Fußball-Thüringenliga

Fußball: Weida bleibt in der Erfolgsspur

Weida.  Dem ersten Auswärtssieg bei Schott Jena in der Vorwoche ließ die SG Thüringen Weida nun gleich den ersten Heim-Dreier folgen.

Sondershausens Andreas Kopf (Mitte) setzt sich gegen die Weidaer Patrick Leutloff (l.) und Christian Gerold durch. Mit 2:1 gewinnt der Gastgeber auf dem Roten Hügel.

Sondershausens Andreas Kopf (Mitte) setzt sich gegen die Weidaer Patrick Leutloff (l.) und Christian Gerold durch. Mit 2:1 gewinnt der Gastgeber auf dem Roten Hügel.

Foto: Jens Lohse

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Dem ersten Auswärtssieg bei Schott Jena in der Vorwoche ließ die SG Thüringen Weida nun gleich den ersten Heim-Dreier folgen. Mit 2:1 gaben die Osterburgstädter dem BSV Eintracht Sondershausen das Nachsehen und machten in der Tabelle weiteren Boden gut.

„Wir haben da weitergemacht, wo wir letzte Woche aufgehört haben. Auch vom Rückstand haben wir uns nicht beeindrucken lassen und wiederum als Mannschaft agiert. Auch auf der Bank hatten wir genug Qualität, um noch etwas nachzulegen. Angesichts der Ergebnisse der Konkurrenz war dieser Sieg doppelt wichtig“, meinte Weidas Interimstrainer Hendrik Penzel nach dem Abpfiff.

Beide Mannschaften begannen ohne großes Abtasten. Bei einer Sondershäuser Freistoßeingabe war Gastgeber-Torwart Haase zur Stelle. Auf der anderen Seite prüfte Wetzel per Kopf Eintracht-Keeper Rusek, während fast noch im Nachsetzen Knoll an den Ball gekommen wäre. In Führung gingen die Gäste. Nach Ludwigs Solo landete das Leder in den Beinen von Gibala, der keine Mühe hatte einzuschieben - 0:1 (7.). Die Weidaer hatten schnell die passende Antwort parat. Einen Eckball des reaktivierten Henze ließ Leutloff täuschend passieren und Nick Pohland traf zum 1:1-Ausgleich ins lange Eck (14.).

Überhaupt hatte Trainer Penzel sein Team im Vergleich zur Vorwoche mächtig durcheinander gewirbelt. So nahmen Lätz, Urban und Oxenfart erst einmal auf der Bank Platz. Metzner war zudem wegen einer Zahn-Operation ausgefallen. Als zu Beginn der zweiten Hälfte der schnelle Urban eingewechselt wurde, ergaben sich im Offensivspiel weitere Möglichkeiten. Routinier Gerold ließ im Zentrum mit einer Körpertäuschung seinen Gegenspieler ins Leere laufen und schob überlegt zum 2:1 ins rechte untere Eck ein (57.). Sondershausen warf alles nach vorn. Doch mit Glück und Geschick verteidigten die Hausherren den wertvollen Vorsprung. Mit einer Glanztat verhinderte Keeper Haase den Eintracht-Ausgleich. Am nächsten Sonnabend wollen die Weidaer nachlegen. Dann sollen beim Verein von Ex-Trainer Wirth in Bad Langensalza die Abstiegsränge verlassen werden.

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