Eisenacher Handballer verpflichten Torhüter Johannes Jepsen

Thomas Levknecht
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Torhüter Johannes Jepsen wechselt im Sommer von Ligarivale TuS Nettelstedt-Lübbecke zum  ThSV Eisenach.

Torhüter Johannes Jepsen wechselt im Sommer von Ligarivale TuS Nettelstedt-Lübbecke zum ThSV Eisenach.

Foto: Thomas Levknecht

Handball-Zweitligist ThSV Eisenach verstärkt sich auf der Torwartposition. Zur neuen Saison kommt Johannes Jepsen vom Ligarivalen TuS Nettelstedt-Lübbecke.

Johannes Jepsen (21), der einst als Neunjähriger bei der SG Flensburg-Handewitt mit dem Handballspielen begann und dort mit der A-Jugend deutscher Meister wurde, hat sogar schon eine neue Wohnung in unmittelbarer Nähe zur Werner-Aßmann-Halle gefunden. „Eisenach ist ein wichtiger Punkt auf der deutschen Handballkarte. Die Ziele des ThSV Eisenach reizen mich. An deren Umsetzung möchte ich mitwirken, die hohe Emotionalität in der Werner-Aßmann-Halle als Unterstützung genießen“, sagt der 2,02 Meter große Schlussmann.

Im Tor ist Eisenach damit in der kommenden Saison auch von der Altersstruktur her breit aufgestellt. Mit Routinier Blaz Voncina, der im kommenden Monat das 38. Lebensjahr vollendet, Österreichs Auswahl-Keeper Thomas Eichberger (27 Jahre) und nun dem jungen Johannes Jepsen stehen drei Torhüter im Kader

„Diese Verpflichtung ist ein weiterer Schritt auf unserem eingeschlagenen Weg. Ich freue mich, dass sich dieser talentierte Torhüter für den ThSV Eisenach entschieden hat. Ich hoffe, er entwickelt sich in den nächsten zwei Jahren so, dass er eine feste Größe in unserem Team wird“, sagte Manager Rene Witte.

Maik Nowak, der Sportliche Leiter der Thüringer, beobachtete Jepsen schon länger bei seinen Einsätzen in den Nachwuchs-Nationalmannschaften des Deutschen Handball-Bundes (DHB). „Dort hat er internationale Klasse nachgewiesen. Wir freuen uns, dass er Teil unseres starken Torhütertrios wird“, sagte Nowak.

Die Personalplanungen für die neue Spielzeit befinden sich bei den Wartburgstädtern auf der Ziellinie. Als Neuzugänge präsentierten die Thüringer bisher die Rückraumspieler Fynn Hangstein (vom TBV Lemgo) und Malte Donker (vom TSV Hannover-Burgdorf) und nun Johannes Jepsen.

Im Moment kann Johannes Jepsen den Kampf des TuS Nettelstedt-Lübbecke um den Bundesliga-Aufstieg aber nicht unterstützen. Ein Abriss des Außenmeniskus am rechten Knie zwingt ihn zum Pausieren. „Die Operation ist gut verlaufen, die Genesung schreitet planmäßig voran. Mein Ziel ist es, im Juli beim ThSV Eisenach in die Saisonvorbereitung einzusteigen“, sagte Jepsen.