Cronenberger Lehrvorführung

Gera.  Im Viertelfinale des DRIV-Pokals ist Schluss. Die Geraer RSC-Damen sind gegen die mit Nationalspielerinnen gespickten Gäste beim 1:10 chancenlos

Unter Dauerdruck steht das Geraer RSC-Tor von Francis Krumbiegel. Gemeinsam mit Luise Kötschau können beide Geraerinnen einen Treffer von Cronenbergs Julia Rüger (v.r.) verhindern.

Unter Dauerdruck steht das Geraer RSC-Tor von Francis Krumbiegel. Gemeinsam mit Luise Kötschau können beide Geraerinnen einen Treffer von Cronenbergs Julia Rüger (v.r.) verhindern.

Foto: Jens Lohse

Im Viertelfinale des DRIV-Pokals war für die Geraer Rollhockey-Damen Endstation. Gegen den noch ungeschlagenen Bundesliga-Dritten RSC Cronenberg war der Zweitliga-Spitzenreiter aus Gera chancenlos. Mit 1:10 fiel die Niederlage deutlich aus.

„Wir haben besser agiert als bei unserem jüngsten Heimturnier in der zweiten Bundesliga. Das war wieder ein Schritt nach vorn. Solche Herausforderungen braucht unsere junge Mannschaft, damit sie sich an das Spieltempo und die Qualität eines solchen Gegners gewöhnen kann“, schätzte Trainer Robert Kötter nach Abpfiff ein.

In der Panndorfhalle waren die Gastgeber sogar in Führung gegangen. Sabrina Adam hatte mit einer schönen Direktabnahme das Geraer 1:0 erzielt (7.). Der Rückstand stachelte die Kontrahentinnen aus dem Wuppertaler Stadtteil Cronenberg aber noch mehr an. Angriff auf Angriff rollte auf das von Francis Krumbiegel gut gehütete Tor. Mit dem 1:1 durch Lea Seidler (8.) hatten die Gäste ihr Torrezept gefunden. Julia Rüger (11., 15.), Nina Necke (14.) und Lilli Dicke mit einem lupenreinen Hattrick (19., 20., 23.) schraubten das Halbzeit-Ergebnis auf 1:7 in die Höhe.

Nach Wiederbeginn schaltete Cronenberg angesichts des klaren Vorsprungs einen Gang zurück und überließ den Geraerinnen das Feld. So besaß der Gastgeber phasenweise sogar mehr Chancen, konnte aber keinen zweiten Treffer erzielen, weil es an der erforderlichen Abgeklärtheit im Abschluss mangelte. Als Kraft und Konzentration etwas nachließen und die Anzahl der Fehlabspiele im Vorwärtsgang wieder zunahm legten die mit Nationalspielerinnen nur so gespickten Wuppertalerinnen noch Treffer von Marie Tacke (38., 47.) und Lea Seidler (46.) zum 1:10-Endstand nach.

„Wir haben uns nie aufgegeben, konnten das Spielfeld erhobenen Hauptes verlassen. Nur als Mannschaft kann man in solch einem Spiel gegen einen übermächtigen Gegner glänzen. Was in der Kabine besprochen wurde, haben die Mädels umgesetzt. Momentan können wir es noch nicht besser. Aber daran arbeiten wir gerade“, zog Geras Trainer Robert Kötter trotz der überaus deutlichen Niederlagen ein versöhnliches Fazit.

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