„Der schwärzeste Tag der Clubgeschichte“: Das sagen Prominente und Fans zur RWE-Pleite

Von Erfurts Oberbürgermeister über den RWE-Ehrenpräsidenten bis zum FCC-Geschäftsführer: Stimmen zum Abstieg des FC Rot-Weiß Erfurt.

Ehrenpräsident Klaus Neumann.

Ehrenpräsident Klaus Neumann.

Foto: Sascha Fromm / TA

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RWE-Ehrenpräsident Klaus Neumann: „Zwei Konkursverwalter haben den Verein an die Wand gefahren. Dies ist ein Riesen-Schaden für Erfurt, ja für die gesamte Region. Ich hatte in den letzten Tagen keine Hoffnung mehr, weil wir schon zu viel belogen wurden. Dies ist für mich der schwärzeste Tag in der Clubgeschichte. Mir blutet das Herz. Und ich habe wenig Hoffnung für die Zukunft. Wer soll den Neuanfang denn bezahlen?“

Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein: „Das Wunder, auf das ich und wohl alle RWE-Fans gehofft haben, ist leider ausgeblieben. Der Traditionsverein bleibt bestehen, das ist das Positive an der Situation. Hier ist ein unbelasteter Neuanfang nötig.“

RWE-Aufsichtsratsvorsitzender Steffen Böhm: „Wir sind extrem traurig, dass es so weit gekommen ist. Doch wir arbeiten bereits aktiv an einer Lösung, wie wir das Nachwuchsleistungszentrum erhalten und eine Basis für den Neustart im Sommer in der Oberliga legen können.“

RWE-Rekordspieler Jürgen Heun: „Kein Fußball mehr im Stadion – ich kann es noch gar nicht glauben. Das ist so traurig und macht mich so wütend. Dieser Insolvenzverwalter hat doch in zwei Jahren nichts anderes zustande gebracht, als Geld zu verbrennen. Am besten ist es, der macht sich vom Acker und lässt jemanden ran, der etwas auf die Reihe bekommt.“

Chris Förster, Geschäftsführer des FC Carl Zeiss Jena: „Das ist ein weiterer Beweis dafür, wie schwer es ist, in Thüringen Profifußball auf hohem Niveau zu spielen. Die Entscheidung ist schade für den Traditionsverein, und schade für Thüringen, weil das Sportangebot zur Attraktivität des Standortes und der Lebensqualität der Bewohner beiträgt.“

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