Bei einer Niederlage geht es für Science City in die 2. Bundesliga

Jena  Die Basketballer von Science City Jena treten am Sonntag bei den Telekom Baskets Bonn an

Derrick Allen ist nach der Niederlage enttäuscht.

Derrick Allen ist nach der Niederlage enttäuscht.

Foto: S. Fromm

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Die Jenaer Fans müssen immer noch den Rechenschieber bemühen, um herauszufinden, ob Science City noch Chancen auf den Klassenerhalt hat. Die Antwort lautet: Theoretisch schon. Allerdings hat sich die Lage (Wahrscheinlichkeit) nach der knappen eigenen 77:81-Niederlage gegen Alba Berlin und dem Sieg des direkten Konkurrenten Eisbären Bremerhaven weiter verschlechtert.

Wichtig zu wissen für die SCJ-Anhänger: Jena ist nach dem kommenden 32. Spieltag definitiv abgestiegen, wenn man das Auswärtsspiel bei den Telekom Baskets Bonn (Sonntag, 18 Uhr) verliert. Die Nordrhein-Westfalen kämpfen immer noch um die Playoffs und werden der Mannschaft von Marius Linartas mit Sicherheit nichts schenken.

Positiv nach zwölf Niederlagen am Stück stimmt zumindest, dass Bonn eines der wenigen Liga-Teams ist, gegen das die Saalestädter einen ihrer insgesamt nur fünf Siege aus 31 Spielen feiern konnten. Und positiv stimmt auch der Auftritt von Science City am Dienstagabend vor 2285 Zuschauern gegen den Tabellendritten aus der Hauptstadt. Wenn selbst Alba-Trainerlegende Aito Garcia Reneses sagt – „Respekt an Science City für die starke Leistung!“ –, müssen die Hausherren einiges richtig gemacht haben.

Und in der Tat gewannen sie sogar zwei Viertel gegen jenes Team, dass es in dieser Saison bis ins Finale des Eurocups geschafft hat. „Leider haben wir im letzten Viertel mal wieder nicht so gute Entscheidungen getroffen“, haderte Kapitän Derrick Allen. SCJ-Trainer Linartas hatte die Schiedsrichter als Schwachpunkt ausgemacht: „Was ich ungeachtet des Ergebnisses zu dieser Begegnung noch ergänzen möchte, sind ein paar seltsame Statistiken, die mir aufgefallen sind.“ Damit meinte er die Fouls, von denen Jena 27 hatte und Berlin nur 16. In einer Partie zweier Teams, die mit der gleichen Intensität spielen, ein absolutes Unding. Mit Martynas Mazeika und Ronald Roberts verlor Science City deshalb auch zwei seiner besten Spieler vor der entscheidenden Phase.

Aufgegeben hat Kapitän Allen noch nicht: „Wir müssen weiter so machen. Alles ist möglich.“

Bonn – Science City Jena, Sonntag, 18 Uhr

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