Verfolger vom FC Thüringen Jena lassen Punkte liegen

Jens Henning
| Lesedauer: 2 Minuten
Eisenbergs Florian Brost (links) geht gar couragiert zum Ball.

Eisenbergs Florian Brost (links) geht gar couragiert zum Ball.

Foto: Jens Henning

Jena.  Kreisoberliga-Telegramm: Hermsdorf spielt unentschieden. Rothenstein und Orlatal trennen sich 4:4. Was noch passierte, erfahren Sie hier.

Der Gewinner des 7. Spieltages der Kreisoberliga des KFA Jena-Saale-Orla heißt FC Thüringen Jena, obwohl die Jenaer gar nicht aktiv waren. Der Tabellenführer aus Jena-Ost konnte zuschauen, wie seine ärgsten Rivalen Punkte liegen ließen.

Die weiterhin ungeschlagene Spielgemeinschaft (SG) SV Hermsdorf/FV Bad Klosterlausnitz kassierte bei der Reserve-Mannschaft des SV Jena-Zwätzen durch Rick Bürger in der Nachspielzeit noch das 2:2. Zu diesem Zeitpunkt saß SG-Torjäger Marcel Waldau, der zweimal (28., 36.) traf, bereits draußen. Er wurde kurz zuvor ausgewechselt.

Torreich ging es am Sonntag auf dem Sportplatz unterm Helenenstein in Rothenstein zu. Einen Sieger gab es aber nicht zwischen dem SV 08 Rothenstein und dem FSV Orlatal – obwohl die Gäste aus Langendembach erst 1:0 (6.), später 3:1 (39.) und 4:3 (77.) in Führung lagen. Stefan Wünsch glich für Rothenstein zum 4:4 (83.) aus. Orlatals Torjäger Daniel Barth erhöhte sein Saison-Torkonto nach den beiden Toren in Rothenstein auf elf Treffer.

Befreiungsschlag für Eintracht Camburg

Einen Befreiungsschlag gab es für die Camburger Eintracht. Das Team von Trainer Marcel Dietzel feierte gegen die SG Silbitz/Königshofen (4:1) den ersten Saisonsieg. Und der Dreier war verdient, „weil wir endlich auch mal spielerisch überzeugen konnten“, sagte Camburgs Routinier Michael Zöllner.

Im Eisenberger Schortental stand das Schlusslicht Post Jena dicht vorm ersten Erfolgserlebnis. Der in der 57. Minute eingewechselte Tesfamichael Mebrahtom glich zum 1:1 (61.) aus und traf zehn Minuten später zum 2:1. Am Ende reichte es noch nicht einmal für einen Punkt. Erst drückte Dennis Schomburg die Kugel nach einem Eckball per Kopf über die Linie (76.). Dann bewies Paul-Louis „Elle“ Mann Joker-Qualitäten. Für den Rückpass vom ebenfalls eingewechselten Lukas Bock brauchte er aber zwei Versuche. Und beim zweiten Versuch traf er den Ball noch nicht einmal richtig. Er kullerte aus sechs Metern über die Torlinie zum 3:2-Endstand.

„Wir haben den Sieg erzwungen. Nach einer guten ersten Halbzeit haben wir in der zweiten Halbzeit den Faden verloren. Die Jenaer wurden immer stärker“, sagte Eisenbergs Co-Trainer Marcel Arnold.

Die Gleistaler feierten am Sonntag gegen den SV Lobeda 77 (2:0) ihren zweiten Sieg in Folge. Beide Tore fielen erst in der zweiten Halbzeit. Im Parallel-Spiel in Thalbürgel stand es dagegen schon nach einer halben Stunde 2:0 für die Gäste aus Bad Lobenstein. An dem Spielstand änderte sich nichts.