Eisenacher wollen Trainer Auswärtspunkte schenken

Eisenach. Fußball-Oberligist spielt heute, 20 Uhr, bei Union Sandersdorf. Trainer Reich feierte gestern 38. Geburtstag.

Gegen Rudolstadt (r. Röppnack) setzten die Eisenacher ihren positiven Trend (sechs Siege aus letzten sieben Spielen) mit einem 1:0 fort. Gelingt Andy Trübenbach (vorne) und Kevin Reinemann (hinten) heute auch in Sandersdorf ein Sieg? Foto: M. Deicke

Gegen Rudolstadt (r. Röppnack) setzten die Eisenacher ihren positiven Trend (sechs Siege aus letzten sieben Spielen) mit einem 1:0 fort. Gelingt Andy Trübenbach (vorne) und Kevin Reinemann (hinten) heute auch in Sandersdorf ein Sieg? Foto: M. Deicke

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Bereits heute, 20 Uhr, spielt der FC Eisenach in der Fußball-Oberliga bei der SG Union Sandersdorf. Ein Punktspiel unter Flutlicht ist auch für Trainer Daniel Reich, der gestern 38 Jahre alt geworden ist, ein Novum. "Es wird sicher ein anderes Flair sein", meint er und freut sich auf das Spiel.

An den Umstand konnten sich seine Spieler zumindest zuletzt im Training daran gewöhnen, wenn sie abends auf dem Eisenacher Lok-Platz die Schuhe schnürten. Doch in Sachsen-Anhalt wird es sicher ganz anders werden.

Die letzten beiden Flutlichtspiele gewann Sandersdorf ge-gen Lok Leipzig (3:1) und Carl Zeiss Jena II (3:0). Auch im Landespokal-Spiel am vergangenen Freitag gegen den Regionalligisten Magdeburg (3:5) machte der Aufsteiger eine gute Figur.

Mit Mannschaftsabend den Teamgeist gefördert

Während Sandersdorf im Landespokal ran "musste", konnten sich die Eisenacher letztes Wochenende aufgrund des Achtelfinal-Ausscheiden in Rudolstadt ausruhen. "Wir haben mal Luft geholt und Sachen neben dem Platz gemacht", verrät Reich. Damit meinte er einen Mannschaftsabend, um den Teamgeist zu fördern.

Den Tabellendrittletzten sieht Reich als "unbequemen Gegner, der gerade unter Flutlicht stark ist." In der Oberliga verlor Union beim VfL Halle zuletzt mit 0:1 - die Eisenacher mussten sich diese Saison dort mit 0:3 geschlagen geben. "So schlecht sind sie daher sicher nicht", zieht Reich den Quervergleich. Trainiert werden die Gastgeber von Mike Sadlo. Der 43-jährige (u. a. FC Erzgebirge Aue, VfB Leipzig) beendete beim damaligen Landesklässler SV Normania Treffurt (Saison 2009/10) seine Laufbahn und ist nun seit 17 Monaten Trainer in Sandersdorf. Der ehemalige Stürmer muss heute mit seinem Kapitän Torsten Lehmann und Stammkeeper Marius Kansy (beide gesperrt) zwei wichtige Leistungsträger ersetzen.

Heute, um 15 Uhr, fährt der Eisenacher Mannschaftsbus in Richtung Landkreis Bitterfeld. Bis auf Philipp Baumbach (krank) wird die komplette erste Mannschaft im Bus sitzen. Als Schlussmann wird erneut René Geuß auflaufen. "Die Entscheidung ist bei zwei gleichwertigen Torhütern schwierig, aber das war vor dem letzten Spiel bereits abgesprochen", so Reich, der seinen Geburtstag gerne im Bus auf dem Rückweg nach Eisenach feiern würde. "Aber nur mit dem entsprechenden Ergebnis", so der Trainer. Denn auch bei einem Unentschieden würden die Eisenacher in einer Woche als Tabellenzweiter gegen den 1. FC Lok Leipzig auflaufen.

Bild 1: Gegen Rudolstadt (r. Röppnack) setzten die Eisenacher ihren positiven Trend (sechs Siege aus letzten sieben Spielen) mit einem 1:0 fort. Gelingt Andy Trübenbach (vorne) und Kevin Reinemann (hinten) heute auch in Sandersdorf ein Sieg?Foto: M. Deicke

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