Jena. Am Sonntag standen im Sportkomplex Lobeda-West alle Zeichen auf Handball-Derby, trafen doch der HBV Jena 90 und der SV Hermsdorf aufeinander. Was die beiden Trainer, Daniel Hellwig und Mario Kühne, zum Dargebotenen ihrer Teams zu sagen haben und wie ein Jenaer Akteur die Partie erlebte, der einst für den SV Hermsdorf spielte, erfahren sie alles hier...

Daniel Hellwig stand der Sinn nach Ruhe – und so brach er nach der Partie zwischen dem HBV Jena 90 und dem SV Hermsdorf zu jener Bank auf, auf welcher zuvor seine Handballer ausgeharrt hatten. Er selbst stand während des gesamten Oberliga-Derbys angespannt und hochgradig konzentriert an der Außenlinie, schließlich musste er das Dargebotene seines Teams dirigieren. Doch jetzt, nachdem das Derby Geschichte und wohl auch so einiges an Ballast von ihm abgefallen war, wollte er kurz in sich gehen; wollte da am Rand allein verweilen und womöglich auch den erfolgreichen Moment jenseits des allgemeinen Trubels genießen, der da am Sonntagabend im Sportkomplex Lobeda-West vorherrschte…