FF USV Jena setzt zum Re-Start auf Talente

Der FF USV Jena ist im Quarantäne-Trainingslager in der hessischen Sportschule Grünberg - hier mit Co-Trainer Thilo Osterbrink (links), den Junioren-Nationalspielerinnen Christin Meyer, Vanessa Fudalla (vorn) und Chefcoach Chris Heck.

Der FF USV Jena ist im Quarantäne-Trainingslager in der hessischen Sportschule Grünberg - hier mit Co-Trainer Thilo Osterbrink (links), den Junioren-Nationalspielerinnen Christin Meyer, Vanessa Fudalla (vorn) und Chefcoach Chris Heck.

Foto: FF USV Jena

Jena.  Die Jenaer Bundesliga-Fußballerinnen spielen am Sonntag beim SC Freiburg. Trainer Chris Heck fehlen zehn Spielerinnen

Der FF USV Jena schickt am Sonnabend ein Talente-Team gen Freiburg. Beim SC, den mittlerweile Jenas Ex-Coach Daniel Kraus betreut, findet am Sonntag ab 14 Uhr für die Fußballerinnen der Re-Start in der Bundesliga statt. Weil in Thüringen bis 12. Juni kein Mannschaftssport erlaubt ist, haben die Saalestädterinnen das Heimrecht mit den Breisgauerinnen getauscht.

Zuvor hat die Mannschaft von Trainer Chris Heck ein einwöchiges Quarantäne-Trainingslager in der Sportschule Grünberg absolviert. „Wir haben hier beste Bedingungen vorgefunden“, sagt der 46-Jährige, der froh über die Hilfe des Deutschen Fußball-Bundes bei der Vermittlung ist. Noch lieber wäre es ihm natürlich gewesen, wenn er mit allen Spielerinnen ins hessische Trainingslager hätte reisen können. Aus verschiedenen Gründen fehlen aber gleich zehn Spielerinnen, davon sechs aus der Stammformation.

„Wir müssen das Beste aus unserer Situation machen“, sagt Heck. Der Chefcoach, der den Verein am Saisonende verlässt, lobt aber seine Talente. „Sie haben ihre Sache richtig gut gemacht.“ Das Durchschnittsalter der 17 Spielerinnen, die mit nach Grünberg gereist sind, beträgt 20,7 Jahre. Fünf Fußballerinnen sind in dieser Spielzeit hauptsächlich in der U21 zum Einsatz gekommen. Insgesamt stehen Heck nur 14 Feldspielerinnen zur Verfügung.

Nicht die besten Voraussetzungen für die Mission Klassenerhalt des Tabellenschlusslichts, das schon elf Punkte hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz liegt. „Andere Vereine haben aber ähnliche Probleme“, sagt Heck, dessen Team in 21 Tagen sieben Spiele bestreiten muss. Nach Freiburg kommt es am Mittwoch zum Kellerduell beim Vorletzten Köln.