Science City Jena verliert in Weißenfels und bleibt Letzter

Weißenfels  Basketball-Bundesligist Science City Jena hat seine Niederlagenserie weiter fortgesetzt und das Schlüsselspiel gegen den Mitteldeutschen Basketballclub verloren.

Wieder keinen Sieg für Science City Jena in der Basketball-Bundesliga. Am Ende ging man in Weißenfels mit leeren Händen aus.

Wieder keinen Sieg für Science City Jena in der Basketball-Bundesliga. Am Ende ging man in Weißenfels mit leeren Händen aus.

Foto: Sascha Fromm

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Science City Jena hat sich im Kellerduell der Basketball-Bundesliga wie ein Absteiger präsentiert und mit 92:109 beim Mitteldeutschen BC verloren. Jenas Trainer Björn Harmsen hatte vor diesem Vier-Punkte-Spiel zwischen zwei direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt gesagt, die Mannschaft, die mehr kämpft, werde gewinnen. Er sollte Recht behalten.

Über mangelnde Unterstützung konnten sich die Gäste immerhin nicht beklagen. 300 SCJ-Fans waren mit nach Weißenfels gekommen, enthüllten vor dem Spiel sogar ein Plakat mit dem Engel des Jenaer Stadtwappens, der einen Wolf erlegte. Symbolischen Charakter hatte das allerdings nicht.

Der Start im Abstiegskrimi verlief für die Jenaer nicht nach Wunsch. Science City spielte nervös, machte einfache Fehler, zu viele Fouls und keine Dreier. Am Ende lagen die Gäste mit 15:23 nach zehn Minuten zurück.

Der Start ins zweite Viertel ging gleichfalls in die Hose. Als die schlecht verteidigenden Thüringer beim 17:28 erstmals einen Rückstand von über zehn Punkten hinterher liefen, nahm Coach Harmsen eine Auszeit. Die zeigte nur kurz Wirkung. Zwischenzeitlich wirkten die Gäste völlig von der Rolle.

Der MBC holte fast jeden Offensivrebound. Erst kurz vor dem Pausenpfiff fing sich Science City ein bisschen und ging mit einer Hypothek von zwölf Punkten (36:48) in die Halbzeit.

Die erhöhte sich innerhalb kürzester Zeit auf 20 Punkte (38:58). Und Besserung war nicht in Sicht. Die Jenaer Verteidigung war in diesem Spiel weiter grottenschlecht, der MBC kam immer wieder zu zweiten Würfen. Mit einem 57:78 aus Sicht der Thüringer ging es in den Schlussabschnitt.

Dieser hohe Rückstand war nicht mehr aufzuholen. Mit einem Zweier mit der Schlusssirene glich Reggie Williams wenigsten im direkten Vergleich noch aus. Science City bleibt damit Tabellenletzter, hat im Dreikampf mit Bremerhaven und den Weißenfelsern um den Klassenerhalt nun endgültig die schlechteste Ausgangssituation. Die Zeichen stehen auf Abstieg.

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