldelikt wäre das unverhältnismäßig.“

14 Uhr: Walk: Land soll Geld für kommunale Bäder geben

Das Land soll nach dem Willen der CDU-Fraktion ein Förderprogramm für kleine kommunale Freibäder auflegen. Investitionen in Bäder seien gut angelegtes Geld, erklärte der Kommunalpolitiker der CDU-Landtagsfraktion, Raymond Walk, am Sonntag in Erfurt. Das gelte gerade in diesem Jahr, wo viele Familien in den Ferien wegen der Corona-Pandemie zu Hause blieben.

Nach Angaben Walks geben die Kommunen jährlich etwa 17 Millionen Euro für Betrieb und Erhalt ihrer Bäder aus. Das würde die Kasse kleiner Gemeinden stark belasten - besonders jetzt, wo Gewerbesteuern einbrechen. Zudem entständen zusätzliche Ausgaben durch Hygienekonzepte. «Hier muss das Land helfen», verlangte der CDU-Abgeordnete. Bäder gehörten zu den freiwilligen Leistungen der Kommunen, bei denen bei Finanznot ohne Landeshilfe gespart werden müsste.

10.23 Uhr: Voigt für kostenlose Tests bei Reisen in Risikogebiete

Thüringens CDU-Fraktionschef Mario Voigt hat sich für kostenlose Corona-Tests bei Reisen in Risikogebiete ausgesprochen. „Wenn der Staat Risikogebiete festlegt, ist doch niemandem zu erklären, warum Thüringer Urlauber dann dafür bezahlen sollen. Das macht immerhin 250 bis 500 Euro Kosten für eine durchschnittliche Familie aus“, erklärte Voigt am Samstag in Erfurt. Er widersprach damit Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke).

Ramelow hatte dafür plädiert, dass Reiserückkehrer aus Risikogebieten selbst für die Testkosten aufkommen. „Da gilt das Verursacherprinzip“, sagte er. Wer sich für ihn erkennbar in eine Region begebe, die als Corona-Risikogebiet eingestuft sei, könne nicht erwarten, dass die Allgemeinheit für seine Tests bezahle. Ramelow plädierte für eine bundeseinheitliche Regelung.

Voigt stellte sich hinter den Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der verpflichtende Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten will. Die Kosten solle der Staat tragen. Oft könnten Urlauber bei der Buchung nicht ahnen, dass ausgerechnet ihr Urlaubsziel Monate später ein Risikogebiet sei, begründete Voigt seine Haltung.

Nach Angaben von Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) kostet ein Coronatest zwischen etwa 70 und 120 Euro.

1. August

12 Uhr: Unternehmen in Weida startet Maskenproduktion

Eine Million medizinische Atemschutzmasken pro Woche will die Firma Breckle Matratzenwerk in Weida (Landkreis Greiz) vorerst fertigen. Auftraggeber ist das Bundesgesundheitsministerium. Am Freitag wurde dafür die erste vollautomatische Maschine gestartet.

9 Uhr: Einbruch bei Patientenzahlen in Thüringen

Die Furcht vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus war im Frühjahr in Thüringen geradezu übermächtig: Spätestens mit Beginn des Lockdowns am 23. März begannen sich landesweit die Arztpraxen zu leeren. Selbst Patienten mit akuten Beschwerden oder chronischen Erkrankungen, die einer kontinuierlichen ärztlichen Betreuung bedürfen, verzichteten lieber darauf, zum Arzt zu gehen. Geschlossen aber hatten die Praxen deswegen nicht – wie sich auch nur eine verschwindend geringe Zahl ambulant tätiger Ärzte nach Kontakten mit Corona-Infizierten in Quarantäne begeben musste.

Alle Blog-Einträge zum Coronavirus und seinen Folgen für Thüringen

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