Die „dritte Macht“ kommt zu den Thuringia Bulls

Elxleben  Die Elxlebener Rollstuhlbasketballer empfangen in der Bundesliga am Samstag Rahden, das von ihrem Ex-Coach Josef Jaglowski trainiert wird, der immer noch in Erfurt wohnt.

Wiedersehen mit dem Ex-Coach: Unter Josef Jaglowski, hier mit dem Meisterpokal, gewannen die Thuringia Bulls 2016 ihren ersten deutschen Meistertitel. Seitdem sind drei weitere hinzugekommen.

Wiedersehen mit dem Ex-Coach: Unter Josef Jaglowski, hier mit dem Meisterpokal, gewannen die Thuringia Bulls 2016 ihren ersten deutschen Meistertitel. Seitdem sind drei weitere hinzugekommen.

Mit den Baskets 96 Rahden ist am Samstag (18 Uhr, im kostenlosen Livestream auf live.thbulls.com) die dritte Macht in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga bei den RSB Thuringia Bulls im Fit-In Elxleben zu Gast. Für den ehemaligen Meistercoach der Bulls und jetzigen Trainer der Rahdener, Josef Jaglowski, ist es jedes Jahr das einzige Heimspiel, wohnt er doch nach wie vor in Erfurt.

Rahden spielt eine starke Saison und will nach eigenen Aussagen dieses Jahr um die Meisterschaft spielen. Dass das keine leeren Worte sind, beweisen die Westfalen Woche für Woche. Lediglich zwei Niederlagen stehen in dieser Saison zu Buche – und das gegen Rekordmeister RSV Lahn-Dill (63:74) und den amtierenden Champion aus Elxleben (62:80).

Die Thuringia Bulls, die am vergangenen Wochenende zwei schwere Auswärtsspiele in Hamburg und Wiesbaden souverän gewonnen haben, wollen ihre starke Form erneut beweisen und auch gegen ihren Ex-Trainer ihre weiße Weste bewahren. Coach Michael Engel hat sein gesamtes Team fit am Start und ist ebenso optimistisch wie sein Kapitän André Bienek: „Wir haben von Woche zu Woche unser Niveau gesteigert und wollen das auch im Spitzenspiel gegen Rahden zeigen.“