Faustballer trotzen in Bad Frankenhausen dem Regen

Bad Frankenhausen.  Über sechs Stunden fand unter schwierigen Bedingungen der 39. Knopfmacherpokal statt.

Markus Mittag (Mitte) und seine Frankenhäuser Kollegen zeigten beim 39. Knopfmacher-Pokalturnier gute Leistungen.

Markus Mittag (Mitte) und seine Frankenhäuser Kollegen zeigten beim 39. Knopfmacher-Pokalturnier gute Leistungen.

Foto: Daniel Bohse

Auch die 39. Auflage war ein voller Erfolg. Spannende Spiele, jede Menge Spaß und ein würdiger Sieger. Vienenburg hat den Pokal verteidigt.

Faustballer scheinen hart im Nehmen zu sein. Denn am Samstag regnete es den ganzen Tag . „Aber da hat sich keiner aufgeregt, gezuckt oder einen Gedanken daran verschwendet, aufzuhören“, ist nicht nur Klaus Mendler, Organisator von der VSG 70 Bad Frankenhausen zufrieden. Auch sein Kollege Uwe Jahn, der ebenfalls für die Organisation viel leistete. Nach mehreren Stunden Dauerregen und einstelligen Temperaturen, war jeder bis auf die Haut nass und durchgefroren, dem Spaß am Faustball aber das keinen Abbruch getan.

Dadurch, dass es auch die Tage zuvor bereits regnete, war die Spielfläche wieder weg. „7 Uhr haben wir dann noch mal alles abgekreidet, das hat gehalten“, so Mendler. Das von Steffen Frankenstein ausgearbeitete Hygienekonzept hatte sich bewährt.

Nach kurzer Verspätung eröffnete Andreas Räuber, der als Präsident des Kreissportbundes und als Vertretung für Bürgermeister Matthias Strejc, das Turnier mit Ehrungen. So bekam Hans-Jürgen Jahn die Ehrennadel des Kreissportbundes für seine Verdienste im Faustball. Klaus Mendler erhielt die Ehrenurkunde des Kreissportbundes. Es ging auch sportlich zur Sache. Nach der Vorrunde wurden die 16 Mannschaften aus mehreren Bundesländern in ein A- und B-Turnier aufgeteilt. Das B-Turnier holte sich der MTV Langelsheim aus Niedersachsen und Gesamtsieger wurde der MTV Vienenburg, der aufgrund des besseren Ballverhältnisses vor Buna-Schkopau und der SG Kurtschau gewann.

Die Gastgeber wurden guter Achter und die Vertreter aus Nordhausen um Martin Gremmer kamen am Ende auf Rang zwölf. Sie waren nur mit vier Mann angereist. Ein Faustballer aus Potsdam, der das Turnier einfach mal erkunden wollte, spielte kurzerhand bei Nordhausen mit und fügte sich gleich gut ein.