Biathlet Christoph Stephan aus Rudolstadt beendet Karriere

Oberhof  Biathlon: Christoph Stephan, der WM-Zweite im Einzel von 2009 aus Rudolstadt, will sich künftig auf seine berufliche Laufbahn bei der Bundespolizei konzen­trieren.

Der Rudolstädter Biathlet Christoph Stephan beendet seine Karriere Foto: Tobias Hase/dp

Der Rudolstädter Biathlet Christoph Stephan beendet seine Karriere Foto: Tobias Hase/dp

Foto: zgt

„Für mich ist jetzt die Zeit gekommen, meine Karriere außerhalb des Leistungssports voranzutreiben“, erklärte der 29-jährige Ostthüringer am Sonnabend in einer Verbandsmitteilung.

Der dreimalige Junioren-Weltmeister von 2007 holte sich seinen ersten und einzigen Weltcup-Erfolg im Massenstart-Rennen in Antholz, ebenfalls im Jahr 2009. 13 Mal schaffte es der Thüringer insgesamt im Weltcup in die Top Ten. Nach den Olympischen Spielen 2010 klagte Stephan über gesundheitliche Probleme. Bei der Heim-WM 2012 in Ruhpolding war er auch deshalb nicht dabei. 2013/14 meldete sich der Polizeiobermeister dann im Weltcup zurück und qualifizierte sich für die Winterspiele in Sotschi.

Für die Weltmeisterschaften in Kontiolahti wurde Stephan von Bundestrainer Mark Kirchner nicht nominiert.

Dank an Trainer- und Betreuer-Team

„Ich habe viele sehr schöne Jahre im Biathlon erlebt. Gerade dem Trainer- und Betreuerteam um Mark Kirchner am Stützpunkt Oberhof, wo ich über zwölf Jahre trainieren durfte, verdanke ich sehr viel. Ich habe mich dort immer wohlgefühlt und auch in schwierigeren Zeiten die volle Unterstützung bekommen“, betonte Christoph Stephan.